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Premnitz: Platzeck greift Tebling unter die Arme

Bürgermeisterwahl Premnitz: Platzeck greift Tebling unter die Arme

„Jetzt geht’s um die Wurst“, wirbt der Premnitzer SPD-Bürgermeisterkandidat Ralf Tebling um Stimmen bei der Stichwahl am 24. April. Mit entsprechender Beschriftung hat er am Montag kleine Dauerwürste verschenkt. Unterstützung bei diesem Kampf bekam er nun von seinem Parteigenossen Matthias Platzeck, der viele Jahre Ministerpräsident des Landes war.

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Matthias Platzeck auf dem Premnitzer Markt.

Quelle: Bernd Geske

Premnitz. Mit einem ungewöhnlichen Geschenk hat Ralf Tebling, Kandidat der SPD für die Premnitzer Bürgermeisterwahl, am Montag für sich auf dem Marktplatz der Stadt geworben. „Jetzt geht’s um die Wurst“, hatte er die Verpackung einer größeren Zahl von Dauerwürsten Weiß auf rotem Grund beschriften lassen und in der nächsten Zeile geraten: „Am 24. April Ralf Tebling wählen!“

Bei diesem Kampf um die Wurst gegen den parteilosen Einzelbewerber Felix Beurghardt hat er nun Unterstützung von seinem Parteigenossen Matthias Platzeck bekommen, der viele Jahre lang Ministerpräsident des Landes war und das Amt 2013 aus gesundheitlichen Gründen abgeben musste. Ursprünglich hatte Platzeck bereits am 8. März nach Premnitz kommen wollen, wegen einer Erkrankung aber absagen müssen. Entsprechend häufig haben ihm die Premnitzer deshalb nun Gesundheit gewünscht.

Geplanter Bau der Ortsumgehung

Kaum war Tebling mit Platzeck kurz nach zwölf Uhr auf dem Marktplatz eingetroffen, waren die beiden auch schon von einer Menschentraube umringt. Die Leute wollten ihre Meinungen zu den unterschiedlichsten Fragen hören, aber wenigstens genauso oft ihre Ausfassungen über die aktuellen politischen Entwicklungen mitteilen. Eine wichtige Rolle spielte der geplante Bau einer B 102-Ortsumgehung für Döberitz, Premnitz und Mögelin und die Unterschriftensammlung dagegen. In Sichtweite der Baustelle für das neue Gesundheitszentrum ging es auch um die medizinische Versorgung, und das Thema Flüchtlinge wurde nicht ausgespart.

Gern schüttelte Matthias Platzeck ein paar Argumente aus dem Ärmel, um zu begründen, warum er Ralf Tebling als richtige Wahl für den neuen Premnitzer Bürgermeister ansieht. „Er steht mit beiden Beinen fest auf dem Boden“, erklärte er, „und gehört zu den Leuten, die Probleme nicht nur beschreiben, sondern auch versuchen, sie zu lösen.“ Ralf Tebling gehöre für ihn zu den sachlichen und tatkräftigen Menschen.

Rundblick von der Aussichtsplattform

Der jetzige Bürgermeister Roy Wallenta (parteilos) hinterlasse ein sehr gutes Erbe, befand Matthias Platzeck. Er sei fest davon überzeugt, dass es bei Ralf Tebling in besten Händen sei. Nach schwierigen Zeiten habe Premnitz jetzt wieder Grund unter den Füßen, sagte der einstige Landesvater, er sei sich sicher, dass Ralf Tebling genau der Richtige für die nächsten acht Jahre sei.

Matthias Platzeck bewies gute Ortskenntnisse in Premnitz. Unbedingt, so lautete sein Wunsch, wollte er bald zum nahen Havelufer gehen. Dort gönnte er sich dann auf der Aussichtsplattform der Pumpstation einen entspannten Rundblick auf Stadt und Havellandschaft.

Von Bernd Geske

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