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Rathenow: Zwölf Uhr mittags an der Orgel

Konzertreihe in der Auferstehungskirche Rathenow: Zwölf Uhr mittags an der Orgel

Die kleine Schuke-Orgel in der Auferstehungskirche auf dem Rathenower Weinberg klingt nach einer Generalüberholung wieder richtig gut. Davon können sich Rathenower Musikfreunde ab Ende Oktober überzeugen. Vier kleine Mittagskonzerte wird Kantorin Christiane Görlitz geben – zum Hinhören und Entspannen.

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Kantorin Christiane Görlitz an der Schuke-Orgel in der Auferstehungskirche.

Quelle: Markus Kniebeler

Rathenow. Als die Schuke-Orgel in der Rathenower Auferstehungskirche vor drei Wochen nach einer Generalüberholung wieder in Betrieb genommen wurde, da gaben die Orgelbauer der Kantorin einen wichtigen Ratschlag. „Spielen Sie auf dem Instrument, so oft und so lange Sie können“, sagte Hartmut Rönnecke, der die Orgel mit seinem Kollegen Carsten Müller gereinigt und gestimmt hatte. Regelmäßiges Spiel sei mit Abstand die beste Methode, die Pfeifen intakt und schmutzfrei zu halten.

Konzertreihe noch im Oktober

Kantorin Christiane Görlitz nahm sich den Rat zu Herzen. Und weil die Orgel nun so sauber und schön klingt, will sie Musikfreunde an dem Hörgenuss teilhaben lassen. Ab Ende Oktober will sie in vier aufeinander Wochen, jeweils Mittwochmittags um Punkt 12 Uhr, ein kleines Konzert geben. 20 Minuten lang wird sie Werke zu Gehör bringen, die auf dem zwar kleinen, aber klangschönen Instrument besonders gut zur Geltung kommen.

Vier kleine Konzerte sind geplant

Vier kleine Konzerte sind geplant.

Quelle: Markus Kniebeler

Der Eintritt zu den Konzerten ist frei. „Es soll eine Möglichkeit sein, zu Besinnung zu kommen und dabei dem Klang des Instruments zu lauschen“, sagt die Kantorin. Vielleicht nutze der ein oder andere Friedhofsbesucher die Gelegenheit und gönne sich eine kleine Auszeit mit Musik. Vielleicht kämen Musikfreund ja auch gezielt, um die Atmosphäre in der Kirche zu genießen. In jedem Falle werde es ganz entspannt und zwanglos zugehen, so Görlitz. Ohne Anmeldung, ohne Eintritt, ohne Programmhefte. „Wer kommt, der kommt.“ Und wenn niemand den Weg zur Kirche finde, werde sie eben ganz für sich spielen.

Orgeln vor drei Wochen in Betrieb genommen

Ein paar einführende Worte zu den jeweiligen Werken wird die Kirchenmusikerin aber doch verlieren, bevor sie sich dem Spiel hingibt. Dass sie das beherrscht, und zwar nach allen Regeln der Organistenkunst, das hat sie schon mehrfach bewiesen. Als die beiden überholten Rathenower Orgeln in der Auferstehungs- und in der Lutherkirche vor drei Wochen in Betrieb genommen wurden, da war Christiane Görlitz die erste, die den Instrumenten Leben einhauchte. Ihr spontanes Spiel zog die Zuhörer auf Anhieb in den Bann. So könnte es auch ab dem 28. Oktober sein, jeweils mittwochs um Punkt 12, in der Auferstehungskirche auf dem Weinberg.

Vier Konzerte in der Kirche

Die kleine Konzertreihe in der Auferstehungskirche beginnt am Mittwoch, den 28. Oktober, um 12 Uhr. In den darauffolgenden drei Wochen, jeweils mittwochs um 12 Uhr finden, weitere Konzerte statt. (Termine: 4., 11., und 18. November)

Jedes Konzert dauert rund 20 Minuten. Der Eintritt ist frei, anmelden muss man sich nicht. Ein wichtiger Hinweis noch: Die Auferstehungskirche ist unbeheizt. Besucher sollten sich also warm genug anziehen.

Von Markus Kniebeler

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