Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Havelland Parey: Begrüßung für Meister Adebar
Lokales Havelland Parey: Begrüßung für Meister Adebar
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:40 03.02.2016
In Hohennauen beginnt der Storchenweg und führt über Prey, Gülpe, Prietzen, Wolsier und Spaatz wieder zurück. Quelle: n. stein
Anzeige
Parey

Älteren Einwohnern von Parey wird das Jahr 1971 noch gut in Erinnerung sein. Vor laufender Kamera spielten sich damals Liebesszenen in dem kleinen Dorf an der Havel ab. Parey war vor 45 Jahren Drehort für den Defa-Spielfilm „Zeit der Störche“. Als Kulisse für den Film ausgewählt hatte Regisseur Siegfried Kühn Parey wegen seiner abgeschiedenen landschaftlichen Lage und seiner vielen Storchennestern auf Stall- und Scheunendächern. Das tierische Leben in mehr als zehn Nestern und bei weitem nicht zuletzt der Spielfilm sorgten dafür, dass Parey als Dorf der Störche bekannt wurde im Land.

„Parey ist heute noch ein Storchendorf “, sagt die Leiterin der Naturparkverwaltung Westhavelland Ilona Langgemach, auch wenn Meister Adebar – wie der Storch auch genannt wird – nicht mehr ganz so sehr das dörfliche Leben bereichert wie noch vor 45 Jahren. Aber immerhin, Parey hat noch drei Storchennester, so viele wie derzeit kein anderes Dorf im Westhavelland.

Wenn im Frühjahr die Störche aus dem Süden ins Havelland zurückkommen, wird auch in Parey wieder in allen drei Nestern Leben einziehen, ist Ilona Langgemach zuversichtlich.

Parey hat noch drei Storchennester

Das Nest auf dem Hof der Naturparkverwaltung sieht sie sogar von ihrem Dienstzimmer aus. Am Abend des 24. Juni können in Parey Besucher bei einer Veranstaltung auf dem Hof der Naturparkverwaltung in die Kinderstuben die Störche schauen. Der Nabu-Regionalverband beringt an dem Wochenende die jungen Störche in der Region.

Das Leben in den Nestern beobachten werden sicherlich zuvor schon viele Radfahrer bei einem Aufenthalt in dem Dorf. Parey gehört zu den am regionalen Storchenweg gelegenen sechs Dörfern im Amt Rhinow. Radfahrer kommen auf dem etwa 30 Kilometer langen Rundweg von Hohennauen über Parey nach Gülpe, Wolsier und Spaatz wieder zum Ausgangspunkt zurück. Storchennester gibt es in allen sechs Dörfern, auch Informationstafeln zum Storch und Sehenswürdigkeiten entlang des Rundweges. Informieren und orientieren können sich Radfahrer aber auch anhand eines Flyers zum Storchenweg. Der Flyer wird derzeit von der Naturparkverwaltung überarbeitet.

Kommen die Störche zurück aus dem Süden und sorgen entlang des Rundweges für Leben in den Nestern, soll auch der überarbeite Flyer gedruckt sein und in den Tourismusinformationen ausliegen. Überarbeitet werden von der Naturparkverwaltung ebenfalls die Informationstafeln in den Dörfern. „In den letzten Jahren hat sich doch einiges geändert“, erklärt Ilona Ilona Langgemach die Überarbeitung mit aktuellen Informationen besonders hinsichtlich neuer dörflicher Gegebenheit und Besichtigungsmöglichkeiten, wie die in der Saison für Besucher geöffnete Felssteinkirche in Spaatz.

Von Norbert Stein

Havelland Neue Mieter im Nauener Karree - Altersgerechte Wohnungen übergeben

Altersgerechtes Wohnen ist auch in Nauen ein Thema, das zunehmend wichtiger wird. An der Dammstraße hat das Gemeinschaftswerk Wohnen und Pflege jetzt die ersten vier Wohnungen übernommen, die aus ehemaligen Büroräumen entstanden sind. Das Nauener Karree selbst, in dem sich die Wohneinheiten befinden, soll weiter umstrukturiert werden.

06.02.2016
Havelland Neuapostolische Gemeinde will bauen - Neue Kirche in Falkensee

Die Neuapostolische Kirche will in Falkensee in der Finkenkruger Straße einen Kirchenneubau errichten. Der Saal für die Gottesdienste soll 200 Plätze erhalten und das Gebäude multifunktional ausgerichtet werden. Zuvor aber muss die Neuapostolische Kirche noch das Grundstück von der Stadt erwerben.

05.02.2016
Havelland Holger Schilling hat keinen Plan - Havelland: Ein Kandidat ohne Wahlprogramm

Der Landratswahlkampf im Havelland ist noch in der Frühphase, da meldet sich bereits der Einzelbewerber Holger Schilling zu Wort und beweist Mut zur Lücke. Denn ein Wahlprogramm hat er nicht. Er rechnet aber mit dem „System“ ab und will als „Volkslandrat“ verstanden werden.

02.02.2016
Anzeige