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Premnitz PWG reißt Wohnhäuser ab und baut neu
Lokales Havelland Premnitz PWG reißt Wohnhäuser ab und baut neu
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12:03 31.08.2018
Nur noch Berge von Schutt sind übrig vom Wohnblock, den die PWG am Mühlenweg abreißen ließ. Hinten sind die neuen Stadtvillen zu sehen, die gerade gebaut werden. Quelle: Bernd Geske
Premnitz

 Die Premnitzer Wohnungsbaugesellschaft (PWG) sorgt am Mühlenweg für neue Schaueffekte. Auf zwei Flächen, die gleich nebeneinander liegen, setzt das Unternehmen gegenwärtig gleichzeitig einen Abriss und einen Neubau von Wohnungen um.

Große Schuttberge sind nur noch übrig vom 32-Wohneinheiten-Block mit den früheren Anschriften Mühlenweg 18 bis 21. Ende Juli habe der Rückbau dieses Gebäude begonnen, ist von Christian Ranke zu erfahren, der das Projekt für die PWG betreut. Bis Ende Oktober werde auf dieser Fläche nichts mehr vom alten Wohlblock übrig sein.

Im Frühjahr der erste Block weg

In diesem Frühjahr erst hatte die PWG auf dem Grundstück daneben mit dem Abriss des ebenfalls 32 Wohneinheiten enthaltenden Blocks mit den Anschriften Mühlenweg 14 bis 17 begonnen. Auf dieser Fläche lässt das Unternehmen jetzt bereits drei neue Stadtvillen errichten, die die Adressen Mühlenweg 14 bis 16 haben werden.

Die Stadtvillen haben zwei Etagen, sind baugleich und enthalten vier Wohnungen. Zwei oben und zwei unten, rund 60 oder 80 Quadratmeter groß. Die Wohnungen im Erdgeschoss sind barrierefrei.

Der dritte Bauabschnitt läuft

Die drei Stadtvillen, die jetzt errichtet werden, bilden bereits den dritten Abschnitt einer Neubebauung, die die PWG seit wenigen Jahren am Mühlenweg realisieren lässt. In den Jahren zuvor waren dort in zwei Abschnitten jeweils drei Stadtvillen gebaut worden.

Im Mai 2017 war die erste Dreiergruppe bezugsfertig geworden und im Mai 2018 die zweite. Es war kein Problem, die Wohnungen zu vermieten. Die Investitionssumme hatte bei jedem der Bauabschnitte bei jeweils rund eineinhalb Millionen Euro gelegen. Wenn alles so läuft wie geplant, dann wird die jetzt begonnene Dreier-Stadtvillengruppe zum 1. Mai des nächsten Jahres bezugsfertig sein.

Vierter Bauabschnitt ist geplant

Wie Projektleiter Christian Ranke mitgeteilt hat, steht bereits fest, dass auf der benachbarten Fläche, wo jetzt der Abriss zu Ende geht, auch noch einmal eine neue Wohnbebauung entstehen soll. Das werde dann der vierte Bauabschnitt am Mühlenweg sei – der letzte in diesem Bereich. Die Wohngebäude dort werden aber aus bautechnischen Gründen anders aussehen als die vorher errichteten neun Stadtvillen, die bis auf wenige Unterschiede baugleich sind.

Der vierte Bauabschnitt am Mühlenweg werde aber nicht die letzte Baumaßnahme der PWG sein, hat Christian Ranke schon verraten. Wo und wann das Unternehmen dann weiter Wohngebäude errichten will, wollte er aber nicht sagen.

Neun Stadtvillen in drei Jahren

In einem Zeitraum von drei Jahren wird die PWG am Mühlenweg neun neue Stadtvillen gebaut haben.

Sie haben alle zwei Etagen, sind bis auf wenige Unterschiede baugleich und enthalten jeweils vier Wohnungen. Zwei oben und zwei unten.

Im Erdgeschoss sind die Wohnungen barrierefrei.

Zum 1. Mai 2017 und zum 1. Mai 2018 sind jeweils drei Stadtvillen an die Mieter übergeben worden.

Es war kein Problem, dafür Mieter zu finden.

Abgerissen hat die PWG am Mühlenwerg zwei Wohnblocks mit jeweils 32 Wohnungen.

Beim ersten begann der Abriss im Frühjahr, beim zweiten im Juli.

Mitte der sechziger Jahre waren die beiden Häuser gebaut worden.

Schon seit längerer Zeit hatte sich abgezeichnet, dass die PWG von ihren damals noch vier Wohnblocks am Mühlenweg auf lange Sicht nur noch zwei brauchen wird. Die Stadt verliert weiterhin Einwohner und die oberen Etagen der Viergeschosser waren immer schwerer zu vermieten. Das kürzlich aktualisierte Stadtentwicklungskonzept geht davon aus, dass bis 2030 weitere 1000 Wohnungen abgerissen werden sollten, um den Leerstand gering zu halten.

„Das tut weh!“, hat PWG-Geschäftsführer Dietmar Kästner den Abriss der beiden 32-WE-Blocks kommentiert. Bis zum Jahr 2000 habe das Unternehmen keine nennenswerten Leerstände gehabt. Doch danach ging es damit los.

Von Bernd Geske

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