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Premnitz zieht Ausbau der Mozartstraße vor

Infrastruktur Premnitz zieht Ausbau der Mozartstraße vor

Die Stadtverwaltung Premnitz hat den Abgeordneten ihre Dringlichkeitsliste der Straßenbauvorhaben für die Jahre 2016 bis 2020 vorgelegt. Auffällig ist daran, dass die Mozartstraße neu aufgenommen und weit nach vorn gesetzt wird. Ihr Zustand habe sich in den letzten Jahren dramatisch verschlechtert, lautet die Begründung. Schon 2018 soll sie erneuert werden.

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Die Fahrbahn der Mozartstraße ist für Radfahrer schwierig.

Quelle: foto: Bernd Geske

Premnitz. Weil es in der Stadt Premnitz und ihren Ortsteilen Döberitz und Mögelin eine größere Menge von Straßen gibt, die in besseren Zustand versetzt werden müssten, arbeitet die Verwaltung seit vielen Jahren mit einer Dringlichkeitsliste. Darin wird eine genaue Reihenfolge der Projekte festgeschrieben. Jeder Interessierte kann nachlesen, in welchem Jahr für welche Straße die Planung erarbeitet wird und wann die eigentliche Baumaßnahme erfolgen soll.

In der jetzt laufenden Sitzungsrunde, die mit der Stadtverordnetentagung am 9. Juni endet, stellt die Verwaltung ihre neue Liste der Dringlichkeitsvorhaben vor, die für die Jahre 2016 bis 2020 gelten soll. Auffällig ist dabei, dass der Ausbau der Mozartstraße neu aufgenommen und weit nach vorn gezogen werden soll. Deren Zustand habe sich in den letzten Jahren dramatisch verschlechtert, hat Fachbereichsleiterin Carola Kapitza dazu im Hauptausschuss erklärt. Besonders für Radfahrer sei der Fahrbahnzustand problematisch. Dort bestehe dringender Handlungsbedarf, es seien auch schon Personen gestürzt. Durch eine reine Instandsetzungsmaßnahme seien die Probleme nicht mehr zu beheben. Da auch der Gehweg größtenteils marode sei und auch der Wasser- und Abwasserverband seine Anlagen dort erneuern müsse, sei eine zeitnahe Einordnung der Maßnahme notwendig.

Die Dringlichkeitsliste sieht für die Mozartstraße nun vor, dass die Planung mit einem Kostenumfang von 30 000 Euro noch in diesem Jahr erarbeitet wird und dass der Ausbau im Jahr 2018 erfolgt. Als Bausumme werden vorab 400 000 Euro geschätzt, durch Straßenausbaubeiträge der Anlieger sollen 140 000 Euro wieder eingenommen werden. Die anderen sechs vorderen Maßnahmen auf der Dringlichkeitsliste sind den Stadtverordneten schon bekannt. Sie hatten bereits auf der Dringlichkeitsliste für die Jahre 2011 bis 2015 gestanden, konnten wegen fehlender Finanzmittel aber nicht umgesetzt werden. Von den damals aufgelisteten Projekten sind lediglich der Kiefernweg in Premnitz und die Neue Triftstraße in Mögelin verwirklicht worden. Die Stadt hatte mehr Geld in die Verkehrsflächen investiert, die im Zusammenhang mit der Buga neu gestaltet werden mussten. Wege an der Uferpromenade und im Grünzug des Zentrums waren neu gestaltet worden. Ein Wohnweg und Parkstellflächen an der Friedrich-Wolf-Straße wurden angelegt. Nicht zuletzt ist der Parkplatz an der großen Sporthalle befestigt worden.

Dieses Jahr steht in Premnitz noch der 1. Bauabschnitt der Clara-Zetkin-Straße an. Bis zum Beginn der kalten Jahreszeit soll das Vorhaben abgeschlossen werden. Die Maßnahme soll 300 000 Euro kosten, wobei 140 000 Euro durch Anliegerbeiträge wieder hereinkommen sollen. In diesem Jahr soll außerdem noch die Planung für den Rosenweg erarbeitet werden, damit er im nächsten Jahr ausgebaut werden kann. Als Bausumme sind hier 195 000 Euro vorgesehen, über Anliegerbeiträge sollen 100 000 Euro wieder herein geholt werden.

Neben dem Ausbau der Mozartstraße ist im Jahr 2018 zudem vorgesehen, die Planungen für den Ausbau der Ringstraße in Mögelin sowie für den Ausbau des Eichenwegs, des Heidewegs und des Akazienwegs in der Premnitzer Siedlung zu erarbeiten. Als teuerste Straßenbaumaßnahme ist die Ringstraße für 2018 vorgesehen. Sie soll 600 000 Euro kosten, wobei allein durch Anliegerbeiträge 300 000 Euro wieder hereinkommen sollen. Im letzten Jahr der jetzt erstellten Dringlichkeitsliste, 2020, sollen dann Eichen-, Heide- und Akazienweg ausgebaut werden. Weil sie nebeneinander liegen, werden sie in einem Komplex ausgebaut. Alles zusammen kostet 270 000 Euro.

Von Bernd Geske

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