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Pacht für Wochenendgrundstücke wird beendet

Premnitz Pacht für Wochenendgrundstücke wird beendet

Der Premnitzer Ausschuss für Wirtschaft und Stadtentwicklung hat am Dienstagabend einstimmig befürwortet, die Pachtverträge für fünf Wochenendgrundstücke an der B 102 in Döberitz zu kündigen, damit auf den Flächen Eigenheime gebaut werden können. Die Kündigung soll zum Ende 2022 erfolgen.

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Die Wochenendparzellen sollen gekündigt werden.

Quelle: Bernd Geske

Premnitz. Die Pächter von mehreren Wochenendgrundstücken zwischen Bammer Weg und Querstraße an der B 102 in Döberitz müssen sich darauf einstellen, ihre Parzellen in absehbarer Zeit aufzugeben. Die Mitglieder des Ausschusses für Wirtschaft und Stadtentwicklung der Stadtverordnetenversammlung Premnitz haben auf ihrer Sitzung am Dienstagabend einstimmig befürwortet, dass die Pachtverträge für die Grundstücke gekündigt werden sollen.

Die Stadt ist Eigentümerin des gesamten Flurstücks, zu dem auch die Kleingartensparte „Sonnige 13“ gehört – die allerdings nicht von den Kündigungsabsichten betroffen ist. Gekündigt werden sollen ausschließlich die Pachtverträge für fünf Wochenendgrundstücke an der B 102. Die Verwaltung hat in der Beschlussvorlage mitgeteilt, dass eben diese Flächen sich gut für eine spätere Bebauung mit Eigenheimen eignen. Die verkehrsmäßige Erschließung könne sowohl als Abfahrt von der B 102 oder wie bisher auch von der Querstraße her erfolgen.

Alle fünf betroffene Wochenendgrundstücke sind derzeit verpachtet

Alle fünf betroffene Wochenendgrundstücke sind gegenwärtig verpachtet, jedes einzelne ist rund 780 Quadratmeter groß. Ein Pächter hat seinen Vertrag aus persönlichen Gründen zum Jahresende 2017 gekündigt, diese Parzelle soll nicht mehr neu verpachtet werden. Die Kündigung der verbleibenden vier Verträge soll mit einer Frist von fünf Jahren zum Ende des Kalenderjahres 2022 erfolgen.

Finanziell stellt sich die Angelegenheit folgendermaßen dar: Die Höhe der Pacht liegt gegenwärtig bei 1,14 Euro pro Quadratmeter im Jahr. Bei der insgesamt verpachteten Fläche von 3 900 Quadratmetern ergibt sich für 2017 damit eine Pachteinnahme von 3 892,20 Euro. Durch die beschriebene Aufgabe eines Pächters würde sich dieser Betrag für 2018 auf 3003 Euro reduzieren. Der Verkauf der einzelnen Baugrundstücke soll zu einem Preis von 16 Euro pro Quadratmeter erfolgen. Laut Beschlussvorlage entspricht dieser Wert vergleichbaren Grundstücksverkäufen in Döberitz.

Bei einem Verkauf würde die Stadt 88 000 Euro einnehmen

Bei einer verkauften Gesamtfläche von 5 500 Quadratmetern würde sich laut Beschlussvorlage für die Stadt eine Einnahme von 88 000 Euro ergeben. Die Kosten der notwendigen Teilungsvermessung der Flächen sollen den künftigen Erwerbern auferlegt werden.

Ausschussmitglied Joachim Aurich (CDU) sagte: „Ich denke, der Verkauf ist gut für die Stadtentwicklung.“ Der Abgeordnete Gerd Haberstroh (SPD) fragte nach, wer die Kosten für den Abriss der Bauten auf den Parzellen tragen müsse. Die stellvertretende Bürgermeisterin Carola Kapitza antwortete, die Kosten müssten die Pächter übernehmen.

Von Bernd Geske

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