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Polizei verfolgt Metalldiebe mit Hubschrauber

Kupferkabel bis zum Dach Polizei verfolgt Metalldiebe mit Hubschrauber

Erfolg für die Polizei: Bei Buschow (Havelland) haben Beamte vier Männer gestellt, die Buntmetall von einer Bahnstrecke gestohlen haben. Ein Hubschrauber hatte die Diebe zuvor verfolgt. Polizisten im Streifenwagen nahmen die Verfolgung auf und konnten die Männer stoppen – ihr Auto war bis unter das Dach voll beladen mit Kupferkabeln.

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Beim Blick in den Laderaum kommt das gestohlene Kabel zum Vorschein.

Quelle: Polizei

Buschow. Die Bundespolizei hat am Montagabend bei Buschow (Havelland) vier Buntmetalldiebe auf frischer Tat ertappt. Mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers gelang es den Beamten, eine Bande von Buntmetalldieben fest zu nehmen. Die vier Bulgaren hatten an der Schnellfahrstrecke von Berlin nach Hannover Kupferkabel gestohlen.

Polizeihubschrauber verfolgt die Täter

Gegen 19.30 Uhr erhielt die Bundespolizei die Information, dass sich an diesen Gleisen Diebe zu schaffen machen. Ein alarmierter Polizeihubschrauber, der den Tatort als erster erreichte, konnte mehrere Täter beim Diebstahl von Buntmetall beobachten und übernahm die Koordination von Streifenwagenbesatzungen zum Tatort.

Nachdem die Täter sich vom Tatort entfernten, gelang es durch die Unterstützung des Hubschraubers das Fluchtfahrzeug zu verfolgen und es in Retzow zu stoppen. Bundespolizisten nahmen die Täter, vier bulgarische Staatsangehörige im Alter von 25, 26, 36 und 45 Jahren, vorläufig fest. Deren Auto war bis unter das Dach beladen mit dem zuvor gestohlenen Kupferkabeln.

Der 36 Jahre alte Täter kommt aus Berlin-Tempelhof. Die anderen drei sind ohne festen Wohnsitz und zum Teil bereits wegen verschiedenen Diebstahls- sowie Körperverletzungsdelikten polizeilich bekannt.

Kabel mit 175 Metern Länge

Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des besonders schweren Fall das Diebstahls ein. Das Kabel mit einer Länge von etwa 175 Metern sowie das bei der Tat genutzte Fahrzeug wurden sichergestellt. Die Tatverdächtigen sollen in den nächsten Tagen einem Richter vorgeführt werden.

Durch die Tat sei ein „enormer Schaden“ entstanden, wie Jens Schobranski von der Bundespolizeidirektion Berlin sagte. Die Täter seien sehr professionell vorgegangen, wahrscheinlich ist ein bandenmäßiger Hintergrund. Um so viel Kabel mitzunehmen, bedarf es professioneller Schneidetechnik, so Schobranski.

Von MAZonline

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