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Havelland Paarener Weihnacht
Lokales Havelland Paarener Weihnacht
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00:25 09.12.2015
Susanne Dobroch begeistert mit ihrem Engelsgesang. Quelle: Ulrike Gawande
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Paaren im Glien

„Es hat sich absolut gelohnt, hier zum Krippenspiel nach Paaren zu kommen. Die Atmosphäre war schön weihnachtlich – nur der Schnee fehlte–, das Essen gut und das Krippenspiel passte genau hier her.“ Erika und Günter Schüler aus Grünefeld, die am Sonnabendabend erstmals zur Paarener Weihnacht auf den Dorfanger vor der festlich beleuchteten Nikolaikirche gekommen waren, sind begeistert von dem, was Jugendklub und Paarener Feuerwehr auf die Beine gestellt haben.

Illuminierter Dorfanger von Paaren Quelle: Ulrike Gawande

„Weihnacht! Welch ein liebes, inhaltsreiches Wort!“ mit diesen Worten aus Karl Mays 1897 erschienen Roman „Weihnacht“ beginnt traditionell jedes Paarener Krippenspiel, das in diesem Jahr von 21 Darstellern aus dem Jugendklub gespielt wurde. Seit 1999 gab es erste Aufführungen der Pferdehöfe, 2002 übernahm der Jugendklub. Eigentlich als einmalige Aktion gedacht, wie Christian Hartley vom Jugendklub verriet. In seinen Händen liegt die künstlerische Leitung des einstündigen Stückes. „In der verrückten Welt des Jahres 2015 ist es wichtig, eng zusammenzurücken und Geborgenheit zu schenken.“

Und dazu gehöre auch, die wahre Bedeutung von Weihnachten zu kennen. Diese Botschaft übernimmt im Krippenspiel der Weihnachtsmann, der einer Familie, in der bisher Freude, Liebe und Schenken die Kriterien für Weihnachten waren, die Geschichte von Jesus, der vor 2015 Jahren in Bethlehem geboren wurde, erzählt. Eingekleidet in stimmungsvoll ergänzende Bilder auf der großen Videowand, erklangen die Worte des Lukas-Evangeliums. Und ein buntes Weihnachtsliederpotpourri, begonnen bei Rolf Zuckowskis unvermeidlicher „Weihnachtsbäckerei“, begeistert von den Kindern mitgesungen, über Udo Jürgens’ rührendes „Wenn ein Stern vom Himmel fällt“ bis hin zu Max Raabes frechem„Advent“.

Susanne Dobroch sieht nicht nur wie ein Engel aus, sondern singt auch so Quelle: Ulrike Gawande

Rund 200 Besucher genossen den Abend bei einem Becher Glühwein, einer Bratwurst oder Waffel.„Mir gefiel die Mischung aus alt und neu, die perfekte Einbindung von Film und Musik und, dass auch auf die klassische Weihnachtsgeschichte nicht verzichtet wurde“, lautet das zufriedene Fazit von Silke Heintz aus Berlin.

Von Ulrike Gawande

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