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Premnitz Premnitz-Taschen für einen guten Zweck
Lokales Havelland Premnitz Premnitz-Taschen für einen guten Zweck
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15:31 28.11.2018
Katja Hantschel an ihrer Nähmaschine mit einer ihrer Premnitz-Taschen, die sie selbst entworfen und genäht hat. Quelle: Privat
Premnitz

 Menschen, die die Stadt Premnitz lieben, können das jetzt auf ganz besondere Art zum Ausdruck bringen. Die Hobbyschneidern Katja Hantschel hat eine Premnitz-Tasche entworfen und genäht, die für alle branchenüblichen Nutzungsmöglichkeiten bestens geeignet ist.

Sie wirft indes keine preiswerte Massenware auf den Markt. Vielmehr hat sie in aufwendiger, eigener Handarbeit elf leicht unterschiedliche Einzelstücke hergestellt, die einander aber alle sehr ähnlich sind. Sie sollen nicht einfach nur so verkauft werden.

Katja Hantschel stellt die Taschen dem Förderverein der Premnitzer Grundschule Am Dachsberg zur Verfügung, damit er sie an seinem traditionellen Stand auf der alljährlichen Premnitzer Hüttenweihnacht am 1. Adventwochende anbieten kann.

Die Premnitzer Hüttenweihnacht

Immer am ersten Ad-ventwochenende findet auf dem Markt im Zentrum die Premnitzer Hüttenweihnacht statt.

In diesem Jahr ist das am 1. Dezember von 14 bis 21 Uhr und am 2. Dezember 14 bis 19 Uhr.

Ab 14.30 Uhr singen Kinder der Kita „Flax und Krümel“ Weihnachtslieder. Die Jugendhilfestation „Kisy“ lädt zu Basteleien ein.

Bürgermeister Ralf Tebling begrüßt um 16.15 Uhr die Besucher. Danach spielt das Premnitzer Blasorchester.

Um 18.30 Uhr läuten die Premnitzer Spielleute den Ausklang ein.

Mit einem Stand dabei ist der Förderverein der Dachsberggrundschule.

Präzise und liebevolle Handarbeit

Der Preis von 29 Euro pro Tasche ist nicht eben billig. Dafür handelt es sich aber um schöne Einzelstücke aus hochwertigen Materialien, die in ebenso präziser wie liebevoller Handarbeit hergestellt worden sind. Und nicht zu vergessen ist ja, dass der Erlös den Kindern der Dachsbergschule zugute kommt. Katja Hantschel hat den Wunsch geäußert, der Förderverein möge davon Materialien kaufen, mit denen die Kinder kreativ arbeiten können.

Außerdem geht es auf das Weihnachtsfest zu, vor dem immer Leute auf der Suche nach außergewöhnlichen Geschenken sind. Alle Taschen sind 38 Zentimeter breit und 47 Zentimeter hoch. Sie bestehen aus farbenfrohen Stoffen mit einem weißen Streifen oben, in den groß der Schriftzug „Premnitz“ eingestickt ist. Aufgenäht ist zudem das Logo „Handmade in Love“, was „Handgefertigt in Liebe“ heißt. Die Taschen sind formstabil, waschbar bei 30 Grad und können heiß gebügelt werden.

Für Frauen gemacht, für Männer möglich

Von ihrer Gestaltung her wirken sie so, als wären sie für Frauen gemacht. Was aber nicht ausschließt, dass auch Männer daran Gefallen finden können. An eine Kreation für Männer denkt Katja Hantschel nicht. Sie hat entschieden, nicht mehr als die schon vorliegenden Premnitz-Taschen zu nähen.

Hantschel betont ausdrücklich, dass die Erzeugnisse und der Beitrag in der MAZ keinesfalls so interpretiert werden dürfen, als würde sie auf Bestellung etwas nähen. Es sei ein reines Hobby.

Taschen als Wertschätzung für die Stadt Premnitz

Ihre Taschen sollen ein Ausdruck der Wertschätzung für Premnitz sein, erklärt Katja Hantschel. Vor vier Jahren ist sie von Rathenow hierher gezogen. „In unserer kleinen Stadt gibt es viele Menschen, die mit ihren Begabungen, in ihren Berufen, privat oder im Ehrenamt etwas für die Stadt tun“, sagt sie. „Da habe ich überlegt, was ich als noch neue Bürgerin im Ort selbst dazu beitragen kann.“ Ja, sie könne gut nähen. Da habe sie eine Tasche geschaffen, mit der jeder seinen Herkunftsstolz zeigen kann.

Bürgermeister Ralf Tebling (SPD) sagt dazu, man könne es nur begrüßen, wenn Katja Hantschel solche Taschen näht. Das sei kostenlose Werbung für die Stadt und das durch den Verkauf eingenommene Geld sei auch noch gedacht für einen guten Zweck.

Einen ersten Test hatte Katja Hantschel unternommen, als sie im Sommer eine erste Premnitz-Tasche nähte und in der Facebook-Gruppe „Premnitz im Wandel der Zeit“ als Geschenk verloste. Über 100 Nutzer hatten sich bei ihr daraufhin gemeldet.

Viel Lob für Premnitz

Was Premnitz betrifft, ist Katja Hantschel des Lobes voll. Die Stadt erschließe bezahlbare Grundstücke für Eigenheime, sagt sie, und es gebe freie Gewerbeflächen. Aus architektonischer Sicht sei das Zentrum für das Auge des Betrachters zwar nicht unbedingt eine Herausforderung, teilt sie mit, nur um dann zu betonen: Premnitz sei eine ausgesprochen saubere, gepflegte und aufgeräumte Kommune, in der es sich gut leben lasse. Rein symbolisch solle ihre Tasche eine Einladung sein, das auch weiter zu sagen.

Von Bernd Geske

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