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Havelland Operation Schadensbeseitigung
Lokales Havelland Operation Schadensbeseitigung
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16:58 25.06.2015
Einige Seitenwege auf dem Weinberg sind noch gesperrt. Sie sollen bald freigegeben werden. Quelle: M. Kniebeler
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Rathenow

Nach Auskunft von Hans-Jürgen Lemle, im Rathenower Rathaus für Buga-Angelegenheiten zuständig, waren die Arbeiten aufwändig und umfangreich. Dem Sturm, bei dem auch ein Mensch zu Tode kam, seien rund 25 Bäume zum Opfer gefallen. Nach der Begutachtung durch einen Baumexperten seien bei rund 30 weiteren Bäumen sturmbedingt umfangreiche Kronenschnitte notwendig gewesen. Die letzten dieser Arbeiten würden in diesen Tagen abgeschlossen.

Der Hauptweg über den Weinberg, der vom Haupteingang durch das Rhododendrontal bis zur Bismarckturmpromenade führt, ist schon seit Montag wieder begehbar. Alle Attraktionen auf dem Weinberg – Bismarckturm, Senkgarten, Sonnenterrasse, Obst- und Gemüsegarten, I-Punkt-Grün, Echsenland – sind zugänglich. Lediglich die Wege durch die Dahlien arena dürfen aus Sicherheitsgründen noch nicht betreten werden.

Rathenow, 13. Juni 2015: Über die Buga-Stadt Rathenow (Havelland) zieht ein schweres Unwetter hinweg. Es hinterlässt nicht nur eine Spur der Verwüstung, sondern fordert auch ein Todesopfer. Die beiden Buga-Kulissen müssen eine Woche lang geschlossen bleiben, um die schweren Schäden zu beheben.

Dass die Beseitigung der Sturmschäden eine wahre Herkulesaufgabe war, macht ein Blick auf den Personaleinsatz deutlich. In der Woche nach dem Sturm, als das Buga-Gelände komplett gesperrt war, kümmerten sich Lemle zufolge 25 Mitarbeiter von morgens bis abends darum, umgestürzte Bäume zu zerkleinern, abgebrochene Äste zu sichern und wieder Ordnung in das verwüstete Areal zu bringen. Wer nicht weiß, dass am 13.Juni ein Sturm für große Zerstörungen sorgte, der wird heute von den Folgen kaum noch etwas sehen. Allein der Blick von der Weinberg-Brücke auf die unzugänglichen Ufer des Havel-Alt arms lässt ahnen, mit welcher Gewalt das Unwetter gewütet hat – abgebrochen Stämme und abgerissene Kronen sprechen eine eindeutige Sprache.

Mit der Frage, wie bei künftigen Unwettern die Buga-Besucher bestmöglich geschützt werden können, hat sich der Buga-Zweckverband eingehend beschäftigt. „Wir erhalten aktuelle Wettermeldungen“, erklärt Amanda Hasenfusz, Sprecherin des Zweckverbandes. „Gibt es konkrete Unwetterwarnungen für einen der drei Buga-Landkreise, werden diese vor Ort geprüft. Ist eine Unwettersituation vor Ort sichtbar, wird die Beräumung eingeleitet.“ Die Entscheidung treffe der Chef vom Dienst am jeweiligen Standort.

Anschließend gehe an die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Auftrag, das Gelände unverzüglich zu beräumen. „Die Beräumung erfolgt fußläufig mit Einsatz vorprogrammierter Megaphone“, so Hasenfusz. Als am vergangenen Samstag der Weinberg wegen einer Unwetterwarnung geschlossen werden musste, hat dieses Vorgehen gut funktioniert.

Besucher, die das Buga-Gelände wegen einer Unwetterwarnung verlassen müssen, sollten sich Hasenfusz zufolge noch am Unwettertag selbst an den Kassen einen Stempel auf ihr Ticket geben lassen. Dieser Stempel sichert ihnen den kostenfreien Wiedereintritt in das Gelände, das vorzeitig verlassen werden musste – an einem frei wählbaren Tag bis zum Ende der Buga am 11. Oktober.

Das Gelände der Bundesgartenschau in der Optikstadt ist bereits seit einigen Tagen wieder geöffnet.

Von Markus Kniebeler

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