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Havelland Oberschule bekommt neue Sporthallendecke
Lokales Havelland Oberschule bekommt neue Sporthallendecke
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18:30 22.08.2016
Die Sporthalle der Oberschule Premnitz bekommt eine Wärmedämmung und Prallschutz. Quelle: Bernd Geske
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Premnitz

Traditionell nutzt die Stadt Premnitz die Sommerpause, um in ihren Einrichtungen Bauarbeiten ausführen zu lassen. Gegenwärtig haben die Handwerker in der Sporthalle der Oberschule zu tun, weil dort die Decke von unten eine Wärmedämmung und Prallschutz erhält. Die Arbeiten, die am 8. August begonnen haben, werden jetzt bald abgeschlossen. Noch in dieser Woche werden die Maler anrücken. Wie Fachbereichsleiterin Carola Kapitza sagt, sollen alle Bauarbeiten in der Sporthalle am 30. August abgeschlossen sein. Sie gehe davon aus, dass der Termin eingehalten wird. Für den 31. August sei eine Grundreinigung geplant, so dass die Halle rechtzeitig vor dem Schuljahresbeginn am 5. September wieder zur Verfügung stehen wird.

Dass die Hallendecke gemacht werden kann, ist einer Zuwendung aus dem Goldenen Plan Havelland des Kreises für Sportstätten zu verdanken. Im Mai hatte Eckhard Wilcke vom Sportreferat des Landkreises einen Förderbescheid von 17 160 Euro für das Vorhaben übergeben. Die Stadt rundet die Summe mit ihrem Eigenanteil auf den Gesamtbetrag von 26 000 Euro auf. Die Erneuerung der alten Hallendecke ist ein lang gehegter Wunsch der Verantwortlichen, weil diese bislang mit geflochtenem Material nach unten abgeschlossen war, dass nicht ballwurfsicher gewesen ist. Immer wieder waren Teile herabgefallen. Außerdem erwartet die Stadt durch die Wärmedämmung eine deutliche Einsparung bei den Heizkosten.

Der Goldene Plan des Landkreises für Sportstätten

Der Goldene Plan für Sportstätten ist vom Landkreis Havelland aufgelegt worden, um Anlagen fördern zu können, die beim Förderprogramm Goldener Plan für das Land Brandenburg keine Berücksichtigung gefunden haben.

Dessen Ziel ist es, die materiellen Rahmenbedingungen für die sportlichen Aktivitäten der Bürger im Landkreis Havelland zu verbessern.

Über dieses Förderprogramm gewährt der Landkreis nicht rückzahlbare finanzielle Leistungen für Instandsetzungen oder bauliche Maßnahmen an vereinseigenen, langfristig gepachteten oder gemeindeeigenen Sportanlagen oder Vereinsräumen.

Seit zehn Jahren gibt es jetzt den Goldenen Plan des Landkreises zur Förderung der sportlichen Infrastruktur.

Das zweite größere Bauprojekt der Stadt Premnitz in der Sommerpause ist eine neue Unterflur-Beregnungsanlage für den 1. Fußballplatz im Stadion der Chemiearbeiter. Dieses Vorhaben ist Ende Juni bereits abgeschlossen worden. Auch dafür hatte die Stadt vom Landkreis Fördermittel aus dem Goldenen Plan Havelland bekommen. Der Kreis gab 9 900 Euro, die Stadt ergänzte die Mittel mit ihrem Eigenanteil auf die Bausumme von 15 000 Euro. Insgesamt sind im Bereich des 1. Platzes 440 Meter Wasserleitung unter dem Rasen verlegt worden.

Die Rohre liegen rund 20 Zentimeter tief unter dem Rasen. Zur Beregnung sind zwölf Düsen installiert worden: zehn außen herum um das Spielfeld und zwei mitten drauf. Fachbereichsleiterin Carola Kapitza hat darauf hingewiesen, dass bei den Arbeiten die beiden Platzwarte und einige Mitglieder des TSV Chemie auf ehrenamtlicher Basis mitgeholfen haben. Dadurch sei die Bausumme geringer ausgefallen.

Alte Beregnungsanlage ist über 50 Jahre alt

Die alte Beregnungsanlage ist über 50 Jahre alt. Die neu installierte Unterflur-Anlage – die sich unter dem Rasen befindet – kann nach Bedarf jederzeit zwischen 22 und 6 Uhr eingeschaltet werden. Sie verfügt allerdings auch über einen Regensensor, der verhindert, dass die Anlage in Betrieb geht, falls es zur gleichen Zeit regnet. Carola Kapitza hat mitgeteilt, die Platzwarte seien sehr zufrieden. Erhofft wird nun auch eine Art Nebeneffekt: Die neue Beregnungsanlage soll es ermöglichen, dass im Gegensatz zu früher das Wasser tatsächlich vor allem auf dem Fußballrasen landet und nicht auf der Aschenbahn. Das würde bedeuten, dass auf der Bahn weniger Unkraut wachsen müsste. Was wiederum die bislang erforderliche Unkrautbekämpfung auf der Bahn vermindern sollte.

Aus dem Kleininvestitionsprogramm des Kreises für Schulen hatte Premnitz zudem 5 050 Euro bekommen. Für 12 000 Euro einschließlich Eigenanteil der Stadt sind zwei digitale Schreitafeln namens Whiteboard, ein digitales „schwarzes Brett“ und eine Vitrine für Kunstobjekte gekauft worden.

Von Bernd Geske

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