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Havelland Optikerinnung erweitert Bildungszentrum
Lokales Havelland Optikerinnung erweitert Bildungszentrum
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02:15 31.03.2017
Hier hinter dem Bildungszentrum der Augenoptikerinnung in Rathenow ist genug Platz für den gewünschten Erweiterungsbau – auf der Treppe die ersten Optik-Studenten, die im September angefangen haben.  Quelle: Bernd Geske
Rathenow

 Die Landesinnung der Augenoptiker und Optometristen will sich zu ihrem 25-jährigen Bestehen im nächsten Jahr ein schönes Geschenk bereiten. Ihr Bildungszentrum in Rathenow, das sich im Gewerbegebiet Grünauer Fenn befindet, soll erheblich vergrößert werden. Mit dieser Investition kann gleich noch ein zweites Jubiläum gewürdigt werden. 2018 ist es 20 Jahre her, dass das Bildungszentrum der Landesinnung in Rathenow eröffnet worden ist.

„Mit der Planung sind wir noch am Anfang“, sagt Innungsgeschäftsführer Christoph Koltermann, „aber unsere Überlegungen sind bereits sehr konkret.“ Als das Bildungszentrum gebaut worden ist, hatten die Verantwortlichen von Anfang an das Grundstück so gewählt, dass eine Erweiterung möglich ist. Der Bestandsbau hat eine Nutzfläche von 600 Quadratmetern. Wenn der Erweiterungsbau so ausgelegt werden kann, wie die Innung es wünscht, kommen weitere 550 Quadratmeter dazu.

Christoph Koltermann, Geschäftsführer der Landesinnung der Augenoptiker und Optometristen. Quelle: Bernd Geske

Bis tatsächlich gebaut werden kann, müssen noch einige Hürden genommen werden. Aber der Startschuss ist schon gefallen. Auf der Mitgliederversammlung Ende Februar hat die Landesinnung ihrem Vorstand den Auftrag erteilt, mit den Planungen zu beginnen. Von den Gesamtkosten, die auf 1,5 Millionen Euro geschätzt werden, muss die Innung einen Eigenanteil von 25 Prozent übernehmen, der Bund würde 60 Prozent Fördermittel geben und das Land wäre mit 15 Prozent dabei.

Als erster Schritt auf dem Weg zu den gewünschten Fördergeldern ist eine Anfrage an das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zu richten, das solche Angelegenheiten für das Bundeswirtschaftsministerium erledigt. Diese Anfrage schickt die Innung in den nächsten Tagen ab. Das BAFA wird dann einen Gutachter beauftragen, der das Vorhaben in Rathenow prüft. Die hiesige Handwerkskammer muss auch noch zustimmen. Dann ist ein Architekt zu beauftragen, der die Vorplanung erstellt. Grundsätzlich sehen die Verantwortlichen der Innung bei all diesen Abläufen keine unüberwindlichen Schwierigkeiten auf sich zukommen. Man geht davon aus, dass im Jahr 2018 gebaut werden kann.

Nutzfläche fast verdoppelt

Das Bildungszentrum der Landesinnung der Augenoptiker und Optometristen befindet sich in Rathenow im Gewerbegebiet Grünauer Fenn.

Eröffnet wurde es im Jahre 1998.

Seine Nutzfläche ist derzeit 600 Quadratmeter groß.

Der Erweiterungsbau soll eine Nutzfläche von 550 Quadratmetern haben.

Als Investitionskosten hat eine erste Schätzung rund 1,5 Millionen Euro ergeben.

Gebaut werden soll im nächsten Jahr.

2018 feiert die Landesinnung der Augenoptiker ihr 25-jähriges Bestehen.

Es gibt vor allem einen Trend, der die Innung bestärkt, dass ihr Bildungszentrum vergrößert werden muss. „Unsere Räumlichkeiten sind jetzt schon knapp“, sagt Christoph Koltermann, „und perspektivisch werden sie absolut nicht mehr ausreichen.“ Von 2015 zu 2016 sei die Zahl der Auszubildenden um zwölf Prozent gestiegen, teilt er mit. Die Prognosen sagten voraus, dass weiter mit steigenden Azubi-Zahlen zu rechnen ist. Auch von den Betrieben sei zu hören, dass sie weitere Leute einstellen wollen. Werden mehr Gesellen ausgebildet, setze sich der Wachstumstrend auch in der Meisterausbildung fort, folgert Christoph Koltermann. Dann würden wiederum auch mehr Weiterbildungsseminare für Gesellen gebraucht.

Nicht zuletzt kam im September der neue Studiengang Augenoptik/Optische Gerätetechnik der Technischen Hochschule (TH) Brandenburg hinzu, von dem der Augenoptik-Teil im Rathenower Bildungszentrum vermittelt wird. Jetzt ist gerade der erste Jahrgang da. Weil das ganze Bachelor-Studium aber 3,5 Jahre umfasst, werden es 2019 schon vier Jahrgänge von Studenten sein. So liegt es auf der Hand, dass das Bildungszentrum vergrößert werden muss. Geschäftsführer Christoph Koltermann sagt: „Wir sind auf dem richtigen Weg.“

Von Bernd Geske

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