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PWG feiert 25-jähriges Bestehen mit Mieterfest

Jubiläum PWG feiert 25-jähriges Bestehen mit Mieterfest

Die Premnitzer Wohnungsbaugesellschaft (PWG) hat mit einem großen Mieterfest am Sonntag an der Uferpromenade nahe der Havel ihr 25-jähriges Bestehen gefeiert. Ein Höhepunkt war die feierliche Enthüllung einer Riesenskulptur namens „Typha Premnitz“. Das sind drei nachempfundene Rohrkolben-Pflanzen aus Edelstahl.

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An der Uferpromenade wurde den Gästen viel geboten.

Quelle: foto: Norbert stein

Premnitz. Vor 25 Jahren ist die Premnitzer Wohnungsbaugesellschaft (PWG) gegründet worden. Gefeiert hat die PWG das Jubiläum am Sonntag mit einem großen Mieterfest auf der Uferpromenade und der Enthüllung einer Tafel zur Einweihung der Riesenskulptur „Typha Premnitz“. Typha ist die lateinische Bezeichnung für Rohrkolben. Der Kunstwissenschaftler Professor Gert Vogel würdigte die von Eleonore Straub erschaffene Rohrkolben-Skulptur als ein Kunstwerk, das in gekonnter Weise und am richtigen Standort den Übergang von Technik zur Natur darstellt. Die Skulptur sei Teil eines Gesamtkunstprojektes „Blumen im Havelland“, so erklärte der Kunstwissenschaftler weiter.

Zu Beginn hatte Premnitz nur eine Außenstelle der KWV

Für den PWG-Geschäftsführer Dietmar Kästner ist die im Bereich der Uferpromenade an der Erich- Weinert-Straße aufgestellte Skulptur auch ein Symbol für die Premnitzer Entwicklung von einer reinen Industriestadt hin zu einer Stadt im Grünen. Zuvor hatte Kästen zur Eröffnung des Mieterfestes von der ehemaligen Buga-Bühne aus eine Rückschau gehalten auf die 25 Jahre PWG. Er erinnerte an die Zeit, in der Premnitz lediglich eine Außenstelle der Kommunalen Wohnungsverwaltung (KWV) Rathenow war und nur Mieteinnahmen von rund 100 000 D-Mark hatte, die noch nicht einmal die laufenden Kosten deckten. Nach ihrer Gründung habe die PWG mit der Sanierung von Wohnungen begonnen. Die Entwicklung zu einer gut aufgestellten Wohnungsbaugesellschaft sei nicht einfach gewesen, aber letztlich doch erfolgreich, so der Geschäftsführer. Heute hätten alle Mieter gut sanierte und modernisierte Wohnungen, sagte Dietmar Kästner noch, bevor er für das Mieterfest ein buntes Programm ankündigte. Der Premnitzer Spielmannszug und das Premnitzer Blasorchester sorgten für Unterhaltung, wie auch der Verein Ton-Art, junge Afrikaner mit einer Trommelgruppe und die Tanzgruppe „Fledermäuse“ aus Premnitz.

„Die PWG ist unser Vermieter und hat uns schon oft hilfreich unterstützt. Deshalb machen wir heute auch mit“, sagte Fabienne Fülöp von Verein Kleeblatt, der sich mit Kinderschminken, einer Hopseburg und Ballzielwurf für Kinder am Mieterfest beteiligte.

Mrowan Almossa-Alissa war auch dabei. Der Mann aus Syrien ist Koch von Beruf und wohnt derzeit in Premnitz bei der PWG. Für das Mieterfest hatte er aus Honig, Mandeln und weiteren Zutaten Kekse und andere Spezialitäten aus seiner Heimat zubereitet, die von vielen Besuchern des Mieterfestes gerne probiert wurden.

Von Norbert Stein

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