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Premnitz Neues Raumkonzept für die Dachsbergschule
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17:02 29.06.2018
Im Südflügel der Dachsbergschule, wo jetzt gerade der Anbau entsteht, soll künftig der Hort seine Räume haben. Quelle: Bernd Geske
Premnitz

Auf der Stadtverordnetentagung am Donnerstagabend hat Bürgermeister Ralf Tebling (SPD) den Premnitzer Abgeordneten eine Reihe von Neuigkeiten über die beiden derzeit wohl wichtigsten Schwerpunktthemen der Stadtpolitik mitgeteilt. Es sei nicht auszuschließen, formulierte er vorsichtig, dass die Verwaltung den Stadtverordneten wohl noch einen dritten Bauabschnitt zur Erweiterung der Dachsbergschule vorschlagen werde. „Nicht, weil wir es müssen“, betonte er, „sondern, weil wir es uns leisten können.“

Gleich danach ließ er noch eine zweite Katze aus dem Sack. Die Erweiterung der Kita in Mögelin, wie es bereits erwogen wurde, ist nun offenbar kein Thema mehr. Die Verwaltung schlägt jetzt vielmehr vor, die Kita „Waldhaus“, deren Träger die Arbeiterwohlfahrt (Awo) ist, um 30 Plätze zu erweitern. Gedacht ist hier an den Altersbereich über drei Jahren (Ü 3).

Die Kita Waldhaus soll einen Anbau mit 30 Plätzen bekommen. Quelle: Bernd Geske

In die Prioritätenliste der Stadt für die Investitionen im Jahr 2019, so der Bürgermeister, sollen Planungskosten für die Erweiterung der Kita „Waldhaus“ gleich oben auf Platz 2 eingeordnet werden. Gegenwärtig verfüge die Stadt (mit Ortsteilen Döberitz und Mögelin) über 278 Betreuungsplätze, teilte er mit. Der Trend der Geburten sei nicht „signifikant steigend“. Aufgrund der Zahlen der letzten Jahre könne man mit etwa 60 Geburten im Jahr rechnen. Davon ausgehend, würde man 300 Betreuungsplätze benötigen.

Hauptthema des Abends blieb aber die Dachsbergschule, wo der erste Bauabschnitt zu ihrer Erweiterung gerade seinem Ende zustrebt. Bekanntlich hatten noch am Anfang dieses Jahres mehrere Stadtverordnete öffentlich angezweifelt, dass dieser rechtzeitig zum neuen Schuljahr fertig wird.

Drei Bauabschnitte an der Dachsbergschule

In diesem Jahr wird der erste Abschnitt zur Erweiterung der Dachsbergschule realisiert.

An der Südseite der Schule entsteht auf Erdbodenhöhe gegenwärtig ein Anbau, der drei Räume für den Hort enthalten wird.

Der Anbau soll zum Beginn des neuen Schuljahres am 18. August fertig sein.

Ein zweiter Bauabschnitt ist für das nächste Jahr vorgesehen. Der jetzige Anbau bekommt dann ein zweites und drittes Geschoss.

Auch diese Räume sollen für den Hort sein.

Die Schule hat den Wunsch nach drei weiteren Räumen für Unterrichtszwecke geäußert.

Es ist denkbar, dass deshalb 2021 ein dritter Bauabschnitt folgt.

Anfang dieser Woche seien die Fenster gekommen, berichtete die stellvertretende Bürgermeisterin Carola Kapitza. Am Tag der Sitzung habe der Innenputz begonnen. Heizungsinstallateure und Dachdecker kommen in der nächsten Woche. Es sei vorgesehen, den Bau zum 10. August abzuschließen, so Carola Kapitza. Das Eintreffen der Möbel habe der Lieferant zum 14. August bestätigt. Die Einschulungsveranstaltung finde am 18. August statt.

Mit dem jetzigen Anbau auf Erdgeschosshöhe werden drei neue Horträume geschaffen. Dadurch werden drei Klassenräume, die sich derzeit noch in unerwünschter Doppelnutzung von Schule und Hort befinden, für nur noch den Unterricht frei.

Im nächsten Jahr zwei weitere Etagen mit sechs Räumen

Im nächsten Jahr sollen auf diesen Anbau zwei weitere Etagen mit zusammen sechs Räumen gesetzt werden. Wie Carola Kapitza mitteilte, haben sich Stadt, Schule und Hort darauf geeinigt, dass der gesamte neue Anbau vom Hort genutzt werden soll.

Schulleiter Jens Martin hat dieser Zeitung gesagt, dass im neuen Raumkonzept vorgesehen ist, dass der Südflügel der Schule künftig weitgehend vom Hort genutzt werden soll. Gegenwärtig sind aus unterschiedlichen Gründen noch die Unterrichts- und Horträume im Schulgebäude verteilt. Das neue Raumkonzept soll mit der Fertigstellung des zweiten Anbauabschnitts zum Schuljahr 2019/2020 umgesetzt werden. Demnach sollen im Südflügel neben dem Hort nur noch drei Fachunterrichtsräume verbleiben: Computerraum, Medienraum und Musikraum.

Wunsch der Schule: drei weitere Räume

Bei der Besprechung des Raumkonzeptes hat Jens Martin für die Schule einen Wunsch geäußert. Nach Fertigstellung des kompletten Anbaus auf der Südseite würden immer noch drei Räume für schulische Zwecke gebraucht. Nach den Worten von Carola Kapitza vor den Stadtverordneten soll als dritter Bauabschnitt ein Flachbau voraussichtlich für 2021 eingeordnet werden. „Das ist kein Luxus“, sagt Schulleiter Jens Martin, „das ist es, was wir brauchen, um die Kinder angemessen zu unterrichten.“

Von Bernd Geske

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