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Optikparkbiber im Weihnachtsfieber

Mühlenweihnacht Optikparkbiber im Weihnachtsfieber

Alle waren sie wieder da, die Optikpark-Biber Havi, Flori und Opti, Schneemann Erwin und der Weihnachtsmann, nur Frau Holle ließ sich nicht blicken. Stattdessen hatten die Gastgeber in weiser Voraussicht auch in diesem Jahr wieder 20 Kubikmeter Kunstschnee angekarrt.

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Sie sind endlich wieder da: Havi, Opti und Flori (v.l.) im Weihnachtsoutfit

Quelle: Ch. Schmidt

Rathenow. Es war ihr erster großer Auftritt seit langem und diesen haben die Optikpark-Biber sichtlich genossen. Fein rausgeputzt in rotem Mäntelchen und mit Schal und Weihnachtsmütze begrüßten Opti, Flori und Havi die zahlreichen Besucher, die am Dienstag zur zehnten Mühlenweihnacht in den Mühleninnenhof strömten. Bereits vor der offiziellen Eröffnung um 15 Uhr hatten viele Besucher das Gelände erkundet. Offensichtlich konnten sie es kaum erwarten, die Biber zu begrüßen und einen Glühwein zu trinken.

Trotz der milden Temperaturen fehlte auch in diesem Jahr nicht der obligatorische Schneeberg in der Mitte des Hofes, direkt neben der festlich geschmückten Tanne. Wie sonst auch hatten die Organisatoren wieder 20 Kubikmeter Kunstschnee aus der Senftenberger Wintersporthalle anfahren lassen. Ganz zum Vergnügen der Kinder, die den Berg eroberten noch bevor Schneemann Erwin die Mühlenweihnacht eröffnet hatte. Was wiederum zur Lebensdauer des künstlichen Wintervergnügens beitrug. „Umso mehr Kinder auf dem Schnee spielen, umso stärker wird die kalte Masse zusammengepresst und hält dann etwas länger“, erklärte Optikpark-Geschäftsführer Joachim Muus. Er war zuversichtlich, dass der Schnee bis zum Abend hält. Wer erst am Mittwoch zur Mühlenweihnacht kommt, wird aber das Nachsehen haben. Denn bei Temperaturen um die 10 Grad Celsius hat auch Kunstschnee keine Überlebenschance.

Für alle, die plötzlich und unerwartet feststellen, dass in zwei Tagen Weihnachten ist, boten verschiedene Stände diverse Geschenke an: Bücher, wärmendes für Kopf, Hals und Hände aus Wolle und Filz, Likörchen, Honig und andere Leckereien. Im Konzertsaal konnten die Besucher sich alte Handwerkskunst wie Schnitzen oder Seildrehen anschauen und in Antiquitäten stöbern. Zur Stärkung gab es Deftiges vom Grill. Aber nicht nur die übliche Bratwurst wurde angeboten. Straußenburger oder -bratwurst standen auf der Karte, dazu konnte man einen Holunderbeerenglühwein genießen, an dem die Biber sicher auch schnupperten. Zum ersten Mal in diesem Jahr war das

Carillon-Glockenspiel, das größte mobile Glockenspiel Deutschlands zu hören. Erwin, der Schneemann hatte für die Gäste ein Weihnachtsprogramm vorbereitet und die Theatergruppe Zeitlos führte das Stück „Schneemann Cool“ auf. Natürlich fehlte auch Weihnachtliche Musik nicht, die steuerten unter anderem das Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Rathenow und die Dandys bei. Am Mittwoch, 23. Dezember öffnet der Mühleninnenhof noch einmal und lädt zum stimmungsvollen Fest ab 15 Uhr ein. Anschließend dürfen Opti, Havi und Flori dann in den Winterschlaf gehen. Schließlich sollen sie fit und ausgeruht in die neue Saison starten.

Von Christin Schmidt

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