Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
Ohne Flutlicht keine Kicker-Regionalliga

Optik hofft auf Licht Ohne Flutlicht keine Kicker-Regionalliga

Die Kicker vom FSV Optik spielen seit 2015 in der Regionalliga. Allerdings nur mit einer Sondergenehmigung, denn noch immer erfüllt der Fußballverein nicht alle Auflagen. Möchten die Kicker weiterhin in der 4. Liga spielen, muss im Stadion eine Flutlichtanlage installiert werden. 400.000 Euro soll die kosten. Trainer Ingo Kahlisch ist optimistisch. Nun muss die Stadt handeln.

Voriger Artikel
Einbrüche in Falkenseer Wohnhäuser
Nächster Artikel
Neuer Eigentümer packt an

Aktuell können im Stadion Am Vogelgesang nur Spiele bei Tageslicht im Fernsehen übertragen werden. Das wird sich ändern wenn die Flutlichtanlage installiert ist.

Quelle: Heike Wilisch

Rathenow. Seit Juli letzten Jahres spielt der FSV Optik Rathenow wieder in der Regionalliga, der vierten Liga hierzulande. Allerdings bewegt sich der Verein nur mit einer Sondergenehmigung in dieser Klasse. Das Stadion Am Vogelgesang erfüllt noch immer nicht alle Auflagen. Auch nach drei Spielzeiten in der Regionalliga seit 2012 fehlt eine Flutlichtanlage. Diese ist für Fernsehübertragungen unerlässlich und gehört neben diversen anderen Auflagen zum Pflichtprogramm aller Vereine, die in der 4. Liga und darüber spielen. Für Aufsteiger wie dem FSV Optik gibt es zwar eine Sondergenehmigung, allerdings nur mit der Auflage innerhalb von einem, maximal zwei Jahren eine entsprechende Anlage zu errichten.

In der Regionalliga brauchen die Kicker vom FSV Optik Rathenow künftig Flutlicht

In der Regionalliga brauchen die Kicker vom FSV Optik Rathenow künftig Flutlicht.

Quelle: Wilisch

„Wir haben alle anderen Auflagen erfüllt. Die gesamte Anlage ist in einem Topzustand. Es wurde ein neues Sozialgebäude errichtet, die Zufahrtswege und die Tribüne wurden gemacht. Es gibt einen Dopingkontrollraum und ein VIP-Raum. Wir sind wirklich zufrieden. Das Einzige, was fehlt und was unbedingt noch gemacht werden muss, ist die Flutlichtanlage“, macht Ingo Kahlisch, Geschäftsführer und Trainer des FSV Optik, deutlich.

Rund 400 000 Euro kostet die Anlage

Dass das Vorhaben noch in diesem Jahr in die Tat umgesetzt werden kann, daran glaubt er fest. Immerhin gebe es eine Zusage des Landes, sich mit 50 Prozent an den Gesamtkosten zu beteiligen. Auch beim Landkreis sind Mittel in Aussicht gestellt. Antragsteller ist die Stadt Rathenow, die bis 15. März sämtliche Förderanträge einreichen will, wie Matthias Remus aus der Stadtverwaltung mitteilte. Rund 400 000 Euro wird die Anlage kosten. Vorgesehen ist ein Flutlichtsystem mit LEDs, um zu vermeiden, dass die Betriebskosten in die Höhe schnellen. Neben Landesmitteln soll der Landkreis mit Fördermitteln des Programms „Goldener Plan Havelland“ unterstützen.

Für die Stadt bliebe ein Anteil in Höhe von etwa 100 000 Euro, wobei 50 000 Euro mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket bestritten werden, so Remus. Die restlichen 50 000 Euro müssen anderweitig abdeckt werden. Eventuell muss auch der Verein in die Tasche greifen. Gespräche mit der Stadt gab es bereits. Weitere Lösungsvorschläge könnten auf dem Sponsorentreffen, das für den 24. Februar geplant ist, diskutiert werden.

Optimale Voraussetzungen für Stadionausbau nutzen

Um die noch fehlende Auflage rechtzeitig zu erfüllen, müsste bereits in diesem Jahr mit den Arbeiten begonnen werden, sagt Ingo Kahlisch. Neben diesem Thema beschäftigt ihn jetzt aber vor allem der Kampf um den Klassenerhalt. Kein leichtes Unterfangen für einen reinen Amateursportverein in einer Liga mitzumischen, in der zahlreiche Profis spielen. Sollte es nicht gelingen, müsste man dennoch an der Investition festhalten, denn die Chance auf eine solche Förderung darf man nicht verstreichen lassen, mahnt der Optik-Geschäftsführer. Das werden Optikfans, die sehnsüchtig auf die Flutlichtanlage warten, ähnlich sehen. Kahlisch geht es dennoch gelassen an: „Jetzt wurde genug geredet, wir warten nun ab. Es wäre doch gelacht, wenn man das unter diesen Voraussetzungen nicht packt.“

FSV Optik – einer von drei Brandenburger Vereinen in der 4. Liga

Seit der Saison 2012/2013 gibt es in der vierten Spielklasse fünf Regionalligen unter der Leitung der zuständigen Regional- und Landesverbände.

Der FSV Optik Rathenow spielt seit Juli 2015 wieder in der Regionalliga Nordost des Nordostdeutschen Fußballverbands.

Tabellenführer ist derzeit der FSV Wacker Nordhausen (41 Punkte), dicht gefolgt vom FSV Zwickau (40) und dem FC Carl Zeiss Jena (35).

Optik Rathenow steht im Tabellenkeller mit 8 Punkten auf Platz 18 hinter dem FSV 63 Luckenwalde mit 10 Punkten. Tabellenletzter ist der VfB Germania Halberstadt (5).

Seit nunmehr 28 Jahren trainiert der Potsdamer Ingo Kahlisch die Spieler des FSV Optik.

Im Juli 1994 gelang Kahlisch und seinen Männern der Sprung in die neu geschaffene Regionalliga Nordost. 1995 gelang der Klassenerhalt.

In der Saison 2011/2012 feierte der Verein nach 16 langen Jahren den Wiederaufstieg in die Regionalliga.

Von Christin Schmidt

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Havelland
57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg