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Havelland Parkplatzsuche rund um den Bahnhof
Lokales Havelland Parkplatzsuche rund um den Bahnhof
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02:15 09.12.2017
Auf der Nordseite des Bahnhofs sind freie Parkplätze vor allem tagsüber rar gesät. Quelle: Markus Kniebeler
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Rathenow

Wer morgens auf den letzten Drücker mit dem Auto zum Rathenower Bahnhof kommt, um von dort mit dem Zug weiterzufahren, der läuft Gefahr, den Zug zu verpassen. Denn für die Parkplatzsuche muss man Zeit einplanen. Vor allem rund um den Dunckerplatz sind Parklücken Mangelware. Die Auslastung der 205 Parkplätze auf der Nordseite des Bahnhofs liegt nach einer statistischen Erhebung des Rathenower Wirtschaftsamtes konstant bei weit über 90 Prozent. An vielen Tagen ist tatsächlich kein einziger Stellplatz mehr frei. Auch der Parkplatz am Birkenweg auf der Südseite des Bahnhofs ist gut ausgelastet. Aber weil neben den ausgewiesenen Stellflächen viel Platz auf der grünen Wiese ist, werden Autofahrer hier immer fündig.

Gegen diese Praxis hat die Rathenower Verwaltung nichts einzuwenden. Zwar handelt es sich bei den Grundstücken, auf denen im Bugajahr der große Besucherparkplatz angelegt war, offiziell um Gewerbeflächen. Aber so lange es keine konkrete Kaufanfragen gibt, werde man das wilde Parken dulden, sagt Rathenows Wirtschaftsamtsleiter Alexander Goldmann.

Allerdings könnten die Tage der Duldung gezählt sein. „Wir wollen in naher Zukunft mit der Erschließung der Gewerbeflächen beginnen, um diese attraktiv für Investoren zu machen“, sagt Goldmann. Sobald jemand die Flächen erwerbe, werde man das Parken dort unterbinden müssen.

Für diesen Fall haben sich die Mitarbeiter im Wirtschaftsamt aber bereits Gedanken gemacht. Im Wirtschaftsausschuss präsentierte Goldmann Folien, auf denen potenzielle Parkplätze markiert waren. Demnach gäbe es am Birkenweg, wo derzeit knapp 165 Stellplätze ausgewiesen sind, Platz für rund 160 weitere Pkw-Stellflächen.

Das Problem an der Sache: Ein Großteil der Grundstücke gehört nicht der Stadt. Lediglich eine Fläche an der Einfahrt zum jetzigen Parkplatz ist städtisches Eigentum. Dort könnten relativ schnell und ohne große Probleme rund 40 zusätzliche Stellplätze eingerichtet werden. Bei den anderen Flächen – es handelt sich um einen ein Teil der Gartensparte am Birkenweg für 100 potenzielle Stellflächen und einen Randstreifen am Fasanenweg für 25 Plätze – gehören der Kirche und dem Kreis. „Mir denen würden wir zu gegebener Zeit in Verhandlungen treten“, so Goldmann.

Auf der Südseite ist noch Platz genug – auch, weil Autos auf den unbefestigten Flächen abgestellt werden dürfen. Quelle: Kniebeler, Markus

Eher theoretischer Natur ist die Option, die Goldmann den Abgeordneten für die Nordseite des Bahnhofs präsentierte. Wenn man den alten Güterbahnhof an der Verladestraße abreiße, könnten dort nach Berechnungen aus dem Wirtschaftsamt 110 zusätzliche Pkw-Stellflächen angelegt werden. Goldmann selbst räumte ein, dass die Verwirklichung dieser Variante eher unwahrscheinlich ist. Das Bahnhofsgebäude stehe unter Denkmalschutz. Selbst wenn die Stadt es von der Bahn erwerbe, werde es so schnell keine Abrisserlaubnis geben.

Goldmann favorisiert ohnehin die Südvariante, weil man mit der den Verkehr aus der Stadt heraushalte. „Derzeit haben wir noch Platz genug“, sagte er. Sobald sich die Lage zu ändern drohe, werde man die erwähnten Alternativen in Angriff nehmen.

Von Markus Kniebeler

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