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Havelland Osterspaziergang durch den Optikpark
Lokales Havelland Osterspaziergang durch den Optikpark
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00:17 20.04.2017
Ohne Regenschirm ging nichts im Optikpark am Ostermontag. Quelle: Kniebeler, Markus
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Rathenow

Wenn die Menschen zur Saisoneröffnung in den Rathenower Optikpark strömen, dann wissen sie, worauf sie sich freuen dürfen. Auf gepflegte Anlagen, altehrwürdige Bäume und farbenürächtige Blumen. Am Ostermontag mischten sich noch zusätzliche Farbtupfer in das Gesamtbild. Die aufgespannten Regenschirme zwischen den Strahlenbeeten wirkten wie eine einstudierte Inszenierung. Und auch wenn das kühle Schauerwetter nicht gerade auf dem Wunschzettel der Optikparkfans stand, so nahmen sie es doch gelassen. „Wenn’s aufhört zu regnen, schützt mich der Schirm eben vor der Sonne“, sagte ein älterer Herr. Und tatsächlich gab es zwischen den Niederschlägen Phasen, an denen ein strahlend blauer Himmel den Hintergrund für den Osterspaziergang bildete.

Osterspaziergang – unter dieses Motto hatte die Optikparkleitung die diesjährige Saisoneröffnung gestellt. Und war damit von den bisherigen Eröffnungsfeiern abgewichen. Es gab kein Bühnenprogramm und keine Eröffnungsreden. Stattdessen sollten die Besucher den Park auf eigene Faust erkunden und die aufblühende Natur genießen – so wie es in Goethes Faust angeraten wird. Und auch wenn des Frühlings holder, belebender Blick am Montag eher ein Blinzeln war, so genossen die Menschen den Gang durch die herausgeputzte Anlage. „Wir haben unser Bestes gegeben“, sagte Sieglinde Leumann, die gärtnerische Leiterin des Optikparks. Die Kälte der vergangenen Tage habe die Sache zwar schwierig gemacht, aber alle Blumen seien im Boden.

Viele Menschen wollten sich die Eröffnung nicht entgehen lassen. Quelle: Kniebeler, Markus

Die Tatsache, dass es keine offizielle Eröffnungszeremonie gab, bedeutete nicht, dass die Besucher sich nicht willkommen geheißen fühlten. Im Gegenteil. Am Eingang begrüßten Optikparkchefin Elfie Balzer und Rathenows Bürgermeister Ronald Seeger jeden Besucher mit Handschlag. Und ein Stiefmütterchen als Willkommensgruß gab es noch obendrauf. „Es ist doch toll, dass die Menschen auch bei wechselhaftem Wetter kommen“, schwärmte Balzer. Das zeige, wie hoch im Kurs der Park bei den Menschen stehe.

Ronald Seeger war, nachdem er sich einen ersten Überblick verschafft hatte, voll des Lobes. „Es ist erstaunlich, welch hohe gärtnerische Qualität hier Jahr für Jahr geboten wird“, sagte er. Das funktioniere nur, weil das Optikpark-Team eingespielt sei und viel Erfahrung gesammelt habe. Darum werde die Rathenower Anlage von anderen Städten beneidet. „Auf den Optikpark können wir stolz sein“, sagte Seeger.

Den Flaneuren wurde am Eröffnungstag außer der Blumenpracht noch jede Menge mehr geboten. Auf dem Steg im Karpfenteich hielt Pfarrer Andreas Buchholz eine Osterandacht statt, die vom Bläserensemble der Sankt-Marien-Andreas-Kantorei begleitet wurde. Die Berliner Original Orgelinchen mit ihrer Drehorgel, Jens-Peter „Petrie“ Reibsch mit irischen Uilleann Pipes und die Sängerin Viola Parker sorgten mit Musik für Frühlingsstimmung. Das Grüne Klassenzimmer lud zum österlichen Basteln ein, der Barde Paulus von Rotenaw und Jongleurin Caroline Zimmermann verbreiteten mittelalterliches Flair. Und weil Ostern war, durfte auch der Osterhase nicht fehlen. Auf der Promenade hatte der eine Eiertrudel-Anlage aufgebaut. Und so sah man dann, wie Kinderhände die bunten Eier in die Rohre steckten. So richtig weit trudelten die Eier indes nicht. Dafür war der Boden nach den Schauern einfach zu nass.

Von Markus Kniebeler

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