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Premnitz: Dachsbergschule feiert 50 Jahre

Jubiläum Premnitz: Dachsbergschule feiert 50 Jahre

Die Premnitzer Dachsbergschule ist am 3. März 1966 eröffnet worden. Weil es für ein Schulhoffest jetzt noch zu kalt ist, soll das 50-jährige Bestehen erst am 7. April gefeiert werden. Die Vorbereitungen laufen auf vollen Touren. Es gibt eine Festveranstaltung im Sinne einer Geburtstagsfeier und wenn alles klappt, wird ein neues Klettergerüst enthüllt.

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Die jungen Reporter der Dachsbergschule haben schon in den Schulchroniken recherchiert.

Quelle: Bernd Geske

Premnitz. Am 3. März 1966, also genau vor 50 Jahren, ist in Premnitz die Dachsbergschule eröffnet worden. Das ist für ihre Schüler, Eltern und Lehrer natürlich ein Grund zum Feiern. Begangen werden soll das Jubiläum unter anderem auch mit einem Schulhoffest. Weil es aber Anfang März dafür an der frischen Luft noch zu kalt ist, so erklärt Schulleiter Jens Martin, soll das große Fest erst am 7. April gefeiert werden. Dessen Vorbereitungen laufen jetzt schon auf vollen Touren.

Gegründet als zehnklassige Polytechnische Oberschule

Die Dachsbergschule war zu DDR-Zeiten eine zehnklassige Polytechnische Oberschule, kurz POS genannt. Baubeginn war im Dezember 1964. Wie den Chroniken zu entnehmen ist, ging der erste Unterrichtstag im neuen Gebäude zwar am 3. März 1966 über die Bühne, die ersten Klassen waren aber schon im September zuvor in der POS Geschwister Scholl gebildet worden. Sie zogen dann zum neuen Standort um. Zum Zeitpunkt der Eröffnung gab es 567 Schülerinnen und Schüler und 41 Lehrkräfte. Die Schule hatte zunächst keinen offiziellen Namen, wurde aber wegen ihrer Nähe zum Dachsberg allgemein Dachsbergschule genannt. Am 8. November 1968 wurde ihr feierlich der Name des Antifaschisten Artur Becker verliehen. Ihr Patenbetrieb wurde das Industriekraftwerk.

Im Schuljahr 1972/73 verzeichnete die Schule ihre größte Schülerzahl. Die beachtliche Menge von 876 Mädchen und Jungen in damals 30 Klassen ist gezählt worden. Nach der Wende wurde die Bildungsstätte umgewandelt in eine Grundschule mit den Klassenstufen 1 bis 6 und sie bekam offiziell den nicht politisch besetzten Namen „Am Dachsberg“. Einen Tiefstand der Schülerzahl gab es im Schuljahr 2003/04 mit nur 125 Mädchen und Jungen. Zum Schuljahr 2007/08 erfolgte ein selten großer Zuwachs von vormals zehn auf 15 Klassen, weil die Geschwister-Scholl-Grundschule geschlossen wurde.

Gegründet als Polytechnische Oberschule

In Betrieb genommen wurde das neue Gebäude der Dachsbergschule am 3. März 1966.

Zu DDR-Zeiten war sie eine allgemeinbildende zehnklassige Polytechnische Oberschule (POS).

Die größte Schülerzahl gab es im Schuljahr 1972/73 mit 876 Mädchen und Jungen in 30 Klassen.

Gegenwärtig hat die Grundschule Am Dachsberg 287 Schülerinnen und Schüler in 13 Klassen. Sie ist von Klasse 2 bis 6 zweizügig, die 1. Klassenstufe ist dreizügig.

Gefeiert wird das 50-jährige Bestehen am 7. April mit einem bunten Programm im Speisesaal und einem großen Schulhoffest.

In den letzten fünf Jahren verzeichnete die Dachsbergschule ein mäßiges, aber regelmäßiges Wachstum. Sie hat gegenwärtig 287 Schülerinnen und Schüler in 13 Klassen. 20 von ihnen haben einen Migrationshintergrund. Vier weitere sind angekündigt. Erstmals seit längerer Zeit wurden am Schuljahresbeginn drei 1. Klassen eingeschult und alles deutet darauf hin, dass es in diesem Jahr auch wieder drei 1. Klassen geben wird. 66 Anmeldungen gibt es schon.

Ein Höhepunkt wird die Einweihung eines neues Klettergerüstes

Der Festtag am 7. April wird morgens mit einer Feier im Speisesaal beginnen. Ehrengäste sind eingeladen. Alle Klassen sind aufgerufen, kulturelle Beiträge im Sinne einer Geburtstagsfeier zu leisten. Der Premnitzer Stadtchronist Jürgen Mai hat zugesagt, einen Vortrag über die Schulgeschichte zu halten. Beim Schulhoffest ist an einen Stationsbetrieb gedacht. So werden unter anderem Gegenstände aus den zurückliegenden fünf Jahrzehnten zusammengetragen, um eine kleine Ausstellung zu zeigen.

Es gibt auch die Vorstellung, eine Modenschau mit Kleidung aus der jüngeren Vergangenheit auf die Beine zu stellen. Der Höhepunkt für die Kinder dürfte die Einweihung eines neuen großen Spielgerätes sein. Der Förderverein hat 6000 Euro beschafft, um ein Klettergerüst zu kaufen. Wenn alles klappt, wie es soll, kann es am Festtag enthüllt und in Betrieb genommen werden.

Von Bernd Geske

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