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Havelland Passionen der Malerin Marianne Bongers
Lokales Havelland Passionen der Malerin Marianne Bongers
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16:30 11.03.2016
Marianne Bongers erklärt gern ihre Bilder und wie sie dazu inspiriert wurde. Quelle: Volkmar Maloszyk
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Brandenburg/H.

Wer sich auf den Frühling freut, auf das Bunte, auf den Farbenrausch – der ist hier richtig. Im Jahr nach der Bundesgartenschau, nach einem langen Winter und endlosen Debatten zur Buga-Finanzierung ist das der Versuch, die Brandenburger auf das Nach-Buga-Jahr einzustimmen. Das ist es, was Judith Nauendorff vom Sorat-Hotel Brandenburg dazu bewegt hat, Kontakt zu Marianne Bongers-Ross aufzunehmen. „Wir wollen den Buga-Schwung mitnehmen und da schien mir diese Werkschau genau richtig“, sagte sie zur Eröffnung einer Ausstellung mit Werken der niederländischen Malerin.

Menschen und Emotionen kommen zusammen

Rund 50 Gäste kamen zur Vernissage und erlebten, wie Marianne Bongers Menschen und Emotionen zusammenführt. Zwei Themen stehen im Mittelpunkt der Arbeiten: Der Mensch mit all seinen Emotionen, seinen Leidenschaften und seinen Eigenheiten. Die Formen der Körper, fließende Bewegungen geben der Malerin die Grundlage für ihre Kunst.

Christian Wilisch hielt die Laudatio auf Marianne Bongers-Ross. Quelle: Volkmar Maloszyk

Das zweite große Thema sind Natur und Landschaft. Bei Reisen rund um denn Globus hat die Künstlerin ganz unterschiedliche Regionen kennengelernt und diese Eindrücke auf der Leinwand mit Farben verarbeitet. „Mariannes Bilder sind ein Farbenfeuerwerk der Naturbetrachtung“, sagte Christian Wilisch, der zur Vernissage die Laudatio auf die Künstlerin hielt.

Alles dreht sich irgendwie um die Farbe Rot

Eine Farbe sticht hervor, wenn man sich die Bilder von Marianne Bongers betrachtet. Rot. Überall Rot. „Für mich steht diese Farbe für vieles“, sagt die Künstlerin. „Für Liebe, Herzschmerz, Feuer, Leidenschaft.“ Diese Farbe benötige keine Erklärung – so, wie wenn man einen Strauß roter Rosen bekommt. Dies sei eine Geste, „die keine Worte benötigt“.

Marianne Bongers arbeitet mit Acryl-Farben und verbindet Naturprodukte wie Holz, mit Aluminium. Und es sind viele Kleinigkeiten, die Marianne Bongers Bilder zu etwas Besonderem machen. Da ist zum Beispiel – ganz unscheinbar klein – in der rechten unteren Ecke eines Bildes ein Playboy-Bunny zu sehen. „Ein Bild hat man nicht fertig gemalt, wenn man vorerst am Ende ankommt“, sagt Marianne Bongers. „Dann beginnt das Nachdenken. Meistens bin ich nicht zufrieden. Dann ändere ich etwas oder es muss noch etwas dazu.“

Einige der etwa 50 Vernissage-Gäste. Quelle: Volkmar Maloszyk

Ihre Galerie hat Marianne Bongers in Roermond in Holland. Zu bestimmten Tagen der offenen Tür, ist das Atelier für jedermann offen. Aber auch außerhalb dieser Zeiten kann man mit Marianne Bongers einen Besuch vereinbaren.

Bilder bleiben für ein Jahr in Brandenburg

Das war also der Start in das Jahr 1 nach der Buga. Für Judith Nauendorff steht fest, dass es ein gelungener Abend war. „Die Bilder bleiben jetzt ein Jahr bei uns im Sorat-Hotel“, freut sie sich. Gäste, die auf der Ausstellungsetage ihr Zimmer haben, enden und beginnen den Tag im Rot-Rausch.

Info: www.honest-art.nl oder Kontakt unter info@honest-art.nl

Von Joachim Wilisch

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