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Havelland Premnitz: Stichwahl muss entscheiden
Lokales Havelland Premnitz: Stichwahl muss entscheiden
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21:56 10.04.2016
In Premnitz ist am Sonntag über einen neuen Bürgermeister abgestimmt worden. Quelle: Hoffmann
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Premnitz

Ralf Tebling (SPD) und Felix Burghardt (parteilos) werden in die Stichwahl um das Premnitzer Bürgermeisteramt gehen. Tebling hatte am Sonntag mit knapp 40 Prozent die meisten Stimmen erhalten, für Burghardt votierten rund 29 Prozent. Wer von beiden Amtsinhaber Roy Wallenta beerbt, wird am 24. April entschieden. Christian Peter (CDU), den viele Beobachter in der Stichwahl gesehen hatten, landete mit rund 22 Prozent auf dem dritten Platz. Für Kai Berger, den Kandidaten der AfD, votierten rund neun Prozent.

Ralf Tebling freute sich am Sonntag über ein „sehr, sehr gutes Ergebnis“. Die Wähler hätten auf Erfahrung gesetzt, sagte der mit 54 Jahren älteste der vier Kandidaten. Und sie hätten Kontinuität gewählt. „Die Premnitzer wollen offenbar, dass die Arbeit der Bürgermeister Aurich und Wallenta fortgesetzt wird“, sagte Tebling. „Dafür stehe ich, und dafür werde ich am 24. April kämpfen.“

reude über das beste Ergebnis: Ralf Tebling und Frau Berit. Quelle: Bernd Geske

Felix Burghardt zeigte sich am Sonntag hocherfreut über den zweiten Platz. „Das ist ein sehr schönes Ergebnis“, sagte er. Offenbar hätten ihn eben nicht nur – wie von vielen prognostiziert – die Jungen gewählt, sondern Menschen aller Altersklassen. Die Tatsache, dass er als parteiloser Kandidat angetreten war, habe ihm sicher nicht geschadet. „Das hat in Premnitz Tradition“, sagte er. Und fügte hinzu: „Das erste Etappenziel ist erreicht. Jetzt konzentriere ich mich auf die Stichwahl.“

Felix Burghardt mit Frau Christin feierten den Einzug in die Stichwahl. Quelle: Bernd Geske

Christian Peter machte keinen Hehl über seine Enttäuschung. „Ich habe schon damit gerechnet, in die Stichwahl einziehen zu können“, sagt der 32-jährige CDU-Kandidat. Warum es nicht geklappt habe, könne er so kurz nach dem Ergebnis nicht sagen. „Ich habe einen Beruf, der mir Spaß macht“, sagte der Sparkassenfilialleiter. Von daher sei das Wahlergebnis bei aller Enttäuschung kein Weltuntergang.

Die Wahlbeteiligung lag bei rund 58 Prozent und damit um fast 10 Prozentpunkt höher als bei der letzten Wahl im Mai 2008. Damals, als Roy Wallenta seine einzige Konkurrentin Christine Milde (beide parteilos) klar besiegt hatte, hatte die Wahlbeteiligung bei 49, 47 Prozent gelegen. Dass die Premnitzer von ihrem Stimmrecht Gebrauch machen würden, hatte sich abgezeichnet. Im Wahllokal 4 im Premnitzer Rathaus hatte es einen regen Betrieb gegeben. Vor allem in der Zeit zwischen 13 und 16 Uhr strömten die Menschen an die Urnen, viele hatten das sonnige Wetter zu einem Spaziergang mit Ziel Wahllokal genutzt.

Der Wahlkampf war geprägt von Fairness und Respekt. Was auch daran lag, dass die vier Kandidaten in ihren Programmen ähnliche Akzente gesetzt hatten. Die Fortführung der erfolgreichen Politik des Amtsinhabers Roy Wallenta hatten alle zum Ziel erkoren. Ein Grund dafür, dass es zu programmatischen Grundsatzdebatten nicht kommen konnte.

Stichwahl am 24. April

Die Stichwahl findet am Sonntag, den 24. April, statt. Die Wahlbenachrichtigungen für die Wahl gestern bleiben für diese Stichwahl gültig.

Zur Wahl aufgerufen sind erneut 7530 wahlberechtigte Premnitzer ab 16 Jahren. Gewählt ist, wer von beiden Kandidaten die meisten Stimmen erhält. Dabei muss er aber mindestens 15 Prozent der Stimmen aller Wahlberechtigten (Quorum) sammeln – das sind 1130 Stimmen.

Der neue Bürgermeister wird sein Amt am 1. September antreten. Roy Wallentas Amtszeit endet am 31. August.

Von Markus Kniebeler

Die Landratswahl im Havelland geht in die Verlängerung. Der CDU-Kandidat Roger Lewandowski hat sich am Sonntag zwar gegen seinen SPD-Widersacher Martin Gorholt durchgesetzt. Wer Landrat wird, wird in einer Stichwahl in zwei Wochen entschieden. AfD-Kandidat Kai Gersch holte ein starkes Ergebnis, verpasste aber sein Ziel.

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