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Orientalische Märchen aus Eis

1.Eiszeit im Elstaler Karls Erlebnisdorf eröffnet Orientalische Märchen aus Eis

Dicke blaue Umhänge hängen in Reih und Glied am Eingangsbereich zur Eiswelt in Karls Erlebnisdorf in Elstal. Und obwohl es auch draußen schneit, greifen die meist dick eingemummelten Besucher dankbar einen der wärmenden Umhänge. Denn in den Hallen der ersten Berliner Eiszeit, wie die Eisskulpturenausstellung, die am Sonnabend eröffnet wurde, beworben wird, herrschen Temperaturen um zehn Grad minus. Wohl dem, der mit Handschuhen seine Kamera bedienen kann.

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Kreativ und ohne Kommerz

Die Fischskulptur erzählt von Sindbad dem Seefahrer und besteht aus Eis und Sand.

Quelle: Fotos: Ulrike Gawande

Elstal. Dicke blaue Umhänge hängen in Reih und Glied am Eingangsbereich zur Eiswelt in Karls Erlebnisdorf in Elstal. Und obwohl es auch draußen schneit, greifen die meist dick eingemummelten Besucher dankbar einen der wärmenden Umhänge. Denn in den Hallen der ersten Berliner Eiszeit, wie die Eisskulpturenausstellung, die am Sonnabend eröffnet wurde, beworben wird, herrschen Temperaturen um zehn Grad minus. Wohl dem, der mit Handschuhen seine Kamera bedienen kann.

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Dicke blaue Umhänge hängen in Reih und Glied am Eingangsbereich zur Eiswelt in Karls Erlebnisdorf in Elstal. Und obwohl es auch draußen schneit, greifen die meist dick eingemummelten Besucher dankbar einen der wärmenden Umhänge. Denn in den Hallen der ersten Berliner Eiszeit, wie die Eisskulpturenausstellung, die am Sonnabend eröffnet wurde, beworben wird, herrschen Temperaturen um zehn Grad minus. Wohl dem, der mit Handschuhen seine Kamera bedienen kann.

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Vermutlich liegt es an der frostigen Umgebung, dass keine Begeisterungsrufe durch die Hallen schallen. Denn die illuminierten Eisskulpturen sind beeindruckend. Oder aber die Besucher lauschen den orientalischen Klängen, die den passenden Rahmen für die Märchenfiguren aus 1001 Nacht bilden. Mit der Kombination von Eis und Sand – einmalig in Deutschland – hat man eine ideelle Brücke in die Wüsten Vorderasiens geschlagen. Wenn man genau hinhört, kann man den dargestellten Märchen von Sindbad, Aladin oder dem kleinen Muck lauschen. In der Sprecherlautstärke besteht jedoch noch Optimierungsbedarf.

Aber nur selten verweilen die Besucher länger vor den faszinierenden, filigran bis ins kleinste Detail, Kunstwerken aus leuchtendem Eis und festem Sand. Dafür ist es trotz Umhang und Winterbekleidung zu kühl. 20 Künstler aus zehn Nationen haben in wochenlanger Handarbeit diese Meisterwerke kreiert (MAZ berichtete).

„Toll, nur ein wenig kalt“, findet Familie Herrmann. Begeistert ist auch Familie Wagner aus Zossen. Ein Familienausflug führte gleich drei Generationen ins Havelland. Den Kindern gefällt besonders die rasante Fahrt auf dem Teppich durch die geschlossene Kobra-Rutsche aus Eis. Mutter Tina hat im adventlichen Eis sogar einen Osterhasen entdeckt. Man merkt also, dass für die kommenden Feste im Jahreslauf vorgesorgt wurde. Denn die Ausstellung bleibt bis Oktober 2016 geöffnet. Günstig, dass man mit dem Bezahlen des Eintritts eine einjährige Dauerkarte für die Ausstellung und auch die Eiswelt in Rostock erworben hat.

„Mir gefällt Aladin mit seinen Räubern, die schemenhaft ins Eis eingearbeitet wurden“, sagt der vierzehnjährige Paul. Seine Eltern ist die Ausstellung zu kalt, sie warten lieber im ebenfalls neu eröffneten Restaurant Mecklen-Burger, benannt nach der Heimat von Erdbeerhof-Besitzer Dahl. Als kulinarische Empfehlung gelten neben den sogenannten Premium-Burgern, wahlweise auch mit Erdbeersoße, auch die Pommes Frites aus Süßkartoffeln hergestellt. „Erst schmecken sie salzig, dann nach Kartoffeln und zum Schluss süß“, begeistert sich Max Schmidt aus dem nahen Berlin-Spandau. Auch Mitarbeiter des Erlebnisdorfes lassen sich die Burger in dem Lokal, mit Tränke, Melkschemel und sprechendem Ochsen, einem Kuhstall nachempfunden, schmecken. Während die Eltern genießen, toben die Kleinsten im neuen Spiel-Speicher mit Riesenrutsche, nutzen die Eisbahn, schäkern mit Maskottchen Karlchen, einem echten Erd-Bär, und backen die ersten Plätzchen. „Obwohl es sehr kommerziell ist, finde ich das Angebot toll“, lautet das zufriedene Fazit von Irmgard Wagner aus Berlin. Sie will wiederkommen.

Von Ulrike Gawande

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