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Havelland Ökumenischer Jugendkreuzweg in Falkensee
Lokales Havelland Ökumenischer Jugendkreuzweg in Falkensee
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17:39 20.03.2016
Mit Unterstützung einer Gitarre, einem Lautsprecher und dem Text wurde gesungen. Quelle: Markus Kollberg
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Falkensee

Als sich eine große Gruppe von Kindern und Jugendlichen mit einem hölzernen Kreuz durch den Falkenseer Gutspark zog, blieb am Freitag so mancher Passant verwundert stehen und rieb sich die Augen. Als die Jugendlichen dann auch noch zu singen begannen, hatten sie die Aufmerksamkeit der Vorbeigehenden für sich. Mehr als 70 junge Menschen aus den Kirchenkreisen Spandau und Falkensee waren gekommen, um mit einem ökumenischen Jugendkreuzweg den Start in die letzte Woche vor dem Osterfest und damit auch in die Osterferien, zu begehen.

Auf ihrem Kreuzweg, der an die Leidensgeschichte Christi vor seiner Kreuzigung erinnern soll, beschäftigten sich die Jugendlichen mit der Leitfrage „Wo bist du?“. „Die Frage wollen wir dabei im doppelten Sinne beantworten. Einerseits im theologischen Sinne: Wo bist du, Gott? Und im Alltag: Wo bist du, als Mensch?“, erklärte Kreisjugendpfarrer Steffen Köhler aus Spandau. Gemeinsam mit Juliane Hierse, Jugendmitarbeiterin im Kirchenkreis Falkensee, hat er den diesjährigen Jugendkreuzweg organisiert. An vier Stationen beschäftigten sich die jungen Menschen dabei mit ihrem eigenen Lebensweg und der Frage, ob ihnen Gott auf diesem Weg schon einmal begegnet ist. Wobei der Spaß nicht zu kurz kam. Neben einer Station, an der man die Trendsportart Geo-Caching, eine GPS-gestützte Schatzsuche, ausprobieren konnte, war außerdem die Improvisationstheatergruppe „Kaltstart“ aus Halle an der Saale angereist. In einem halbstündigen Theaterstück stellte sie etwas zum Thema Finden und Verlieren vor. Das sorgte bei Jugendlichen und Begleitern für Begeisterung. „Ich kenne Jugendkreuzwege noch aus meiner Jugend. Jetzt können meine Kinder sowas erleben“, sagte Claudia Tüngler aus Kladow, die mit ihrem Nachwuchs Conrad und Caroline nach Falkensee gekommen war.

Genauso wie sie freuten sich die Organisatoren darüber, dass die Spandauer und Kladower Kinder selbst nach dem letzten Schultag vor den Ferien noch Lust hatten, über Ostern nachzudenken und sich mit den kleinen und großen Fragen des Lebens zu beschäftigen.

Von Markus Kollberg

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