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Premnitz Uferfest am neuen Standort fest „verankert“
Lokales Havelland Premnitz Uferfest am neuen Standort fest „verankert“
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18:16 26.08.2018
Das 18 Meter hohe Riesenrad bot am Abend einen wunderbaren Anblick. Quelle: Uwe Hoffmann
Premnitz

Das 2. Uferfest Premnitz, das im letzten Jahr die 37-jährige Tradition des Dachsbergfestes aufnahm, hat sich etabliert. Die Premnitzer und viele Gäste aus Rathenow und aus der Region, wie aus dem Westhavelland, haben das dreitägige Fest an der Uferpromenade angenommen.

Zum zweiten Mal fand am Wochenende in Premnitz das neue Uferfest statt. Es war gut besucht und die Gäste waren begeistert.

Von Freitag bis Sonntag luden die Fahrgeschäfte von Mitorganisator, Familie Köllner aus Teltow, ein. Neben dem 18 Meter hohen Riesenrad, das nach vielen Jahren erstmals wieder in Premnitz stand, brachte Silvio Köllners Schwester Anita Nachtigall in diesem Jahr erstmals den 20 Meter hohen Free Fall-Tower mit in die Havelstadt. Den besonderen Kick des freien Falls über bis zu 14 Meter Höhe wagten immer wieder vor allem die Kinder und Jugendlichen. Das gastronomische Angebot organisierten die Premnitzer Gastwirte und Organisatoren Ralf Engeleiter und Torsten Rampf („GenussCatering“) und Ecki Blume („Retorte“).

Bürgermeister Ralf Tebling eröffnete das Fest am Freitagabend mit dem Spielmannszug des TSV Premnitz, dem Rathenower DJ-Team DoPPelhoushälfte und dem Konzert der Band „Atemlos”, die bereits 2017 auftrat.

Am Morgen eine ökumenische Stunde

Am Samstagmorgen wurde das Uferfest erstmals mit einer ökumenischen Morgenstunde an der Buga-Kirche eröffnet. Ab Mittag lud die „MS John Franklin” der Helga-Breuninger-Stiftung an der Uferpromenade an. Die Ausstellung im „Bauch” des Schifffes lud kleine und große Entdecker ein. Zu den exotischen und oft Jahrhunderte alten Exponaten aus den Bereichen Flora, Fauna und Geografie gehörten teilweise aus heutiger Sicht absurd wirkende Stücke, wie Tierpräparate oder eine Elfenbeinschnitzerei aus dem 17. Jahrhundert, aber auch imposante wissenschaftliche Sammlungen farbenprächtiger tropischer Schmetterlinge und Käfer sowie als kleine Kunstwerke angeordnete Schneckengehäuse und Muscheln.

Mit Beginn der ersten naturwissenschaftlichen Expeditionen richteten sich die Adeligen solche „Wunderkabinette” mit naturwissenschaftlichen Exponaten ein. Der sechsjährige Leo entdeckte sofort einen mehrere Meter langen Narwalzahn, der an der Wand hing. „Leo ist gerade in der Dachsbergschule eingeschult worden und interessiert sich sich sehr für Wale”, so Mama Andrea Seiß.

Klatschreporter und Bauchredner

Das Bühnenprogramm am Samstag mit Lokalklatschreporter Ecki gestalteten Bauchredner Mike Maverick und Schlagersänger Martin Martini. Dazu gab es das Kuchenbuffet des Fördervereins der Grundschule Am Dachsberg. Zu ihrem ersten gemeinsamen Auftritt des Projektes „Call me later meets Classic” trafen auf der Buga-Bühne die 2013 gegründete Brandenburger Rockband „Call me later” am Nachmittag auf die Westhavelländer Sängerin Annelie und die Geigerin Gabi Knobloch sowie Pianist Matthias Staiger.

Mit hartem Rock ging es weiter. Die Premnitzer Band „Unholy Age” um Sänger Nico spielt seit zirka zwei Jahren in der neuen Besetzung mit Schlagzeuger David, Gitarrist Andreas und Bassist Randy. „Empire”, die „Hausband“ des Brandenburger Karnevals, spielte anschließend in die Nacht hinein. Vor ihrer Bühne tanzten die Premnitzer genauso wie vor der Wasserbühne mit dem Rathenower DeeJay Fun Project. Die DJs BigBee, Ric und M4SH sorgten für Stimmung.

Höhepunkt Lasershow –Feuerwerk abgesagt

Höhepunkt war 23 Uhr die zehnminütige Lasershow von Sounds Power. Das Feuerwerk wurde aus Sicherheitsgründen abgesagt.

Am Sonntagmorgen startete, als Nachfolger des Turmlaufs, über mehrere Strecken erstmals der Uwe-Kanty-Gedenklauf. Zum Frühschoppen spielte das Blasorchester Premnitz. Gastgeber des Sonntagsbrunchs waren sechs Freunde der Entente et Amitié France Allemagne Caux Vallée de Seine aus der Normandie. Danach folgte das traditionelle Nachmittagsprogramm mit „Hoffi und Carsten” sowie der Milower Musikschule Fröhlich, dem Brandenburger Showballett Butterfly, Countrysänger Joe Harper sowie den Premnitzer Tanzgruppen „Fledermäuse” und der Kita „Flax und Krümel”.

Von Uwe Hoffmann

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