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Havelland Optikpark Rathenow eröffnet seine 10. Saison
Lokales Havelland Optikpark Rathenow eröffnet seine 10. Saison
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18:21 24.04.2016
Der Optikpark wird freigegeben, von links Biber Havi, Joachim Muus, Elfie Balzer, Opti, Ronald Seeger und Flori. Quelle: Bernd Geske
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Rathenow

Typisches Aprilwetter herrscht, als der Optikpark Rathenow am Sonntagnachmittag seine 10. Saison eröffnet. Die Sonne scheint zeitweise recht kräftig, zwischendurch gibt es aber Regenschauer, insgesamt gesehen jedoch hat die jahreszeitübliche Witterung den Veranstaltern und Gästen das freudige Ereignis bestimmt nicht verdorben. Als um 13.30 Uhr die Rathenower Optis mit Schalmeienklang vom Märkischen Platz zum Schwedendamm losmarschieren, signalisieren sie wie in den Jahren zuvor allen Anwesenden, dass dem Optikpark wieder einmal eine Saisoneröffnung bevorsteht. Mehrere hundert Schaulustige haben sich da bereits am Eingang neben der Alten Mühle versammelt. Eingelassen werden sie aber erst, nachdem die Optis eingetroffen sind und Bürgermeister Ronald Seeger (CDU) zusammen mit den beiden Optikpark-Geschäftsführern Elfie Balzer und Joachim Muss das dreifarbige Band-Ensemble am Einlass durchgeschnitten hat.

Die Rathenower Optis marschierten zur Eröffnung mit Schalmeienklang durch die Stadt. Quelle: Bernd Geske

Viele Besucher halten sich erst gar nicht lange auf dem Mühleninnenhof auf, sie machen sich gleich auf den Weg in Richtung Park. Schon im Schubleichter unter der Langen Brücke erleben sie die erste Überraschung. An den Wänden des Leichters sind an einer Stelle zwei gegenüber liegende Spiegelwände installiert worden, die leichte Bögen haben und die Vorbeikommenden deshalb mit Verformungen abbilden. Gar mancher Besucher hat sich köstlich amüsiert. Eine Überraschung, weil bislang in den Presseveröffentlichungen des Optikparks noch nicht beschrieben, ist im Wäldchen vorn eine Installation von Plexiglaselementen, die bei Sonneneinstrahlung selbst zu leuchten scheinen.

Neu ist im Optikpark dieses Jahr auch eine Visualisierung unseres Sonnesystems. Auf dem Weg zwischen dem Gressmann-Teleskop am Blauen Café und dem Rolf’schen Fernrohr wird das Sonnensystem im deutlich verkleinerten Maßstab wiedergegeben. Der reale Abstand von 5,9 Millionen Kilometern von der Sonne bis zum (eigentlich von der Wissenschaft schon ausrangierten) Zwergplaneten Pluto wird auf 177 Meter verkürzt und alle anderen Planeten werden in verhältnisgerecht verkürzten Abständen auf Info-Tafeln vorgestellt.

Carolina Zimmermann hat mit Kindern Riesen-Seifenblasen gemacht. Quelle: Bernd Geske

Es ist zwar nicht öffentlich vorgetragen worden, aber dem Optikpark-Team war die Freude anzumerken, nun wieder Herr im eigenen Hause zu sein. Schon lange vor Beginn des letztjährigen Saison war das Gelände an den Zweckverband für die Bundesgartenschau übergeben worden und dieser legte fest, was zu geschehen hat. Durch dieses „fremdvergebene“ Jahr entsteht auch die Eigentümlichkeit, dass der Optikpark in diesem Jahr seine 10. Saison – und nicht die 11. – feiert, obwohl der Start ja 2006 die Landesgertenschau war.

Die Eröffnungsveranstaltung auf der großen Bühne im Mühlenhof hat die RBB-Wetterfee Joanna Jambor moderiert. Als hätte sie selbst dabei mitgeholfen, berichtet sie stolz davon, dass die Beschäftigten des Optikparks für die Frühjahrsbepflanzung 30 000 Tulpen, 23 000 Stiefmütterchen und 20 000 Narzissen in die Erde gebracht hatten. Optikpark-Geschäftsführerin Elfie Balzer erzählt, dass in Vorbereitung der neuen Saison ein größeres Problem zu lösen war. Wegen des Buga-Jahres hatte der Optikpark kein eigenes Gastronomie-Team mehr, es sei aber gelungen, wieder eine engagierte Mannschaft zusammenzustellen. Geschäftsführer Joachim Muus wies darauf hin, dass der Optikpark für dieses Jahr über 20 Veranstaltungen geplant hat. Der Höhepunkt sei sicher wieder die Serenade unterm Sternenhimmel, diesmal am 20. August, sagte er. Beim letzten Mal sei erstmals ein großes Orchester geholt worden. Das habe sich bewährt, in diesem Jahr gebe es eine 45-minütige große Flamenco-Show.

Die Teilnehmer des 1. Rathenower Brückenlaufs kamen auch durch den Optikpark. Quelle: Bernd Geske

Sozialministerin Diana Golze (Linke), die Schirmherrin des Grünen Klassenzimmers im Optikpark, zählte die vielfältigen Bildungsangebote dieser Einrichtung auf und lud dazu ein, diese wahrzunehmen. Von Joanna Jambor gefragt, wie er sich den Optikpark in zehn Jahren vorstellt, schickte Bürgermeister Ronald Seeger vorweg, dass es richtig gewesen sei, ihn weiter am Netz zu lassen. Mit weniger gewordenen Mitteln werde ein qualitativ sehr hohes Angebot unterbreitet. Er wünsche, dass der Optikpark in zehn Jahren noch existiere und weiter ein Gewinn für die Stadt sein werde. Optikpark-Geschäftsführer Joachim Muus kam an dieser Stelle nicht umhin, auf seinen großen Wunsch hinzuweisen, wonach der Optikpark in Zukunft mit dem Weinberggelände samt Brücke eine Einheit bilden sollte.

Von Bernd Geske

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