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Oliver Kreuels liebt seine Kinder – und Tiere

Bürgermeisterwahl Wustermark Oliver Kreuels liebt seine Kinder – und Tiere

Wenn am 25. Februar die Wahl des neuen Bürgermeisters der Gemeinde Wustermark (Havelland) ansteht, steht der Name des CDU-Mannes Oliver Kreuels auch auf dem Stimmzettel. Die MAZ hat ihn und seine Familie zuhause besucht und dabei einige persönliche Dinge erfahren.

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Oliver Kreuels im Kreise der Familie mit Frau Maria, Tochter Luisa und Sohn Paul.

Quelle: Tanja M. Marotzke

Elstal. Bei Familie Kreuels gibt es eine klare Arbeitsteilung für den Feierabend und die Wochenenden: Vater Oliver kocht, dafür kümmert sich Mutter Maria um den Haushalt. Dabei wird sie (mehr oder weniger) unterstützt von Tochter Luisa (15) und Sohn Paul (12). Und dann sind da ja noch die Tiere: Kater „Carlo“, Hund „Spike“ – die sich sehr gut vertragen – zwölf Hühner und drei Hähne sowie mehrere Bienenvölker.

„Bei uns ist es fast im Zoo“, sagt der 12-jährige Paul. Er selbst gehe mit seinem Papa öfter mal zu den Bienen, da würden sich die Frauen fern halten. Aber den „Elstaler Gartenhonig“, made by Kreuels, den würden alle lieben, erzählt Maria Kreuels.

Da sie selbst im Deutschen Bundestag arbeitet, sich schon immer für Politik interessiert hat, kann sie den Wunsch ihres Mannes Oliver, hauptamtlicher Bürgermeister in Wustermark zu werden, nachvollziehen. „Wir unterstützen ihn alle so gut wir können, denn es sollte sich etwas ändern in der Wustermarker Verwaltung“, schätzt sie ein.

Für seine Familie jedenfalls nimmt sich Oliver Kreuels, der Geschäftsführer zweier Firmen in Berlin ist, trotzdem ausreichend Zeit. Dazu gehört, fast täglich abends zu kochen. „Ich habe vor Jahren begonnen, Rezepte zu lesen, neue Sachen auszuprobieren. Ich experimentiere viel, das macht mir Spaß“, sagt der 50-Jährige.

Er nimmt dann die gesamte offene Küche in der Elstaler Wohnung in Beschlag. „Selbstgemachte Nudeln mit Lachs oder die eigene Hamburgerkreationen“, schmecken mir am besten“, sagt Tochter Luisa und ergänzt: „Wenn Papa mal nicht zu Hause ist, essen wir solche Schlappersachen wie Eierkuchen oder Milchreis. Das mag er nicht.“

Die Frische sei wichtig. Deshalb auch die Hühnerhaltung, deshalb auch die Bienen, obwohl ein Teil des Honigs auch verkauft werde. Alles über Mund-zu-Mund-Propaganda, so Oliver Kreuels. Zu Glück bietet der Garten hinter ihrer Haushälfte in Elstal, in die sie 2005 eingezogen sind, genug Platz für alle Hobbys.

Weil beide Kinder in Berlin-Zehlendorf eine bilinguale Schule besuchen, also zweisprachig unterrichtet werden, herrscht in der Woche ein straff organisierter Plan: Vater Oliver fährt Luisa und Paul zur Schule, Mutter Maria holt beide am späten Nachmittag ab. Und am Wochenende übernimmt Maria Kreuels auch noch die eine oder andere Fahrt mit ihrem Sohn, wenn der mit den Fußballern des ESV Lok Elstal zu Auswärtsspielen muss. Mutter und Tochter gehen, wenn es möglich ist, zweimal pro Woche zum Sport in die Havellandhalle in Seeburg.

Ansonsten ist Familie Kreuels an Wochenenden das gemeinsame Frühstück, „besser gesagt der Brunch so gegen 11 Uhr“, wie Tochter Luisa gesteht, wichtig: „Da tauschen wir uns aus, erzählen, was so passiert ist in der Woche und was in der nächsten Woche so ansteht. Oder wir planen den nächsten Urlaub.“ Frankreich, Südtirol und USA sind die Lieblingsländer, wobei Vater Oliver meistens eine Vorauswahl der Reiseziele trifft, „aber die Familie kann schon auch mitreden“, sagt er und lacht.

„Nein, nein, mein Mann ist kein Macho“, ergänzt Maria Kreuels. Im nächsten Jahr plant die Familie eine ganz besondere Reise. Die soll nach Equador gehen. Oliver Kreuels erklärt: „Wir haben seit der Geburt unseres Sohnes Paul die Patenschaft für ein Kind in Equador übernommen. Wir schreiben uns regelmäßig, seit zwölf Jahren. Und jetzt wollen wir uns zum ersten Mal persönlich sehen.“

Egal, ob CDU-Mann Oliver Kreuels Bürgermeister in Wustermark wird oder nicht, in die Kommunalpolitik will sich der 50-Jährige weiter einbringen.

Von Jens Wegener

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