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Bei der Awo in Rhinow scheint wieder die Sonne

Mitarbeiterproblem gelöst Bei der Awo in Rhinow scheint wieder die Sonne

Vor einigen Monaten sah es so aus, als ob der Awo-Ortsverein Rhinow ohne Stellen aus einem Jobcenter-Programm auskommen muss. Das hätte sich auf die Angebote des Vereins ausgewirkt. Doch nun sieht es besser aus. Bei einem Besuch der Stadtverordneten zeigte sich, dass die Stellen vergeben sind.

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Präsentkorb für Erhard Wilcke. Von links: Rhinows Amtsdirektor Jens Aasmann, Bürgermeister Stefan Schneider und Erhard Wilcke.

Quelle: Norbert Stein

Rhinow. Stefan Schneider ist eigentlich, wie er selbst sagt, kein Freund von Präsentkörben. Aber der Bürgermeister macht auch Ausnahmen, wie am Mittwochabend auf einer Stadtverordnetenversammlung in der Begegnungsstätte der Arbeiterwohlfahrt in Rhinow.

Dank für Arbeit im Sportverein

Schneider hatte einen Präsentkorb dabei, den er gemeinsam mit Jens Aasmann, der Amtsdirektor in Rhinow ist, Eckhard Wilke übergab – als Dank für seine langjährige ehrenamtlichen Arbeit an der Spitze des Sportvereins Rhinow/Großderschau. Wilke war 20 Jahre Vorsitzender des Sportvereins. Nun kandierte er bei einer turnusmäßig anstehenden Wahl eines neuen Sportvorstandes nicht wieder als Vorsitzender. „Es ist Zeit für eine personelle Verjüngung im Vorstand“, erklärte er seinen Abgeordnetenkollegen in der Stadtverordnetenversammlung. Um seinen Nachfolger bei der Einarbeitung zu unterstützen, bleibt Wilke aber Beisitzer im Vorstand. Zum Vereinschef gewählt haben die Rhinower Sportler Uwe Albrecht.

Die Sorgen sind gelöst

Die Stadtverordnetenversammlung in der Begegnungsstätte Thälmannstraße 30 nutzen die Abgeordneten um sich vor Ort über die Arbeit des Ortsvereins Rhinow der Arbeiterwohlfahrt zu informieren. „Die Sorgen sind gelöst“, stellte der Bürgermeister erleichtert fest, nach dem die Rhinower Awo-Vorsitzende, Ute Friesike, berichtet hatte, dass die weitere Vereinsarbeit und die Betreuung der Begegnungsstätte personel nunmehr gesichert ist. Die Vorsitzende selbst wurde vom Awo- Bezirksvorstand angestellt.

Hilfe mit 100-Stellen-Programm

Der Landkreis Havelland hat dem Ortsverein zudem eine mit Hilfe des 100- Stellenprogramms geförderte Arbeitsstelle bewilligt und eine weitere Mitarbeiterin hat eine zeitweilige Anstellung. Vor einigen Wochen war die Situation noch ganz anders. Es sei keine Stelle gesichert, hatte der Bürgermeister bei einem Besuch in der Begegnungsstätte vom Vereinsvorstand erfahren.

Vielfältig genutzt

Genutzt wird die Begegnungsstätte für Sport- und Skatnachmittage, Vorträgen, Buchlesungen, Familienfeiern und anderen Veranstaltungen. „Eigentlich ist jeden Tag etwas los bei uns “, berichtete Ute Friesike den Abgeordneten. Fünfmal im Jahr kommen Rhinower zur Blutspende in die Begegnungsstätte.

Immer auf Tour

Die Außenanlage pflegt der Verein gemeinsam mit den Rhinower Billardspielern, die im gleichen Objekt ihre Wettkampfstätte haben. Die Stadt als Eigentümerin des Hauses, gibt nach Haushalslage jährlich 300 Euro als Zuschuss für Pflegearbeiten. 70 Mitglieder hat der Rhinower Awo-Verein, zu dem auch die Ortsgruppen Spaatz und Hohennauen mit eigenen Treffs gehören. Tagesausflüge, Busreisen oder Besuche in der Therme Bad Wilsnack werden von den Ortsgruppen gemeinsam unternommen.

Von Norbert Stein

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