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Premnitz Förderbescheid ist da: Tartanbahn kann kommen
Lokales Havelland Premnitz Förderbescheid ist da: Tartanbahn kann kommen
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13:13 12.03.2019
Die Tage der alten Aschenbahn im Premnitzer Stadion sind gezählt. Sie wird bald durch einen Tartanbelag ersetzt. Quelle: Bernd Geske
Premnitz

 Gerade noch rechtzeitig wird nun doch alles gut. Vor wenigen Tagen hat das Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LELF) der Stadt Premnitz einen neuen Förderbescheid für den Bau einer Tartanbahn im Stadion der Chemiearbeiter zugestellt. Dem Projekt „Sport- und Familienpark Premnitz“ steht nun nichts mehr im Weg.

Wenn also die Stadtverordneten am Mittwochabend tagen, dann können sie wie gewünscht den Auftrag an die Baufirma vergeben. Hätte das zeitlich nicht mehr so geklappt, wäre es zu deutlichen Verzögerungen gekommen. Schließlich findet am 26. Mai die Kommunalwahl statt. Für den 13. Juni ist die konstituierende Sitzung der neuen Stadtverordnetenversammlung (SVV) geplant.

Bange Frage auf der Seele

Mit dem Eintreffen des neuen Bescheides ist zudem eine bange Frage klar beantwortet, die den Premnitzer Verantwortlichen monatelang auf der Seele lag: Ja, das LELF gibt Fördermittel auch für die erheblich gestiegene Bausumme. Ursprünglich hatte die Stadt eine Ausgabe von 381.000 Euro geplant. Alles schien schon in trockenen Tüchern, als Minister Jörg Vogelsänger (SPD) im August den dazu gehörigen Förderbescheid über 285.000 Euro in Premnitz übergab.

Doch wenige Wochen später kam der Schock. Die Ausschreibung der Bauarbeiten ergab, dass der wirtschaftlichste Anbieter erheblich höher lag. Wie Bürgermeister Ralf Tebling (SPD) jetzt mitgeteilt hat, liegt die Bausumme nun bei 530.000 Euro. Würde das Landesamt die Fördersumme entsprechend erhöhen? Das Projekt musste noch einmal in eine „Ehrenrunde“ beim Vorstand der Lokalen Aktionsgruppe Havelland und beim LELF.

Land gibt 398.000 Euro

Mit dem neuerlichen Bescheid steht nun fest, dass das Land 398.000 Euro Fördermittel gibt. Der Eigenanteil der Stadt steigt auf 132.000 Euro. Hätte das Land seine Fördersumme nicht erhöht, wären viele Fragezeichen über dem Projekt aufgetaucht.

Das ist nun Schnee von gestern. Es kann gebaut werden.

Am nächsten Tag der Bauauftrag

Wie die stellvertretende Bürgermeisterin Carola Kapitza mitteilt, soll bereits am Tag nach der SVV der Bauauftrag bei der Firma ausgelöst werden. Das Unternehmen sei vorinformiert worden. In der nächsten Woche soll die Bauanlaufberatung stattfinden, auf der festgelegt wird, wann es losgeht und wie die Abläufe sind.

Erster Schritt der Arbeiten wird sein, die alte Aschenbahn auf eine Tiefe von rund 50 Zentimetern abzutragen. Carola Kapitza geht davon aus, dass spätestens im April die Arbeit beginnt. Bis Herbst soll alles fertig sein.

Von Bernd Geske

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