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Premiere im Rohbau

Besichtigung der Stadthalle Falkensee Premiere im Rohbau

Beim Stadtfest am Sonnabend hatten die Falkenseer Gelegenheit, die neue Stadthalle von innen zu besichtigen. Die Menschen waren neugierig und gespannt. Vor der Halle hatten sich Schlangen gebildet. Viele wollten eine Führung mitmachen. Zu erfahren war: Eröffnet wird die Halle nicht mehr in diesem Jahr.

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Blick von der Tribüne im Rohbau der neuen Stadthalle.

Quelle: Annett Lahn

Falkensee. Eines hatten alle Besucher, die am Sonnabend die bislang erste Möglichkeit zur Besichtigung der neuen Falkenseer Stadthalle nutzten gemeinsam: Sie waren gespannt und neugierig. Wie bei jeder guten Premiere fielen ihre Reaktionen danach unterschiedlich aus.

Schon um 14 Uhr hatte sich vor dem neuen, 16,6 Millionen Euro teuren, Veranstaltungs- und Sportzentrum, das nicht vor Ende dieses Jahres eröffnen wird, eine lange Menschenschlange gebildet. Und bis zum frühen Abend herrschte bei dem Programmhöhepunkt am Rande des Stadtfestes Hochbetrieb.

Fünf Mitarbeiter der Stadtverwaltung rotierten mit jeweils 25 Neugierigen durch das 9193 Quadratmeter große Gebäude. „Herzlich willkommen! Sie sind auf einer Baustelle. Bitte achten Sie auf den Boden“, hieß es gleich am Eingang. Entlang der Umkleiden für den Schul- und Vereinsport führte der Weg durch dunkle Flure. Die Betonwände waren noch rau und grau. Überall hingen Lampenkabel von den Decken. Die Besucher drängten sich über die unverfugten Fliesen bis sie schließlich in die helle große Sporthalle, in der bald 1200 Personen Platz finden sollen, gelangten und staunten. Noch fehlten die hölzernen Sitzbänke. Der Hallenboden war abgeklebt, aber die hölzerne Sprecherkabine war fertig. Eine große Kletterwand war bereits angebracht und die moderne LED-Beleuchtung hing in Kartons verpackt an der Decke.

Stadthallenführerin Michaela Wieczorek, die den Besuchern die Räumlichkeiten bei mehr als zehn Führungen im Laufe des Nachmittags näher brachte, erklärte mit ausgebreiteten Armen: „Die Dreifeld-Sporthalle hat alle Vorrichtungen für den modernen Turnsport.“ Auch an die auf ihren Nachwuchs wartenden Eltern hätte man beim Bau gedacht. Über kleine Fenster haben sie Einblick ins Sportgeschehen der Bewegungslandschaft, in der ihre Kinder und Enkel trainieren werden. Neben Foyer und Haupteingang wird es ein Bistro geben, indem sie die Wartezeit genießen können. Besichtigt wurden auch Außenterrasse und VIP-Bereich sowie das Foyer, das erahnen ließ, wo nach der Eröffnung Jacken und Regenschirme geparkt werden dürfen. Dirk Albrecht, der sonst als Amtsleiter für Gebäudemanagement tätig ist, sagte nach seiner fünften Runde mit den Besuchern: „Das wichtigste Thema ist der Eröffnungstermin.“ Antworten konnte er nur: „Nicht mehr in diesem Jahr.“ Sehr angetan von dem Neubau war Kurt Meding. Beim Gang durch die noch leeren künftigen Geschäftsräume des Turn- und Sportvereins (TSV) schwärmte der Falkenseer : „Es ist alles sehr großzügig angelegt und macht einen hellen und freundlichen Eindruck.“ Besucher Burkhard Schmid meinte beim Anblick der modernen Sporthalle: „Ich habe das Gefühl in der alten Stadthalle zu sein. Nur das diese hier viel größer ist.“ In der Veranstaltungshalle ankommen, zeigte sich die Wibke Steußloff bei der Vorstellung künftiger Konzerte sehr begeistert.

Die 19-Jährige sagte: „Man sieht noch nicht sehr viel, aber wenn hier das erste Musical dargeboten wird, komme ich gern wieder.“

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Mit Tanz, Kunst und Bewegung feierten am Sonnabend viele Falkenseer ihr Stadtfest.

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Von Annett Lahn

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