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Havelland Parkplatzsuche in Nauen hat bald ein Ende
Lokales Havelland Parkplatzsuche in Nauen hat bald ein Ende
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00:48 22.08.2014
Nur wer früh genug kommt, hat derzeit die Chance, einen Parkplatz zu ergattern. Quelle: Konrad Radon
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Nauen

Der Landkreis Havelland stellt knapp 156.000 Euro für den Bau der Anlage zur Verfügung, die östlich des bereits bestehenden Parkplatzes errichtet werden soll. „Die Finanzierung des Vorhabens ist damit gesichert“, sagt Lutz Raakow vom Nauener Bauamt.

Die Bewilligung von Fördermitteln war die Grundvoraussetzung dafür, dass die Stadt das Vorhaben überhaupt in Angriff nehmen kann, bei dem insgesamt 213 Stellplätze entstehen sollen. Bereits Ende Juni dieses Jahres hatte die Kommune einen Fördermittelbescheid vom Land Brandenburg erhalten. Das Landesamt für Bauen und Verkehr stellt laut Lutz Raakow rund 477000 Euro zur Verfügung.
Er geht davon aus, dass noch in diesem Jahr Baubeginn für den neuen Pendlerparkplatz sein wird. Ursprünglich war man von rund 700.000 Euro Gesamtbaukosten ausgegangen. Wie hoch die Summe am Ende sein wird, hängt aber nicht zuletzt auch von den Kosten der Kampfmittelsuche und -beseitigung ab. Ein Thema, um das sich die Stadt jetzt kümmert. Denn am 20. April 1945 wurde die Stadt Nauen bombardiert. Vor allem das Gebiet um den Bahnhof war Ziel der alliierten Verbände. Bombenfunde sind deshalb durchaus wahrscheinlich, wie sich in der Vergangenheit auch schon gezeigt hat – zuletzt im Sommer 2010.

Bereits seit Längerem mangelt es an Parkflächen im Nauener Bahnhofsbereich, die vorhandenen 162 Stellplätze sind zu wenig. Viele Pendler suchen jeden Tag vergeblich nach einer Abstellmöglichkeit für ihr Auto, um anschließend mit dem Zug zur Arbeit nach Berlin oder in die andere Richtung fahren zu können. Auch die unbefestigte Fläche am Bahndamm, die die Stadt für diesen Zweck übergangsweise gepachtet hat, sorgt kaum für echte Entlastung. Denn nicht nur Havelländer, sondern auch Autofahrer aus anderen Landkreisen steuern den Bahnhof Nauen an, der somit als Umsteigepunkt überregionale Bedeutung besitzt.

Neue Stellplatzanlage

Für die Erweiterung der Stellplatzanlage für Pendler hat die Stadt Nauen eine Fläche von 12.356 Quadratmeter erworben, von denen knapp die Hälfte im ersten Abschnitt bebaut werden.
25 Bäume müssen im Zuge der Baumaßnahme gefällt werden. Zwei Bäume bleiben stehen und werden in die Anlage einbezogen.
Die Stadt Nauen will aber nicht nur weitere Stellplätze für Autofahrer errichten, sondern auch für Fahrräder. Eine entsprechende Anlage ist für die Jahre 2015/2016 geplant.

Um die Situation zu entschärfen, hat die Stadt der Deutschen Bahn AG vor einiger Zeit eine rund 1,2 Hektar große Fläche östlich des bestehenden Parkplatzes abgekauft. In einem ersten Schritt sollen rund 5000 Quadratmeter bebaut werden, um weitere Stellplätze zu errichten. Sollte sich in Zukunft abzeichnen, dass auch das nicht ausreicht, wird das restliche Areal ebenfalls mit einbezogen.
Aber nicht nur die Munitionssuche und -bergung stellt eine große Unbekannte in der Kostenrechnung dar. Man geht auch davon aus, dass das Erdreich beispielsweise durch Öl verschmutzt worden sein könnte. Hatte doch die Bahn das Gelände jahrzehntelang genutzt. Darauf weisen nicht zuletzt alte Schwellen, Schienen und Prellböcke hin, die auf dem verwilderten Gelände zu finden sind. Der kontaminierte Boden muss ausgetauscht und teuer entsorgt werden.

Von Andreas Kaatz

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