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Premnitz Viele Spenden für krebskrankes Mädchen
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15:34 17.04.2018
Gabriella Nemeti aus dem Kinderheim in Zsobok ist in Budapest ein Fuß amputiert worden. Quelle: privat
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Premnitz

Gleichzeitig mit ihrer derzeit laufenden Sammlung von Hilfspaketen für das Kinderheim im rumänischen Dorf Zsobok hat die Evangelische Kirchengemeinde Premnitz auch um Spenden zugunsten eines Mädchens gebeten, dass in diesem Heim lebt. Bei der 15-jährigen Gabriella Németi war an einem Schienbein ein Knochentumor diagnostiziert worden. Die Fachbezeichnung lautet Osteosarkom.

Klinik verlangt für die OP 2 416 Euro

Nach einer längeren Reihe von Untersuchungen und Behandlungen legten ihre Ärzte fest, dass Gabriella Anfang April in der ungarischen Hauptstadt Budapest operiert werden soll. Per Vorausbescheid hat die Klinik vom Kinderheim einen Eigenanteil von 2 416 Euro verlangt. Weil das Heim den Betrag aus seinem normalen Budget nicht begleichen kann, hatte es die Premnitzer Kirchengemeinde um Hilfe gebeten.

Gabriella befindet sich derzeit in Begleitung von Heimleiterin Elisabeth Ruzsa noch immer in der Budapester Klinik, deswegen gibt es wenige Informationen. Herauszubekommen war aber, dass das Mädchen am 11. April operiert worden ist und dass ihr der kranke amputiert werden musste. Von Komplikationen ist nichts bekannt.

Bislang sind bei der Kirchengemeinde rund 3 800 Euro eingegangen

Pfarrer Hans-Dieter Kübler von der Evangelischen Kirchengemeinde Premnitz kann vor diesem traurigen Hintergrund immerhin berichten, dass die Spendenbereitschaft für Gabriella sehr groß ist. Bislang sind bei der Gemeinde rund 3 800 Euro eingegangen, so dass der Eigenanteil des Kinderheims an der OP auf jeden Fall beglichen werden kann. Eine Einzelspende lag bei 600 Euro. Die Kirchengemeinde will nun mit den Empfängern in Zsobok genau besprechen, auf welche Weise ihnen die Spendengelder zugestellt werden sollen.

Am 27. April fährt in Premnitz der nächste Transport mit Hilfspaketen für das Kinderheim in Zsobok ab. Im vergangenen Jahr konnten 380 Pakete auf die Reise geschickt werden. Am Dienstag sind noch einmal Spendenpakete angenommen worden.

Von Bernd Geske

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