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Premnitz: CDU spricht sich für Tebling aus

Bürgermeisterwahl Premnitz: CDU spricht sich für Tebling aus

Der Bürgermeisterkandidat der CDU Premnitz, Christian Peter, hat es am Sonntag mit 22,4 Prozent der Stimmen nicht in die Stichwahl am 24. April geschafft. Dort treffen der SPD-Kandidat Ralf Tebling (40,2 Prozent) und der parteilose Einzelbewerber Felix Burghardt (28,4) aufeinander. Die CDU Premnitz hat jetzt eine Wahlempfehlung für Ralf Tebling ausgesprochen.

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Auszählung der Bürgermeisterstimmen im Premnitzer Wahllokal 4.

Quelle: Bernd Geske

Premnitz. Für viele Premnitzer war es eine Überraschung, dass bei der ersten Runde der Bürgermeisterwahl am Sonntag der CDU-Kandidat Christian Peter mit 22,4 Prozent der Stimmen nicht die Stichwahl am 24. April erreicht hat. Bei diesem Termin werden vielmehr der SPD-Kandidat Ralf Tebling (40,2 Prozent) und der parteilose Einzelkandidat Felix Burghardt (28,4 Prozent) gegeneinander antreten.

Noch einmal überraschend dürfte es nun für viele Beobachter sein, dass die CDU Premnitz schon einen Tag nach dem ersten Wahlgang eine Empfehlung für die Stichwahl am 24. April parat gehabt hat. „Wir würden gern Herrn Tebling im Bürgermeisteramt sehen“, hat Christian Peter, Vorsitzender der CDU Premnitz, am Montag die Frage nach einer möglichen Wahlempfehlung für einen der beiden Stichwahlkandidaten beantwortet. Der CDU-Stadtvorstand habe sich bereits vor dem ersten Wahlgang dazu abgestimmt, erklärt Christian Peter, für welchen Bewerber eine Empfehlung ausgesprochen werden solle, falls es der CDU-Kandidat nicht in die Stichwahl schaffen sollte.

Linke sprechen bislang keine Empfehlung aus

Die Premnitzer Linken hatten keinen eigenen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl nominiert und vor dem ersten Wahlgang auch keine Empfehlung ausgesprochen. Wie Harald Schönfeld, Fraktionsvorsitzender in der Stadtverordnetenversammlung, sagt, gibt es bislang auch keinen Beschluss des Stadtverbandes, eine Empfehlung für die Stichwahl auszusprechen. Es sei aus seiner Sicht eine kleine Überraschung gewesen, dass Felix Burghardt die Stichwahl erreichte, betont Harald Schönfeld. Er könne sich vorstellen, dass die Premnitzer Linken keine Empfehlung für den Wahlgang am 24. April aussprechen. Es könne aber auch sein, dass sie sich noch auf einen Kandidaten einigen.

Die Premnitzer Wahlleiterin Katrin Hamann sprach am Montag allen 49 Wahlhelfern, die am Sonntag in ihrem Bereich im Einsatz waren, ihren Dank aus. Es habe alles reibungslos funktioniert. In Premnitz hat es sieben Wahlvorstände und den Briefwahlvorstand gegeben. Es seien 580 Briefwähler registriert worden, so Katrin Hamann. Deren Auszählung sei stets besonders zeitaufwendig, weil zunächst ein erster Umschlag zu öffnen sei, um den jeweiligen Wahlschein auf Gültigkeit zu prüfen. Ab 18 Uhr würden dann die Umschläge mit den Stimmzetteln geöffnet und gezählt. Um 20.20 Uhr habe am Sonntag als letztes Ergebnis die Auszählung der Briefwahl vorgelegen. Die hohe Wahlbeteiligung von 57,9 Prozent in Premnitz hat Katrin Hamann als „sehr schön“ bezeichnet. Es wäre sehr gut, wenn es bei der Stichwahl eine ähnlich hohe Beteiligung geben würde.

Amtsinhaber Roy Wallenta (parteilos) lobt ebenfalls die hohe Wahlbeteiligung. Das sei sehr erfreulich, denn dadurch sei auch die Repräsentativität des Wahlergebnisses sehr aussagekräftig. Viele Premnitzer, so Roy Wallenta, hätten sich von der Bürgermeisterwahl angesprochen gefühlt. Nach einer Wahlempfehlung gefragt, sagt er, eine Empfehlung für die Stichwahl werde er nicht aussprechen. Er bitte aber die Premnitzer, am 24. April zur Wahl zu gehen, damit ein ähnlich repräsentatives Ergebnis wie beim ersten Wahlgang zu erwarten sei.

Tebling: „Verfalle jetzt nicht in Aktionismus“

Nach seinen Aktivitäten bis zur Stichwahl gefragt, sagt Ralf Tebling, er werde jetzt nicht in Aktionismus verfallen. Den Premnitzern sei klar, worum es am 24. April gehe. Er habe bis dahin keine konkreten Termine geplant, so Ralf Tebling, stehe aber selbstverständlich jederzeit jedem Interessierten zur Verfügung. Auf die Wahlempfehlung der CDU angesprochen, sagt Ralf Tebling, es stehe jeder Partei frei, eine Empfehlung auszusprechen. Er gehe aber davon aus, dass Parteimitglieder und Wähler erfahren genug seien, um selbst zu entscheiden, was sie tun.

Einzelkandidat Felix Burghardt sagt, er werde auf jeden Fall vor der Stichwahl noch einmal einen Tag lang mit einem Infostand auf dem Markplatz stehen. Der Termin stehe aber noch nicht fest. In persönlichen Gesprächen werde er jetzt versuchen, den Rückstand zu seinem Mitbewerber aufzuholen. „Am 24. April sind 1200 Stimmern neu zu vergeben“, betont Felix Burghardt, „dabei möchte ich so viele Stimmen wie möglich von anderen Kandidaten auf mich vereinen.“ Die Wahlempfehlung der CDU Premnitz kommentiert er so: Jeder, der bislang CDU wählte, habe am 24. April natürlich die freie Wahl.

Von Bernd Geske

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