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Noch kein Käufer für die PreJu-Villa gefunden

Premnitz Noch kein Käufer für die PreJu-Villa gefunden

Die Stadt Premnitz hat die Villa am See jetzt zum zweiten Mal zum Verkauf angeboten, die gegenwärtig noch vom Jugendklub PreJu genutzt wird. PreJu soll zum Jahresende umziehen in den Saalbereich des Kulturhauses Liebigstraße, der für diese Zwecke noch umgebaut wird. Ein ernstzunehmender Interessent hat sich für die Villa bislang noch nicht gemeldet.

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Bis zum Jahresende darf der Jugendklub PreJu die Villa am See noch nutzen.

Quelle: Bernd Geske

Premnitz. Nun schon zum zweiten Mal bietet die Stadt Premnitz über verschiedene Medien ihre Villa am See, Karl-Liebknecht-Straße 1, zum Verkauf an. Das Vorhaben war schon längere Zeit den Finanzplänen der Stadt zu entnehmen. Dass es jetzt ernst wird, lässt sich daran erkennen, dass der Jugendklub PreJu, der Gebäude und Grundstück seit langer Zeit nutzt, dort nur noch bis zum 31. Dezember bleiben soll. Für PreJu soll bis dahin der Saalbereich des Kulturhauses an der Liebigstraße baulich hergerichtet werden.

Die Villa am See stammt aus dem Jahr 1918 und hat eine Nutzfläche von 385 Quadratmetern plus Keller. Das Grundstück ist stattliche 3 300 Quadratmeter groß. Als Mindestgebot verlangt die Stadt 240 000 Euro. Der Verkauf soll zum Höchstgebot erfolgen. Ein Bieterverfahren ist vorgesehen. Bieterschluss ist am 16. September. Ein zwingendes Angebot scheint indes noch nicht eingegangen zu sein.

Bürgermeister: Ein Gebäude mit stadtbildprägendem Charakter

„Bis jetzt gibt es noch keinen ernstzunehmenden Interessenten“, teilt dazu Bürgermeister Ralf Tebling (SPD) mit. Ein erstes Verfahren am Ende des vergangenen Jahres sei nicht erfolgreich gewesen, bestätigt er. Nun habe die Stadt die Immobilie erneut ausgeschrieben. Deren Lage sei „top“, findet der Bürgermeister, das Gebäude habe einen stadtbildprägenden Charakter, sei aber wohl auch nichts für Normalverbraucher. Dass der gewünschte Verkauf derzeit nicht absehbar scheint, bringt Ralf Tebling nicht aus der Ruhe. Die Einnahme aus dem geplanten Verkauf sei kein Geld, das die Stadt jetzt unbedingt brauche, erklärt er.

Der Bürgermeister bestätigt, dass der Umbau des Saalbereiches im Kulturhaus Liebigstraße bis zum Jahresende fertig sein soll, damit der Jugendklub einziehen kann. Die Bausumme beträgt 150 000 Euro, 75 Prozent davon sind Fördermittel. Das ist der 1. Bauabschnitt zur Umwandlung des Kulturhauses in ein Bürgerhaus. In einem 2. Bauabschnitt soll der Bereich um das Jägerzimmer im nächsten Jahr für eine Eltern-Kind-Gruppe hergerichtet werden.

Von Bernd Geske

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