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Peter Pan begeistert im Theater „Lichtblick“

Rathenow Peter Pan begeistert im Theater „Lichtblick“

Die Geschichte des „Peter Pan“, der mit den „verlorenen Jungs“ auf der fiktiven Insel Nimmerland lebt und nie erwachsen wird, kennen viele Kinder. Am zweiten Advent brachte das „Theater Lichtblick“ das über 100-jährige Stück, frei nach der Erzählung des schottischen Autors James Matthew Barrie, auf die Bühne des Kulturzentrums in Rathenow – die Besucher waren begeistert.

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Die Rathenower Theatergruppe Lichtblick hat "Peter Pan" als Weihnachtsmärchen auf die Bühne des Kulturzentrums gebracht.

Quelle: Hoffmann

Rathenow. Die Geschichte des „Peter Pan“, der mit den „verlorenen Jungs“ auf der fiktiven Insel Nimmerland lebt und nie erwachsen wird, kennen viele Kinder. Am zweiten Advent brachte das „Theater Lichtblick“ das über 100-jährige Stück, frei nach der Erzählung des schottischen Autors James Matthew Barrie, auf die Bühne des Kulturzentrums.

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Die Geschichte des „Peter Pan“, der mit den „verlorenen Jungs“ auf der fiktiven Insel Nimmerland lebt und nie erwachsen wird, kennen viele Kinder. Am zweiten Advent brachte das „Theater Lichtblick“ das über 100-jährige Stück, frei nach der Erzählung des schottischen Autors James Matthew Barrie, auf die Bühne des Kulturzentrums in Rathenow – die Besucher waren begeistert.

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Das temporeich erzählte Stück wurde sehr humorvoll inszeniert und bezog die kleinen Zuschauer im Saal immer wieder ein. Mit lauten Rufen „Ich glaube an Feen!“ wurde so auch Fee Plink, die den durch Kapitän Hook vergifteten Trank trank, um Peter Pan davor zu bewahren, wieder zum Leben erweckt. Mehrfach hatte Peter den Anführer der Piraten, gemeinsam mit Plink, listenreich ausgetrickst. Nach vielen gemeinsamen Erlebnissen besiegen die „verlorenen Jungs“ im Finale mit Peter, Plink, Wendy und ihren Brüdern Kapitän Hook und seine Piraten und alles wendet sich zum Guten.

„Alle werden irgendwann erwachsen, nur Peter Pan nicht“, so die Erzählerin zum Finale auf der Bühne. „Gemeinsam mit Plink zieht er immer noch durch die Welt.“ Auch die Kostüme und das Bühnenbild, mit der Insel Nimmerland, vor deren Küste auch Kapitän Hooks Piratenschiff auftauchte, waren liebevoll und aufwendig gestaltet.

Immer wieder gern auf „böse“ Rollen abonniert ist Anja Bürger. So spielte sie bei „Peter Pan“ den Kapitän Hook. Der wurde am Ende des Stückes vom Krokodil (Claudia Wagner), das Hook auf der Bühne immer wieder wortlos verfolgte, bis in die „Antarktis“ verjagt. Peter Pan (Sascha König) wurde der neue Anführer der Piraten und Wendy nahm ihre Brüder und die „verlorenen Jungs“ mit zu sich nach London, wo sie ein neues Zuhause fanden.

Eine sehr komische Rolle hatte wieder Nannett Strehmel als Nimmerland-Vogel Kracks, in orangefarbenem Ganzkörper-Kostüm in Hühnchenform. Seit dem Jahr um 2010 spielt sie bei „Lichtblick“. Mit Nannett Strehmel standen auch wieder ihre beiden Töchter auf der Bühne. Vor elf Jahren hat Julia bei „Lichtblick“ angefangen. Die 25-jährige spielte dieses Mal Wendy. Ebenso mit 14 Jahren kam ihre jüngere Schwester Emely dazu. Die heute 17-Jährige zeigte gerade in der Hauptrolle der Fee Plink, die sie ausdrucksstark verkörperte, dass sie über die drei Jahre bei „Lichtblick“ schauspielerisch gewachsen ist. „Alle Schauspieler waren toll, aber mir haben vor allem Peter Pan und die Fee gefallen“, war auch Dorothea Ida Buff von „Peter Pan“ begeistert, die die Geschichte schon kannte. „Zuhause habe ich das Buch, das Hörbuch und den Zeichentrickfilm auf DVD.“ Die Achtjährige war mit ihrer Oma im Stück.

„Wir gehen zusammen schon seit vier Jahren regelmäßig in die Weihnachtsmärchen im Kulturzentrum“, erzählt Marlies Zander. „Dorothea Ida kann auch selbst schon gut lesen. Sie verschlingt Bücher regelrecht.“

Im Regen der goldenen Luftschlangen bedankte sich Stefan Schulz vor ausverkauftem Saal für die Treue der Zuschauer über die letzten 20 Jahre. „Das nächste Mal stehe ich dann auch wieder auf der Bühne“, so der Vereinsvorsitzende, der bei diesem Stück wieder die Regie führte. „Hinter der Bühne zu sitzen ist ganz schön langweilig.“

Am 28. April, 19.30 Uhr, spielt „Lichtblick“ „Don Juan – Liebhaber aus Leidenschaft“, „eine Komödie, bei der man nicht aus dem Lachen herauskommt“, wie Stefan Schulz ankündigte. Der Kartenverkauf im KuZ, Telefon 03385/51 90 51, hat bereits begonnen.

Von Uwe Hoffmann

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