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Premnitz Feuerwehr rettet hilflosen Kanufahrer
Lokales Havelland Premnitz Feuerwehr rettet hilflosen Kanufahrer
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13:30 13.09.2018
Das neue Boot der Freiwilligen Feuerwehr von Mögelin kam auch zum Einsatz. Quelle: Jens Grosdew
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Premnitz

 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren von Premnitz und Mögelin haben am Mittwochabend einen Mann gerettet, der auf der Havel bei Döberitz nach eigenen Angaben in eine Notsituation geraten war. Wie der Premnitzer Stadtbrandmeister Olaf Thiem berichtet, war die Feuerwehr kurz vor 20 Uhr von der Leitstelle alarmiert worden, weil dort der Hilferuf eines Kanufahrers eingegangen war.

Der Mann habe in der Leitstelle per Mobiltelefon angegeben, sich auf einer Insel in der Havel zu befinden. Sein Kajak habe einen Wassereinbruch gehabt. Er könne sich selber aus seiner Notlage nicht befreien und müsse gerettet werden. Gegen Abend wurde es kälter und die Dunkelheit brach herein.

Ein Boot flussaufwärts, eines flussabwärts

Die Feuerwehren von Premnitz und Mögelin rückten mit ihren Schlauchbooten aus und setzten sie am Döberitzer Kahnhafen in die Havel. Weil der genaue Standort der gesuchten Person nicht bekannt gewesen sei, erklärt Olaf Thiem, sei ein Boot flussaufwärts und das andere flussabwärts gefahren.

Nach etwa einer Viertelstunde hat eine Bootsbesatzung den Mann gefunden. Er befand sich in einem Bereich, der als Gänsespitze bekannt ist. Der etwa 30 Jahre alte Mann aus einem Ort im Westhavelland war unterkühlt und erhielt von der Feuerwehr eine Jacke. Parallel dazu riefen die Einsatzkräfte einen Rettungswagen.

Wassereinbruch nicht bestätigt

Wie sich vor Ort herausstellte, befand sich der Mann nicht in einer lebensbedrohlichen Situation. Er war aber offenkundig desorientiert. Eine Überprüfung seines Kajaks ergab, dass es den behaupteten Wassereinbruch nicht gegeben hatte.

Nach etwa einer halben Stunde konnten die Feuerwehrleute ihren Einsatz beenden. Am sicheren Ufer bei Döberitz angekommen, wurde der Mann weiter von der Besatzung des Rettungswagens versorgt.

Sein Kajak brauchten die Feuerwehrleute nicht mehr zu bergen. Der betroffene Mann gab an, er wolle das Boot am nächsten Tag selber holen.

Von Bernd Geske

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