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Optikpark und Weinberg werden getrennt

Brücke und Zuwegung öffentlich gewidmet Optikpark und Weinberg werden getrennt

In Rathenow werden die Weinberg-Brücke und die Wege, die zur Brücke führen, nach der Bundesgartenschau öffentlich und können dann entgeltfrei genutzt werden. Die Idee, beide Buga-Areale nach der Gartenschau zu einem großen, eintrittspflichtigen Park zu vereinen, ist damit endgültig vom Tisch.

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Nach der Buga öffentlich und ganzjährig unentgeltlich begehbar: Die Weinberg-Brücke.

Quelle: Markus Kniebeler

Rathenow. Jetzt ist es amtlich: Der Weinberg und der Rathenower Optikpark werden nicht zu einem großen, eintrittspflichtigen Gelände zusammengefasst. Am Donnerstagabend fällten die Rathenower Stadtverordneten den Beschluss, die Wege, die zur Brücke führen, öffentlich zu widmen. Damit ist die Vision eines zusammenhängenden Parks vom Tisch.

Mit allzu großer Vehemenz war diese Vision tatsächlich auch nicht verfolgt worden. Im Sommer hatte es in der Stadtverordnetenversammlung von Hartmut Rubach (SPD) den Vorstoß gegeben, die beiden Areale zu einem großen, abgeschlossen Park zusammenzuführen und eintrittspflichtig zu machen. Der Vorteil: Die aufwendig hergerichteten Areale auf dem Weinberg hätten besser vor Vandalismus geschützt werden können. Eine echte Lobby fand diese Idee indes nie. Was vor allem mit Aussagen aus dem Land zusammenhängt. Das hatte den Bau der Weinberg-Brücke und die Renovierung der Wege auf dem Weinberg mit einem zweistelligen Millionenbetrag gefördert.

Beschluss wurde mit großer Mehrheit gefällt

Das Geld war aber nur unter der Bedingung gezahlt worden, dass Brücke und Weinberg-Wege nach der Buga öffentlich zugänglich gemacht werden. Auf eine Anfrage der Stadt hin hatte die ILB, über die das Fördergeld ausgezahlt worden war, unmissverständlich klar gemacht, dass die Stadt bei einem Verstoß gegen die Auflagen das Geld zurückzuzahlen habe. Dieses Szenario nahm den Befürwortern eines eintrittspflichtigen Parks den Wind aus den Segeln. Der Beschluss zur öffentlichen Widmung wurde folglich mit großer Mehrheit gefällt (15 Ja-Stimmen, 3 Nein-Stimmen, 5 Enthaltungen).

Rechts von diesem Weg wird ein Zaun aufgestellt, der die Grenze zum Optikpark markiert

Rechts von diesem Weg wird ein Zaun aufgestellt, der die Grenze zum Optikpark markiert. Dort, wo der Weg rechts abgeht, soll ein Kassenhäuschen aufgestellt werden – für Besucher, die den Opikpark von hier betreten wollen.

Quelle: Markus Kniebeler

Der Optikpark wird künftig eintrittspflichtig bleiben und an seiner Südseite durch einen Zaun begrenzt. Der Weg von der Weinberg-Brücke führt zwischen diesem Zaun auf der einen und der Tennisanlage auf der anderen Seite quer durch das Sportgelände des BSC bis zum Restaurant Schwedendamm. Die Klangformen bleiben Teil des Optikparks, werden aber nur noch per Floß zu erreichen sein. Zwei Drehkreuze werden es möglich machen, den Optikpark auf seiner Südseite zu verlassen. Außerdem wird gegenüber der Tennisanlage ein Kassenhäuschen errichtet, um Besuchern, die vom Weinberg kommen, dort den Eintritt in den Optikpark zu ermöglichen.

Von Markus Kniebeler

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