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Ein Ehepaar malt seine Welt

Pechstein-Aquarelle im Rathenower City-Center Ein Ehepaar malt seine Welt

Alle Jahre wieder verwandelt sich in der Vorweihnachtszeit ein leer stehender Laden im Rathenower City-Center in einen farbenfrohen Ort. Helga und Manfred Pechstein, Eheleute und passionierte Aquarell-Maler, stellen dann aktuelle Arbeiten aus. Am Samstag ist es wieder so weit.

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Helga und Manfred Pechstein mit neuen Arbeiten im City-Center.

Quelle: Markus Kniebeler

Rathenow. Es ist ein kleines Jubiläum: Zum nunmehr zehnten Mal präsentiert das Rathenower Künstlerehepaar Helga und Manfred Pechstein aktuelle Arbeiten im City-Center. Und weil der Zuschauer sich nicht langweilen soll, werden jedes Jahr neue Werke präsentiert.

Dass den Pechsteins die Themen nicht ausgehen, hängt mit der – nach dem Malen – zweiten großen Leidenschaft der Eheleute zusammen: dem Reisen. Immer wieder zieht es die beiden hinaus in die weite Welt. Und wenn sie dann wieder zurück sind in ihrer havelländischen Heimat, kreisen die Pinsel noch häufiger als ohnehin. Ostsee, Canaren, Nepal – Motive aus allen Ecken und Enden der Welt finden sich im Werk der Pechsteins. Nun sind einige exotische hinzugekommmen. Mit einer Grönlandreise im Sommer erfüllte sich Manfred Pechstein einen Traum aus Kindheitstagen – und natürlich war seine Frau mit von der Partie. Das kreative Ergebnis des Trips kann ab Samstag im City-Center bewundert werden. Unter den Arbeiten, die in einem leeren Ladenlokal ausgestellt sind, befinden sich etliche, die von der Reise in den Hohen Norden inspiriert sind. Wo sollten die Pechsteins auch sonst Eisberge zu Gesicht bekommen haben und Zeuge des Polarlichts geworden sein?

Aber nicht nur die majestätische Natur scheint die Weltenbummler fasziniert zu haben. Auch die Einwohner haben offenbar einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Einige Porträts zeugen von Begegnungen der Havelländer mit den Grönländern. „Wir sind immer bestrebt, Kontakt zu den Menschen herzustellen“, sagt Manfred Pechstein. „Nur so lernt man ein Land richtig kennen.“

Natürlich gelinge es fast nie, jemanden an Ort und Stelle zu malen – dafür fehle dann einfach die Zeit. Eine Fotokamera leistet gute Dienste. Die Aufnahmen sind dann zu Hause die Grundlage für die Porträts – ergänzt durch die Erinnerung an die Menschen, die auf Leinwand verewigt werden.

Neben den exotischen Grönland-Motiven sind im City-Center aber auch ganz bodenständige Arbeiten zu bewundern. „So gerne wir auf Reisen gehen, wir sind immer wieder froh, wenn wir in unsere schöne havelländische Heimat zurückkommen“, sagt Helga Pechstein. Auch von dieser Heimatliebe zeugt die aktuelle Ausstellung. Den Premnitzer See entdeckt man, den Gülper See oder die Kirche Hohennauen. Die Motive, so viel ist mal sicher, werden den Pechsteins nicht ausgehen – auch wenn mal keine große Reise auf dem Programm steht.

Die Ausstellung wird am Samstag eröffnet. Sie ist bis Weihnachten zu sehen, und zwar dienstags bis samstags von 14 bis 18 Uhr, sowie an den beiden verkaufsoffenen Adventssonntagen.

Von Markus Kniebeler

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