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Havelland Matthias Kühn leitet jetzt den Tourismusverband
Lokales Havelland Matthias Kühn leitet jetzt den Tourismusverband
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13:42 26.02.2018
Matthias Kühn an der Schleuse in Paretz. Quelle: Ralf Stork
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Ribbeck

Seit Anfang des Jahres ist Matthias Kühn Geschäftsführer des Tourismusverbandes Havelland. Besonders viel Zeit, um alle Sehenswürdigkeiten und Akteure der Reiseregion kennen zu lernen, hat er also noch nicht gehabt. „Ich arbeite daran. Fast täglich kommen neue Kontakte hinzu“, sagt der 36-Jährige, der aus der Nähe von Zossen (Teltow-Fläming) stammt und mit seiner Frau und seinem einjährigen Sohn in Rangsdorf lebt.

Gerade zum Beispiel war er auf der 1. Zukunftskonferenz des Havellandes in der Akademie Paretz. Wieder so ein Ort im Havelland, der von einem bloßen Namen zu etwas Konkretem wird. Und wieder ein paar Namen mehr von Akteuren mehr, mit denen Kühn jetzt ein Gesicht verbinden kann.

Auf Erkundungstour im Havelland

Auch privat versucht der neue Geschäftsführer, etwaige Wissenslücken im Havelland so schnell wie möglich zu schließen: Familienausflüge werden bevorzugt ins Havelland verlegt. Und auch, wenn Kühn seinem Hund mal was Gutes tun will, geht es zur ausgedehnten Gassi-Wanderung in die Reiseregion: „Neulich sind wir die Drei-Berge-Tour von Milow aus gewandert“, sagt Kühn.

Die Route hatte er in einem Wanderführer für Hunde gefunden. Dort konnte man sich über eine App auch die GPS-Daten herunterladen. Unter anderem hat er schon den Gollenberg und Stölln besucht, ist bei Ketzin/Havel gewandert und hat sich Brandenburg/Havel und Nauen angesehen.

Mathias Kühn bringt einen frischen Blick von außen mit. Bevor er zum Tourismusverband kam, hatte er mit dem Havelland eigentlich gar nichts zu tun. Das liegt vor allem daran, dass er bis vor Kurzem die meiste Zeit damit beschäftigt war, sich um sein eigenes touristisches Unternehmen zu kümmern.

Die Eingewöhnungsphase läuft noch

2004 stieg er bei der Erlebnisbahn in Zossen mit ein, einem damals frisch gegründeten Unternehmen, das Draisinen-Fahrten in der Region anbot. Der Wohnort seiner Großeltern lag direkt an der Fahrtstrecke. So wurde er auf das ungewöhnliche Angebot aufmerksam.

Er suchte den Kontakt zu den Betreibern, man verstand sich auf Anhieb gut und Mathias Kühn beschloss mitzumachen. „Daraufhin habe ich eine Ausbildung zum Event-Manager angefangen und parallel bei der Erlebnisbahn gearbeitet“, so Kühn. Das Unternehmen läuft erfolgreich. Weitere Strecken kamen dazu – und damit zusätzliche Arbeit und weite Autofahrten.

„Als 2016 mein Sohn geboren wurde, habe ich nach einer Tätigkeit gesucht, bei der ich nicht ganz so weit unterwegs sein muss“, sagt Kühn. Im März 2017 hörte er bei der Erlebnisbahn auf, arbeitete als freier Tourismusberater und bewarb sich im Herbst um die Stelle als Geschäftsführer.

Auch wenn die Eingewöhnungsphase noch läuft, einen Ansatzpunkt für Veränderungen hat Kühn schon ausgemacht: „Wir wollen in jedem Fall die Homepage überarbeiten.“ Für die meisten Reisenden ist das Internet erste Informationsquelle. „Eine Mehrheit nutzt inzwischen das Smartphone für die Recherche. Deshalb ist es wichtig, dass die Besucher möglichst schnell die Informationen finden können“, so Kühn.

Dabei geht es nicht nur um die Bedienungsfreundlichkeit der Seite, sondern auch um die Inhalte. „Wenn ein Restaurant erwähnt wird, in dem man nach einer Wanderung einkehren kann, dann müssen auch die Öffnungszeiten stimmen, sonst kommen die Gäste wahrscheinlich nie wieder ins Havelland“, weiß er.

Von Ralf Stork

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