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Priorter Kirche wieder ein Stück moderner

Kirchensanierung Priorter Kirche wieder ein Stück moderner

Am Freitag wurde der neue WC-Anbau der Dorfkirche in Priort erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Seit fünf Jahren kümmert sich der Kirchbau- und Kulturförderverein um den Erhalt des Gotteshauses. Die nächsten Baumaßnahmen stehen bereits fest.

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Dagmar Flemming spielte verschiedene Stücke auf der Harfe.

Quelle: Foto: Danilo Hafer

Priort. Seit nunmehr fünf Jahren kümmert sich der Kirchbau- und Kulturförderverein Priort um den Erhalt der 1745 erbauten Dorfkirche. Am Freitag präsentierte Vereinsvorsitzende Manuela Vollbrecht stolz den neuen WC-Anbau. „Das war unser bisher größtes Projekt“, sagte Manuela Vollbrecht. Für rund 60 000 Euro wurde ein barrierefreier Toilettenraum geschaffen. Der Clou: Von außen ist der Anbau so gut wie nicht zu erkennen. „Wir haben darauf geachtet den Anbau so zu gestalten, dass es aussieht, als wäre er schon immer dort gewesen“, sagte Architekt Rainhard Pavlitschek. Und das ist ihnen gelungen. Auch Burkhard Schröder, Landrat a.D., lobte die gelungenen Baumaßnahmen.

25 000 Euro wurden durch Spenden finanziert

Der Neubau schließt nahtlos an den alten Windfang, der noch heute den Eingangsbereich bildet, an. Das alte Rundfenster, das sich einst an der Westseite des Windfangs befand, hat nun einen Platz an der Südseite gefunden. „Wir haben es aufarbeiten lassen und als Blickfang an diese Stelle gesetzt“, sagte Manuela Vollbrecht. Betreten Besucher den Vorraum, sehen sie nun als erstes das Fenster. Die beiden neuen Fenster im WC-Bereich wurden dem historischen Original nachempfunden und sorgen für ausreichend Licht. Auch die Eingangstür wurde komplett aufgearbeitet. 25 000 Euro konnte der Verein durch Spenden finanzieren. Der Rest wurde durch Fördermittel der Sparkasse, des Landkreises, der Kirchengemeinde und des Kirchenkreis, sowie der Gemeinde Wustermark aufgebracht. Als Dankeschön lud der Verein am Freitag alle Helfer und Unterstützer zu einem kleinen Konzert in die Kirche ein. Dagmar Flemming an der Harfe und Martin Rathmann an der Orgel, faszinierten die Besucher mit ihren Klängen.

Eine Toilette wurde lange erwartet

Unter den Gästen war auch Ines Burschberg. Sie lebt seit 16 Jahren in Priort, kannte die Kirche aber auch schon zu DDR-Zeiten. „Der Anbau ist super geworden und war eigentlich längst überfällig“, sagte sie. Vor allem da in der Kirche regelmäßig Kulturveranstaltungen stattfinden, sei eine Toilette sehr von Vorteil. Auch Ines Burschberg hat sich mit einer Spende an der Finanzierung beteiligt. „Das ist für mich selbstverständlich. Denn die Kirche gehört einfach zum Dorf“, sagte sie.

Vereinsvorsitzende Manuela Vollbrecht denkt da schon wieder an die nächsten Arbeiten. „Inzwischen macht uns ein Buntspecht zu schaffen“, sagte sie. Denn an der Ostseite der Kirche hat dieser bereits mehrere Löcher in die Balken der Kirche gepickt. „Ich glaube fertig werden nie. Denn es ist ein altes Gebäude, da gibt es immer etwas zu tun“, sagte sie.

Von Danilo Hafer

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