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Premnitz Märkische Dichterstraße wird erweitert
Lokales Havelland Premnitz Märkische Dichterstraße wird erweitert
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16:10 06.02.2019
Eine der ersten Tafeln brachte Johanna Leu (li., mit Ulrike Wünsch) im April 2017 an der Rathenower Stadtbibliothek an. Quelle: Markus Kniebeler
Premnitz

Die Märkische Dichterstraße wird in diesem Jahr aller Voraussicht nach um fünf Stationen erweitert. Das hat Johanna Leu, Vorsitzende des Kulturfördervereins Mark Brandenburg, der seinen Sitz in Premnitz hat, auf MAZ-Anfrage mitgeteilt.

Ziel des Langzeitprojektes, das auf eine Idee von Werner Bader, den 2014 verstorbenen Gründer des Kulturfördervereins Mark Brandenburg, zurückgeht, ist die Verbindung von literarisch bedeutsamen Orten der Mark.

An jedem dieser Orte – am Ende sollen es rund 30 sein – wird eine Tafel mit dem Logo „Märkische Dichterstraße“ angebracht. In den Institutionen, an denen die Tafeln hängen, gibt es Informationen zu der literarischen Bedeutung des jeweiligen Ortes.

Auftakt in Angermünde

Die erste Tafel soll im Frühjahr in Angermünde angebracht werden. Hier wurde im Jahr 1884 Ehm Welk geboren, der sich als Journalist, Schriftsteller und Volkshochschulgründer einen Namen machte. Über die Grenzen der Region hinaus bekannt wurde er durch den Roman „Die Heiden von Kummerow“. Die Tafel wird – wie sollte es anders sein – das Ehm Welk- und Heimatmuseum zieren.

Im Mai werden Johanna Leu und Mitstreiter des Vereins sich aufmachen ins kleine Dorf Falkenberg bei Kyritz. Hier soll nicht ein einzelner Dichter gewürdigt werden. Die Tafel wird installiert, um die Autoren der Region, die in niederdeutscher Sprache schreiben, zu würdigen.

Fontane darf nicht fehlen

Im Sommer wird dann – endlich – das Dorf Ribbeck zur Station der Dichterstraße. Schon längst hätten die Vertreter des Vereins den Ort, den Theodor Fontane mit seinem Gedicht „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“ unsterblich gemacht hat, mit einer Plakette versehen können. Aber bewusst haben sie damit bis zu diesem Jahr gewartet, in dem sich der Geburtstag des berühmten märkischen Dichters zum 200. Mal jährt. Wo genau die Tafel angebracht wird und wann der Festakt stattfinden soll, wird in den nächsten Wochen geklärt.

Erinnerung an Günter de Bruyn in Garlitz

Der Ort und der Termin für die Installation der 13. Dichtertafel wurden dagegen schon festgelegt. Am 8. September geht es nach Garlitz. Hier war der heute im Oderbruch lebende Schriftsteller Günter de Bruyn Anfang der 1940er Jahre als Junglehrer tätig. In Erinnerung an diese Zeit wird in Garlitz eine Tafel der Dichterstraße installiert.

Die letzte Mission in Sachen Dichterstraße in diesem Jahr wird die Vereinsmitglieder im Herbst nach Rheinsberg führen. Mit der Erzählung „Rheinsberg: Ein Bilderbuch für Verliebte“ trat der bis dahin als Publizist bekannte Kurt Tucholsky 1912 ans Licht der literarischen Öffentlichkeit. Daran, und an das Leben und Wirken Tucholskys, soll die Tafel erinnern. Angebracht wird sie am Kurt Tucholsky Literaturmuseum Schloss Rheinsberg.

Von Markus Kniebeler

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