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Parkverbot: Jetzt soll endlich eine Lösung her

Dallgow-Döberitz Parkverbot: Jetzt soll endlich eine Lösung her

Die Bahnhofstraße ist zu eng – das ist in Dallgow (Havelland) schon seit einigen Jahren bekannt. Immer wieder kam es zu Konfliktsituationen und Unfällen, da größere Transporter, die am Straßenrand geparkt waren, ein Durchkommen unmöglich machten. Jetzt soll endlich eine Lösung her.

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Von 7 bis 17 Uhr gilt in der Bahnhofstraße das Halteverbot.

Quelle: Laura Sander

Dallgow-Döberitz. Die Bahnhofstraße ist zu eng – das ist in Dallgow seit Jahren bekannt. Immer wieder kam es zu Konfliktsituationen und Unfällen, da größere Transporter, die am Straßenrand geparkt waren, ein Durchkommen unmöglich machten. Die Fahrer des Bürgerbusses weigerten sich zuletzt sogar, die Bahnhofstraße anzufahren. Aus diesem Grund gilt seit Juli ein temporäres Parkverbot auf der südlichen Fahrbahnseite zwischen Germanenstraße und der Straße Am Reitplatz.

Ursprünglich bis zum 14. Oktober vorgesehen, wurde das Verbot nun sogar bis Januar verlängert. In der Zeit von 7 bis 17 Uhr müssen Falschparker weiterhin mit Konsequenzen rechnen.

Zum Leid vieler Anwohner. „Ich wohne in einem der Mehrfamilienhäuser und weiß nicht mehr, wo ich parken soll. Meine Frau und ich sind herzkrank und können nicht so weit laufen, geschweige denn schwere Einkaufstüten schleppen“, sagt Anwohner Jürgen Bludar. „Und wir sind nicht die Einzigen, denen es so geht. Viele Bewohner fürchten um ihre sozialen Verbindungen, weil natürlich auch Besucher keine Möglichkeit haben hier zu halten – wir sind pappesatt“, so der Dallgower weiter. Wegen der Sperrung der Bahnhofstraße in Richtung zur Straße Am Reitplatz seien weitere vier mögliche Stellplätze weggefallen.

Dass das Parken bis zum Sommer noch erlaubt war, stellte lediglich eine Ausnahmesituation dar, weiß der stellvertretende Dallgower Bürgermeister und Ordnungsamtsleiter Peter Kristke. „Wir haben das viele Jahre lang toleriert, aber eigentlich ist das Parken in diesem Abschnitt grundsätzlich nicht erlaubt.“

Die Fahrbahn müsste eine Breite von 5,05 Metern haben – tatsächlich ist die Bahnhofstraße jedoch nur 4,75 Meter breit. Sollte die Straße nicht verbreitert werden, gilt das Parkverbot also weiterhin. „Derzeit suchen wir nach einer Lösung. Ob das nun eine Fahrbahnverbreiterung ist oder einzelne Parkbuchten, die angelegt werden, muss sich herausstellen“, sagt Peter Kristke.

Von Laura Sander

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