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Ein Pirat fühlt sich von der Polizei schikaniert

Landratskandidaten den Strom abgestellt Ein Pirat fühlt sich von der Polizei schikaniert

Auch der Landratskandidat der Piratenpartei, Raimond Heydt, demonstrierte am Samstag in Rathenow. Wie Heydt in einer Presseerklärung behauptet, habe die Polizei ihm dabei den Strom abgedreht, obwohl dazu kein Anlass bestand und ihn später nochmals gehindert. Nun kündigt er eine Strafanzeige gegen die Polizei an.

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Raimond Heydt war am Demo-Samstag in Rathenow.

Quelle: Hans-Peter Theurich

Rathenow. Raimond Heydt hat den Kreiswahlausschuss bedroht, er hat Hausverbot im Landratsamt Rathenow, gegen ihn ermittelt der Staatsanwalt. Und nun kündigt er Strafanzeige gegen die Polizei an. Am vergangenen Sonnabend wollte der Frontmann der Piratenpartei die Demonstrationen in Rathenow für Wahlwerbung in eigener Sache nutzen. Heydt möchte Landrat werden.

Bürgerbündnis war kaum noch zu hören

Der Lastwagen und die Soundanlage der Piraten wurden so platziert, dass die Lautsprecheranlage der Demonstranten des Bürgerbündnisses auf dem Märkischen Platz kaum noch zu hören war. Wohl um Zusammenstöße zu vermeiden, forderte die Polizei Heydt auf, den Ton herab zu regeln. Nachdem Heydt sich geweigert hatte zog die Polizei den Stecker.

Alle Auflagen eingehalten

Heydt ist empört: „Wir haben die Auflagen der Versammlungsbehörde eingehalten und den zulässigen Grenzwert für die Beschallung nicht überschritten. Mangelnde Technik anderer Veranstaltungen sollte nicht das Problem der Polizei sein. Polizeichef Gündel hat seine Kompetenzen überschritten, weshalb ich Strafanzeige gegen die Polizei stelle.“

Später eine allgemeine Fahrzeugkontrolle

Später fuhr Heydt mit seinem Truck durch die Straßen und setzte Lautsprecherdurchsagen ab – da wurde er wieder von der Polizei aufgehalten. „Allgemeine Verkehrskontrolle“, sagten die Beamten. Der Lastwagen wurde festgesetzt, um die Ladung zu kontrollieren. Heydt betont, dies sei Schikane: „Aber ich lasse mich durch Anzeigen und Polizeischikanen nicht einschüchtern und werde auch weiterhin im Havelland unterwegs sein.“

Von Joachim Wilisch

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