Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Premnitz Offenes W-Lan für die Stadt auf dem Plan
Lokales Havelland Premnitz Offenes W-Lan für die Stadt auf dem Plan
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:34 27.07.2018
Sind wir da schon drin oder was? An der Uferpromenade von Premnitz soll es nach dem Wunsch der Stadt bald offenes W-Lan geben. Quelle: Bernd Geske
Premnitz

 Die Stadt Premnitz ist knapp daran vorbei geschrammt, kostengünstig zwei W-Lan-Hotspots an Land zu ziehen. Grundsätzlich steht man in der Verwaltung der Möglichkeit sehr aufgeschlossen gegenüber, den Bürgern und Gästen an verschiedenen Stellen einen kostenlosen Funkzugang zum Internet anzubieten. Darüber hat Bürgermeister Ralf Tebling (SPD) den Stadtverordneten schon einmal berichtet.

Wie die Premnitzer Kämmerin Sabine Braatz erklärt, hatte die Europäische Union ein lukratives Programm aufgelegt. Die EU hatte angekündigt, Gutscheine im Wert von 15 000 Euro für die Herstellung von öffentlichen W-Lan-Anschlüssen zur Verfügung zu stellen. Damit hätte die Stadt, ohne dass ein Eigenanteil gefordert wurde, den Erwerb der Technik und die Installation bezahlen können. Damit einher ging die Verpflichtung, dass die Stadt drei Jahre die Betriebskosten übernimmt.

In der ersten Stufe zwei Hotspots

Um kostenbewusst und vorsichtig an die Sache heranzugehen, hat die Verwaltung entschieden, in der ersten Stufe zwei Hotspots einzurichten. Einer soll der Bereich des Bahnhofs Zentrum sein und der andere die Uferpromenade an der Havel. So würden nicht allein die Einwohner profitieren, sondern Pendler, Touristen und andere Gäste.

Tobias Müller, Administrator für das Computersystem der Stadtverwaltung, übernahm die detaillierte technische Ausarbeitung. Wie er sagt, waren die Preise der Technik recht gut kalkulierbar. Worin Unsicherheitsfaktoren stecken, das seien die Erd- und Verlegearbeiten. Als Folgekosten seien pro Hotspot im Jahr rund 1000 Euro ermittelt worden. Das hätte für den dreijährigen Projektzeitraum Betriebskosten von 6000 Euro ergeben. Ein Betrag, den die Stadt ohne Klagen aufbringen kann.

Vergabe im „Windhundverfahren“

Unglücklicherweise wollte die EU ihre W-Lan-Gutscheine über ein Online-Portal im sogenannten „Windhundverfahren“ vergeben. Das bedeutet: Die Ersten, die sich melden, werden berücksichtigt. Weil das Interesse so groß war, ist die Internetseite nach kurzer Zeit zusammengebrochen.

Das hat den Premnitzer Verantwortlichen nicht gefallen, sie aber auch nicht entmutigt. Für den Herbst des Jahres hat die EU eine erneute Ausschreibung angekündigt. Parallel dazu ist auch noch in diesem Jahr mit einer W-Lan-Initiative des Landes zu rechnen. Die Stadtverwaltung ist bereit, weitere Anläufe zu starten, um erfolgreich zu sein.

Von Bernd Geske

In Premnitz bildet sich eine Gruppe, die Industrieansiedlungen künftig kritisch begleiten will. Den letzten Anstoß gab der Plan von EEW Premnitz, eine zweite Verbrennungslinie zu bauen.

26.07.2018

Die Freiwillige Feuerwehr Premnitz ist in 18 Stunden zu drei Einsätzen gerufen worden. Zuerst war es ein Waldbrand, es steckte eine Katze fest, dann gab es einen Fehlalarm durch die Brandmeldeanlage eines Betriebes.

26.07.2018

Der Landesverband Brandenburg des BUND hat sich gegen den Bau einer zweiten Linie an der Premnitzer Müllverbrennungsanlage ausgesprochen. Zeitgemäß sei Müllsortierung und Wiederverwertung.

24.07.2018