Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Havelland Parade und Pulling beim 15. Treckertreffen
Lokales Havelland Parade und Pulling beim 15. Treckertreffen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:18 22.10.2017
Eigenbau „Big Blue“ von Michael Reske aus Senzke hat beim Pulling mächtig „Dampf“ gemacht. Quelle: Uwe Hoffmann
Anzeige
Knoblauch

Das Treckertreffen in Knoblauch ist seit 2003 stetig gewachsen. Seitdem kommen nicht nur die Gäste, sondern auch Teilnehmer nicht nur aus der Region, sondern beispielsweise aus Bad Belzig oder Magdeburg in den kleinen Nitzahner Gemeindeteil Knoblauch mit gerade mal 140 Einwohnern. So wie zum 15. Treckertreffen am Samstag. Die Mitglieder des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr, mit rund 25 aktiven Kameraden, organisieren das Event mit rund 70 Helfern. „Die Idee zum Treckertreffen hatte damals mein Bruder Mario“, erzählt Vereinsvorsitzender Mirko Paproth. „Er war bis 2007 sechs Jahre lang unser Ortswehrführer und ist seit drei Jahren Traktorist beim Milchgut Bahnitz.“ Rund 150 Fahrzeuge zogen in diesem Jahr, durch die Bewohner am Straßenrand bestaunt, durchs Dorf.

Das diesjährige Treckertreffen im 140-Einwohner-Ort Knoblauch in der Gemeinde Milower Land war auch in diesem Jahr wieder sehr gut besucht. Anziehungspunkte waren die Parade der schönsten Trecker und das Pulling der stärksten Maschinen.

Während der Vorstellung der Fahrzeuge durch Moderator DJ Balu bewertete die Jury die besten „Schätzchen“ und Eigenbaufahrzeuge. „Nach mehreren Jahren ist es das erste Mal, dass wieder ein Teilnehmer aus dem Ort unter den Bestplatzierten ist“, sagt Michael Preußler, der mit seinem 1960er Eigenbau-Traktor den 3. Platz belegte. An der Parade beteiligten sich auch Exoten wie ein ausgedienter NVA-Panzer russischer Herkunft.

Nach der Parade verfolgten Hunderte Zuschauer auf dem durch das Milchgut Bahnitz zur Verfügung gestellten Acker das Trecker-Pulling. In den ersten Jahren zogen die Fahrzeuge noch Baumstämme. Seit fünf Jahren ziehen sie einen selbst gebauten Bremsschlitten, der durch Betonschwellen beschwert wird.

Wer es wollte, konnte die Matschstrecke testen. Quelle: Uwe Hoffmann

In vier verschiedenen Klassen zogen die Fahrzeuge so bis zu 9,750 Tonnen Zusatzgewicht über die maximal 100 Meter lange Strecke. Als einzige Frau unter den 18 Teilnehmern nahm Ulrike Nagel aus Jerchel am Pulling-Wettbewerb teil.

Als es dunkel wurde, musste das Pulling abgebrochen werden

Die acht Kontrahenten in der offenen Klasse lieferten sich ein hartes Rennen. „Jetzt kommt es nicht mehr auf PS, sondern auf das fahrerische Können an“, sagt Mirko Paproth. „Die Kraft muss entscheidend eingesetzt und übertragen werden.“ Als es schon dunkel war, musste das letzte Pulling-Finale aus technischen Gründen abgebrochen werden. Als Sieger wurde Harald Lehmann aus Märkisch Luch mit seinem Fendt 939, zum sechsten Mal in Folge, gekürt.

Auch auf der Matschstrecke neben der Pulling-Strecke gab es etwas zu sehen. Rund drei Dutzend Quad- und Crossfahrer tobten sich aus. Mit den Quads und dem Panzer konnten auch Zuschauer einmal mitfahren. Das Familienprogramm auf dem Dorfplatz gestalteten erstmals die Blasmusikanten der Freiwilligen Feuerwehr Rathenow. Für Jahrmarktstimmung sorgten Schieß- und Losbuden, Imbissstände und Kinderschminken. „Die Frauen des Ortes haben rund 70 Kuchen gebacken“, sagt Mandy Kohn. „In diesem Jahr kamen nach ersten Schätzungen zirka 2 800 Besucher“, so Mirko Paproth. So konnten die Veranstalter mit ihren vielen Helfern und den Gästen am Abend zur Musik von DJ Balu tanzen.

Von Uwe Hoffmann

Seit zwölf Jahren zieht Wolfgang Wiech in besonderer Mission durch Nauen: Verkleidet als Nachtwächter führt er Besucher durch die Stadt und vermittelt Geschichte und Geschichten des Ortes im Havelland.

22.10.2017

Die Kitas und Horte der Gemeinde hatten den Umzug organisiert, die Freiwillige Feuerwehr sicherte ihn ab, ein Spielmannszug gab den Takt vor: Der Brieselanger Fackelumzug lockte 1500 kleine und große Besucher an.

22.10.2017

Mit einem Festgottesdienst ist am Sonnabend der Abschluss des 1. Bauabschnitts zur Sanierung der Dorfkirche von Ferchesar gefeiert worden. Stattliche 450 000 Euro sind investiert worden. Schwerpunkte der Arbeiten waren das Dach, der Turm und der Fachwerkputz.

22.10.2017
Anzeige