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Havelland Premnitz: In 6 Wochen ist Bürgermeisterwahl
Lokales Havelland Premnitz: In 6 Wochen ist Bürgermeisterwahl
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19:00 26.02.2016
Wer wird der neue Chef im Premnitzer Rathaus? Die Antwort auf diese Frage rückt immer näher. Quelle: Bernd Geske
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Premnitz

Niemand sollte jetzt erschrecken: Die Premnitzer Bürgermeisterwahl ist schon in sechs Wochen. Nicht zu vergessen ist in diesem Zusammenhang, dass an jenem Sonntag, dem 10. April, im Kreis Havelland von den Einwohnern auch ein neuer Landrat zu wählen ist. Die Premnitzer dürfen also sogar über die Neubesetzung von zwei Hauptverwaltungsbeamtenstellen entscheiden.

In diesem Beitrag hier soll es aber vorrangig nur um das künftige Oberhaupt der kleinen Industriestadt im Grünen gehen. Was diese Frage anbelangt, steht den Einwohnern ein Urnengang mit vier Kandidaten bevor. Dem Votum der Wähler stellen sich Ralf Tebling (SPD), Christian Peter (CDU), Felix Burghardt als Einzelbewerber und Kai Berger (AfD).

Ein paar kurze Sätze zur heißen Phase des Wahlkampfs

Nach ein paar kurzen Sätzen zu der Vermutung gefragt, dass für sie jetzt wohl die heiße, entscheidende Phase des Wahlkampfes beginnt, haben die Bewerber durchaus unterschiedlich reagiert. Ralf Tebling sagt knapp: „Ich freue mich auf einen spannenden, fairen und intensiven Wahlkampf.“ Wer sich über seine Termine informieren wolle, könne das am besten auf seiner Homepage tun. Auch Kai Berger teilt mit, dass er sich auf die endlich beginnende spannende Phase des Wahlkampfes freut: „Ich werde in den nächsten Tagen und Wochen alle Gelegenheiten nutzen, um den Premnitzerinnen und Premnitzern meine Ideen für eine gemeinsame erfolgreiche Zukunft vorzustellen.“

Acht Wahllokale für 7530 Wahlberechtigte

In Premnitz gibt es derzeit 7530 Wahlberechtigte. Einwohner ab 16 Jahren sind auch wahlberechtigt.

Wahllokale gibt es acht: Grundschule am Dachsberg, Berufliche Schule für Sozialwesen der Awo, Begegnungshaus der Awo (Liebigstraße), Rathaus, Oberschule Premnitz, Gemeindehaus Döberitz, Sport- und Gemeindezentrum Mögelin, Briefwahl im Rathaus.

Als Bürgermeister gewählt ist, wer wenigstens 50 Prozent der Stimmen bekommt und außerdem mindestens 15 Prozent aller Wahlberechtigten für sich verzeichnet.

Fällt keine Entscheidung am 10. April, findet die Stichwahl für Landrat und Bürgermeister am 24. April statt.

„Ich stehe für den Einklang von Jung und Alt im Rahmen eines starken Premnitzer Netzwerks“, erklärt Christian Peter, „bestehend aus Kitas, Schulen, Vereinen, Wirtschaft, Verwaltung, politischen Organisationen und anderen mit dem Bürgermeister als Bindeglied, dessen Arbeit durch eine offene Kommunikation und ein Höchstmaß an Transparenz gekennzeichnet sein soll.“

Die bisherige solide Stadt- und Finanzpolitik solle auch weiterhin ein Fundament der Stadt darstellen und weitergeführt werden. Einzelkandidat Felix Burghardt weist darauf hin, dass er tief in Premnitz verwurzelt ist. „Ich würde mich vorrangig um die Optimierung der Verwaltung bemühen“, teilt er mit, „die ich als Dienstleister weiter entwickeln möchte.“ Er könne sich sehr gut ein mobiles Bürgerbüro vorstellen, das bei Bedarf Verwaltungsmodalitäten direkt bei den Premnitzern zu Hause erledigt. Die Grundlage dafür sei seine fundierte Verwaltungsausbildung.

Wahlbenachrichtigungskarten ab 21. März

Die Premnitzer Wahlleiterin Katrin Hamann hat darauf hingewiesen, dass die Wahllokale und Wahlbezirke die gleichen wie bei früheren Urnengängen sind. Sie bestätigt, dass bei der Bürgermeister- und auch der Landratswahl bereits Premnitzer ab 16 Jahren wählen können. In der Stadt und den beiden Ortsteilen Döberitz und Mögelin gibt es gegenwärtig 7530 Wahlberechtigte. Die Wahlbenachrichtigungskarten werden am 7. März gedruckt, teilt Katrin Hamann mit. In den Briefkästen müssten sie definitiv ab 21. März zu finden sein.

Von Bernd Geske

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