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Premnitz Dachsbergschule braucht keine Notlösung
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13:55 14.06.2018
Der Anbau an der Dachsbergschule in Premnitz kommt gut voran. Jetzt kann schon auf der Decke des neuen Erdgeschosses gearbeitet werden. Quelle: Bernd Geske
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Premnitz

Die Erinnerung an die Stadtverordnetentagung im März ist noch wach. Mehrere Abgeordnete zweifelten an, dass der geplante Erweiterungsbau an der Dachsberg-Grundschule rechtzeitig zum neuen Schuljahr fertig werden kann. Nach einem „Plan B“ wurde die Verwaltung gefragt und es wurden Container als Ersatzlösung vorgeschlagen. Weil die Bauarbeiten zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht begonnen hatten, blieb Bürgermeister Ralf Tebling (SPD) nur übrig zu versprechen: „Wir haben einen sportlichen Zeitplan, aber wir werden es schaffen.“

Mittlerweile zeichnet sich ab, dass der Anbau rechtzeitig fertig wird, wenn es keine Katastrophen gibt. Am Donnerstag und Freitag vergangener Woche ist die Decke auf das Erdgeschoss montiert worden, berichtet die stellvertretende Bürgermeisterin Carola Kapitza. Bis zum 23. Juni werde die Decke „ausgeschalt“ – was bedeutet, dass die Stützpfeiler entfernt werden.

So sieht der Anbau vom Erdboden aus. Quelle: Bernd Geske

Am Dienstag und Mittwoch dieser Woche ist außen herum auf der neue Decke eine Steinreihe gezogen worden, auf die im nächsten Jahr die Wände für das dann folgende erste und zweite Obergeschoss gemauert werden.

Vor wenigen Tagen habe sie die Aufträge für die letzten Arbeiten vergeben, sagt Carola Kapitza. Das sind Elektro, Heizung, Bodenbelag und Maler. „Alle Firmen haben die von uns genannten Termine zugesagt“, teilt sie mit, „wir gehen davon aus, dass sie das einhalten.“ Laut Plan soll am 10. August alles fertig sein, 1. Schultag ist der 20. August.

Es ist nicht einfach gewesen, für alle Arbeiten die Handwerker zu finden

Es sei nicht einfach gewesen, für alle Arbeiten die Handwerker zu finden, denn deren Auftragslage sei nach wie vor sehr gut, so die stellvertretende Bürgermeisterin. Sie habe beispielsweise für Bodenbelag und Malerarbeiten jeweils sieben Firmen angeschrieben, doch es hätten jeweils nur zwei geantwortet. Erleichternd für den Ablauf, so bestätigt sie, sei es gewesen, dass der „erweiterte Rohbau“ an ein einziges Unternehmen vergeben worden sei. Das war die Rampf Bau GmbH in Premnitz.

Mit dem jetzigen Anbau auf Erdgeschosshöhe sollen drei neue Horträume geschaffen werden. Somit würde dessen Kapazität von derzeit 214 auf künftig 244 Plätze wachsen und es könnten alle Eltern, die es wünschen, einen Hortplatz bekommen. Das Jugend- und Sozialwerk als Träger habe bereits die Betriebserlaubnis für die neuen Verhältnisse beantragt. Dem stehe nichts entgegen, es müsse nur zu gegebener Zeit noch das Protokoll der Bauabnahme eingereicht werden.

Auf der Erdgeschossdecke wird eine Steinreihe außen herum gezogen, auf der im nächsten Jahr die Mauern für das zweite und dritte Geschoss hochgemauert werden. Quelle: Bernd Geske

Sind die drei neuen Horträume fertig, entspannt sich die Platzsituation der Schule. Drei Räume, die bislang in Doppelnutzung für Schule und Hort da sein mussten, können dann nur noch für den Unterricht verwendet werden.

Der jetzige Anbau ist die Basis für zwei weitere Geschosse mit sechs Räumen, die im nächsten Jahr oben drauf gesetzt werden sollen. Im August soll dafür die Baugenehmigung beantragt werden. Im Dezember könnte die Ausschreibung erfolgen, im Januar die Auftragsvergabe sein, so dass bei Frostfreiheit im März der zweite Bauabschnitt beginnen könnte.

Am 25. Juni kommen elf Fenster und eine Außentür für das neue Erdgeschoss. Danach beginnen Innenputz und Heizung. Anfang August sollen die Maler anrücken und zum Schluss ist der Bodenbelag dran.

Von Bernd Geske

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