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Havelland Nur noch tageweise im Klub
Lokales Havelland Nur noch tageweise im Klub
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00:17 24.10.2013
Bisher arbeiten Christina Hoffmann und Beate Rudolf im Dallgower Jugendklub. Dass diese Konstellation bestehen bleibt, ist unwahrscheinlich. Der Sozialausschuss will eine Stelle einsparen und die Betreuer zwischen Dallgow und Seeburg pendeln lassen. Quelle: Peter-Paul Weiler
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Dallgow-döberitz

Die Gemeinde Dallgow-Döberitz will ihre Jugendarbeit reduzieren. Die beiden Jugendklubs sollen künftig nur noch tageweise betrieben werden. Darauf verständigten sich die Mitglieder des Sozialausschusses in ihrer jüngsten Sitzung. Der Vorschlag kam aus der Verwaltung. Die Gemeindevertretung muss zwar noch zustimmen, das Stimmungsbild markiert aber schon jetzt einen tiefen Einschnitt: Erstmals nach jahrelanger Diskussion scheint der Sparwille im Ort auch vor der Jugendarbeit nicht mehr haltzumachen.

Warum fehlt das Geld?

  • Zuletzt hat die Gemeinde eine halbe Stelle in der Bibliothek eingerichtet. Um diese und den geplanten Bürgerbus bezahlen zu können, muss sie bei anderen sogenannten freiwilligen Leistungen kürzen. Dazu haben sich die Gemeindevertreter verpflichtet.
  • Freiwillige Leistungen sind Dinge, die nicht vom Gesetzgeber vorgeschrieben sind. Dallgow gibt dafür jährlich derzeit mehr als eine Million Euro aus.

Die logische Konsequenz hätte sein können, eine weitere Stelle zu schaffen, denn der Klub in Seeburg ist derzeit nur mit einer Vollzeitstelle besetzt. Mikado hatte eine solche Aufstockung ursprünglich auch angestrebt. Der abwechselnde Betrieb der Klubs scheint den Dallgowern aber eine weitaus günstigere Alternative.

Mikado-Vorstand Raimond Heydt zeigte sich darüber wenig glücklich: "Ich glaube nicht, dass das die schlauste Lösung für die Gemeinde ist." Es sei möglich, dass die Jugendlichen wegbleiben, wenn sie pendeln müssen. Auch Thomas Peters (FWG) nannte den eingeschränkten Betrieb einen "schweren Einschnitt". Andererseits würden die Jugendlichen auch zum Einkaufen nach Berlin fahren, da dürfte der Weg in den nächsten Ortsteil kein Problem sein.

Sven Richter (CDU) bezeichnete den Vorstoß als "ersten großen Schritt in die richtige Richtung", der "einen Durchbruch in der Jugendarbeit bedeuten könnte". Weil die Betreuer an jedem Standort zu zweit wären, würde sich das Angebot sogar noch verbessern.

Als nächster Schritt wäre denkbar, dass die Gemeinde die beiden jetzigen Standorte zugunsten eines neuen aufgibt. Die Ausschussmitglieder sprachen sich dafür aus: Vorstellbar sei es, in etwa fünf Jahren einen neuen Klub zu eröffnen, der von Dallgow und von Seeburg gut zu erreichen ist. Möglicher Standort: der Artilleriepark.

Von Jana Einecke

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