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Havelland Ostervergnügen im Westhavelland
Lokales Havelland Ostervergnügen im Westhavelland
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15:00 28.03.2016
In Milow malte Fabian Finke (7) einen Osterhasen. Quelle: Norbert Stein
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Havelland

Die Sommerzeit bescherte auch den Havelländern in diesem Jahr eine Stunde weniger Ostern. Die gute Stimmung konnte das Vorstellen der Uhren in der Nacht zum Ostersonntag aber keinesfalls trüben. Die Menschen fanden bei vielen Veranstaltungen Vergnügen und Unterhaltung. Dafür gesorgt haben vor allem die örtlichen Feuerwehren mit über 25 Osterfeuern im Westhavelland.

Eiertrudeln war am Osterwochenende der Volkssport im Westhavelland. Beim traditionellen Osterspaziergang wurde überall auch das Ei den Berg hinabgekullert. Am Abend vergnügten sich die Havelländer an den Osterfeuern der Region.

Osterfeuer haben Tradition in der Region zwischen Strodehne, Witzke, Bamme, Mögelin und Milow. „Wir feiern schon seit der Wende mit Einwohnern und Gästen am Feuer“, sagte am Samstagabend in Hohennauen Ortswehrführer Guido Kujath, während seine Kameraden Mauris Lehmann, Oliver Rehfeld und Levin Epping Holzscheide in die Feuerschale legten. Das Holz hatten die Feuerwehrleute einige Tage zuvor aus einem Wäldchen an der Lehmbahn zum Gerätehaus geholt, wo das Osterfeuer angezündet wird, seitdem das Grundstück neben dem Sportplatz mit Häusern bebaut ist. „Das Holz haben wir aus einem Windbruch geborgen“, erzählt der Ortswehrführer am Bratwurstgrill. Angezündet hat das Osterfeuer in Hohennauen der Ortsvorsteher von Wassersuppe, Thomas Later. Die Hohennauener Feuerwehr erwiderte damit eine Geste vom Gründonnerstag. Da hatte sie das Osterfeuer in Wassersuppe anzünden dürfen.

1000 Besucher kamen nach Grille

Gut war die Stimmung am Samstagabend auch in Milow beim Osterfeuer an der Schule, wo zudem die Kreissportjugend Havelland mit ihrem Spielmobil sowie Schminkständen, Maltischen und Stockbrotgrillen für zusätzliche Abwechslung bei den kleinen und großen Gästen sorgte.

Im kleinen Grille, einem 15 Einwohner zählenden Gemeindeteil von Zollchow, war bereits am sonnigen Nachmittag beste Osterstimmung. Rund 1000 Besucher kamen Veranstalter Fritz Turbanisch zufolge zum Fest mit Feuerschale, Osterwasser, deftigem Essen, Kaffee, Kuchen und Waldspaziergang. „Die Atmosphäre ist hier einfach prima“, sagte der Rathenower Eckhard Stein zu seinem Ausflug in das kleine Örtchen mit einem kräftigen Hauch von „Sperlingslust“, wo die Hasen noch über die Feldern hoppeln.

Heimatverein Rhinow lud zum Trudel-Wettkampf

Am Sonntag tat sich die Sonne dann schwerer mit schönem Frühlingswetter im Havelland. Der Himmel blieb zumeist trüb und von Wolken verhangen. In den Dörfern und Städten machten die Menschen dennoch einen Spaziergang in die Natur zum Eiertrudeln, wie zum Beispiel in Milow auf dem Berg am Ortsrand. In Rhinow lud der Heimatverein nun bereits zum fünften Mal zum gemeinsamen Ostereiertrudeln ein. Rund 200 Besucher konnte der Vorsitzende des Heimatvereins, Ringo Wegner, dazu auf dem Vogelberg begrüßen. Eiertrudeln war auf dem Vogelberg Volkssport für Jung und Alt. Für einen spaßigen Wettkampf hatte der Heimatverein extra eine Trudelbahn aus Sand präpariert. Den Wettbewerb der Kinder gewann Xenia Schulz vor Moritz Path und Laurie Müller. Bei den Erwachsenen war Markus Gödemann der beste Ostereiertrudler.

In Rathenow war der Weinberg beliebtes Ausflugsziel für einen Osterspaziergang. Am Bismarckturm war ein kleines Terrassencafé geöffnet. Die Kinder tobten auf einer Sprungburg oder spielten auf dem Spielplatz am Fuße des Bismarckturms.

Von Norbert Stein

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