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Notunterkunft in Elstal fast fertig

Asylsuchende kommen nächste Woche Notunterkunft in Elstal fast fertig

In der nächsten Woche sollen die ersten Flüchtlinge in Elstal ankommen. Die Betten und Schränke in der Notunterkunft im Demex-Park stehen, Tische und Stühle fehlen noch.

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Ein großer Raum in der Notunterkunft mit 16 Betten.

Quelle: Jens Wegener

Elstal. Höchstwahrscheinlich kommen die ersten Asylsuchenden in den nächsten Woche in der Gemeinde Wustermark an. Das sagte die Leiterin des Sozialamtes der Kreisverwaltung Havelland, Elke Franke, am Mittwochabend in Elstal. Wie viele es sein werden, aus welchen Ländern sie stammen oder ob auch Familien darunter sind, wisse sie noch nicht. „Das erfahren wir manchmal erst einen Tag von Ankunft“.

Sicher ist, dass maximal 124 Flüchtlinge in der Notunterkunft im Demex-Park im Dyrotzer Ring in Elstal vorübergehend ein Zuhause finden werden. Am Mittwochabend hatte der Landkreis Wustermarker Gemeindevertreter, Mitglieder der Willkommensinitiative Wustermark, örtliche Gewerbetreibende aus der Nachbarschaft des Demex-Parkes eingeladen, sich die Quartiere anzusehen.

Über zwei Etagen verteilt werden die Asylsuchenden wohnen, erklärte die Geschäftsführerin des Vereins Johanniter-Unfall-Hilfe, Regionalverband Brandenburg-Nordwest, Angelika Steckler-Meltendorf, während des Rundganges. Die Johanniter betreiben im Auftrag des Landkreises mehrere Unterkünfte für Asylbewerber, darunter auch die in Schönwalde-Glien und in Falkensee, ehemals Agon-Möbel. Sie übernehmen auch die Grundausstattung, bestehend aus Betten, Schränken, Bettwäsche, Bettenset, Matratzen, Handtüchern, Besteck und Geschirr.

In den ehemaligen Büroräumen im Demex-Park, die zuvor lange leer standen, wurden inzwischen Doppelstockbetten aufgestellt. In den großen Räumen stehen bis acht, in kleineren bis zu vier. Es gebe die Möglichkeit, Familien relativ separat unterzubringen, hieß es. Die Waschräume, Toiletten und die Duschen müssen sich die Flüchtlinge teilen. Die Beschriftungen an den Türen sind dreisprachig: deutsch, englisch und arabisch. „Noch fehlen Tische, Stühle und die Waschmaschinen“, sagte Elke Franke. Aber sie sei zuversichtlich, dass alles rechtzeitig eintreffe, damit sich die Menschen wohl fühlen können: „Diese Räume sind groß, hell und warm. Das ist erstmal das Wichtigste.“

Unter den Betreuern der Johanniter gibt es zwei jungen Leute, die arabisch sprechen, so dass keine Sprachbarrieren entstehen können. Zur Sicherheit der Bewohner sind in dem Objekt ab sofort 24 Stunden pro Tag Wachschutzmitarbeiter vor Ort.

Als Vertreter der Willkommensinitiative Wustermark erkundigte sich Andreas Wilczek gleich, wie Hilfe für die künftigen Bewohner organisiert werden könne. Dazu soll es in den nächsten Tagen Absprachen mit dem Heimleiter in Elstal geben.

Von Jens Wegener

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