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Havelland Pflegeheim entsteht im zweiten Anlauf
Lokales Havelland Pflegeheim entsteht im zweiten Anlauf
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15:35 09.03.2018
So könnte das Pflegeheim einmal aussehen. Quelle: privat
Elstal

Was im Jahr 2012 schon einmal auf dem Plan der Immanuel Diakonie GmbH stand, soll nun mit etwas Zeitverzug umgesetzt werden. In unmittelbarer Nachbarschaft des Service-Wohnens in Elstal – zwischen Eduard-Scheve-Allee, Bahnhofstraße und Rosa-Luxemburg-Allee – soll ein Seniorenpflegeheim gebaut werden. „Wir gehen von 90 bis 120 Plätzen in dem dreigeschossigen Gebäude aus“, sagt Silvio Plaasch vom verantwortlichen Architektenbüro Milkoweit in Berlin. Läuft alles nach Plan, könnte im Frühjahr 2018 bereits Baubeginn sein, und etwa ein Jahr später die Eröffnung.

Vorher gibt es allerdings noch einige Hürden zu überwinden. Die Gemeindevertretung Wustermark muss zustimmen, dass anders als im bestehenden Bebauungsplan „Kirschsteinsiedlung“ aus dem Jahr 2012 geplant, zwei Baufelder hinzukommen. Es betrifft insgesamt 235 Quadratmeter“, so der Architekt.

Konkret gehe es darum, dass im ursprünglich vorgesehenen Hofbereich des Pflegeheimes Fläche von 210 Quadratmeter überbaut wird. „Dafür entsteht in der obere Etage eine Gemeinschaftsterrasse von etwa 28 Quadratmetern zum Verweilen.“

Die zweite Änderung ist für Elstaler und Gäste nicht zu sehen. Soll doch ein unterirdischer Verbindungsweg zwischen dem Kellergeschoss des Neubaus und der bereits vorhandenen Mensa auf dem Areal geschaffen werden (25 Quadratemeter). Das sei notwendig und sinnvoll, weil die Essenversorgung der künftigen Pflegeheimbewohner von der Küche der Mensa übernommen wird, das Personal so kürzere Laufwege hat und die Mahlzeiten auf einem witterungsunabhängigen Weg transportiert werden, erklärte Silvio Plaasch in der Elstaler Ortsbeiratssitzung. Er stellte dazu auch mehrere farbliche Varianten der Fassaden am neuen Gebäude vor, über die aber zu einem späteren Zeitpunkt befunden werde.

Sicher ist, „dass Pflegeheim wird nach modernesten Prämissen gestaltet, mit einem großzügigen und über zwei Etagen angelegten Eingangsbereich, mit Aufzügen und rollstuhlgerechten Wohnungen“, so Plaasch. Positiv sei auch die Tatsache, dass sich das Haus nach außen hin öffne, man also von der Rosa-Luxemburg-Allee und der Eduard-Scheve-Allee aus direkt in die Anlage sehen könne. Die Zufahrt zu den Stellplätzen bleibe erhalten, wie sie geplant war. Neu ist eine dem eigentlichen Heim vorgelagerte Tagespflegeeinrichtung.

Sowohl der Ortsbeirat als auch die Mitglieder des Wustermarker Bauausschusses befürworteten das Vorhaben und haben nichts gegen die Änderungen. Auf Nachfrage von Gemeindevertreter Thomas Türk (Grüne) erklärten die Architekten, dass das Haus für Bewohner aller Pflegestufen offen sein soll. Tobias Bank (Linke) meinte zu dem Pflegeheim: „So eine Einrichtung kann Elstal nur gut tun.“ Auch Elstals Ortvorsteher Matthias Kunze (SPD) zeigte sich angetan: „Wir hatten ja dem Projekt bereits 2012 zugestimmt. Warum also sollten wir jetzt anderer Meinung sein, wo Elstal immer mehr wachse.“

Die Gemeindevertreter entscheiden am 22. August. Ein Ja vorausgesetzt, würde die Immanuel Diakonie GmbH, die auch schon das Service-Wohnen mit etwa 140 Mietern betreibt, den Bauantrag bei der Kreisverwaltung einreichen. Die Untere Bauaufsichtsbehörde Havelland hatte den Plan zum Bau eines vollstationären Pflegeheimes 2012 genehmigt.

Von Jens Wegener

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